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Die Ariane-Mission VA 250 (Vol Ariane 250) war für die Arianespace und die ArianeGroup im Speziellen, aber auch allgemein für die europäische Raumfahrt ein Grund zum Feiern. Es war der 250. Start einer Ariane Rakete (seit dem Erstflug der Ariane 1 am 24.12.1979) und traf damit auch fast exakt das 40jährige Jubiläum des Erststarts einer Ariane. Bei dieser besonderen Mission brachte eine Ariane 5 ECA die beiden Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F5 und TIBA-1 in eine geostationäre Transferbahn. Der Start war, wie immer bei europäischen Satellitenmissionen, vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana aus erfolgt.

Weiterlesen: Jubiläumsstart für Ariane

Eine russische Trägerrakete des Typs Sojus 2.1v „Volga“ brachte am 25. November vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetzk aus einen Militärsatelliten unbekannten Auftrages in den Orbit. Das offizielle Statement nach dem Start lautete recht lakonisch, dass die Rakete eine „Nutzlast befördere, welche für Aufgaben des Verteidigungsministeriums“ konzipiert worden sei.

Weiterlesen: Sojus 2.1v bringt militärische Geheimnutzlast in den Orbit

Mit dem neuerlichen Start zweier chinesischer Navigationssatelliten nähert sich das Beidou-System seiner Fertigstellung. Die Mission von Beidou 3M-21 und 3M-22 (auch: Beidou 50 und 51) erfolgte vom Satellitenstartzentrum Xichang aus. Als Trägerrakete wurde eine Langer Marsch 3B GZ/Y-1 verwendet. Die beiden Raumfahrzeuge gehören zum Segment der Konstellation, das auf mittelhohen Orbits eingesetzt wird. Es war der sechste Start des Jahres zur Vervollständigung der Beidou-Konstellation.

Weiterlesen: Beidou-Konstellation nahezu komplett

Beim zweiten chinesischen Orbitalstart innerhalb von weniger als drei Stunden brachte China am 13. November vom Raumfahrtzentrum Taiyuan aus fünf Erdbeobachtungssatelliten in eine Erdumlaufbahn mit niedriger Inklination. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 6 eingesetzt. Dieser Typ erlebte damit seinen insgesamt dritten Einsatz. Als Missionszweck der Satelliten wird „Fernerkundung“ angegeben, ohne dass aber Details bekannt wurden, welcher Art diese „Fernerkundung“ ist. Vermutungen gehen dahin, dass es sich um elektronische Aufklärung handelt.

Weiterlesen: Zweiter chinesischer Start innerhalb von drei Stunden

Die dichte Abfolge chinesischer Starts hält weiter an. Am 13. November brachte eine Trägerrakete des Typs Kuaizhou-1A vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan aus einen zivilen Erdbeobachtungssatelliten der Jilin-Reihe in einen polaren, sonnensynchronen Erdorbit. Die Raumfahrzeuge der Jilin-Reihe sind eine Initiative der chinesischen Provinz Jilin und dienen schwerpunktmäßig den Zwecken dieser Region. Ihre Daten werden kommerziellen Kunden zur Verfügung gestellt. Entwickelt und hergestellt werden sie von der Chang Guang Satellite Technology Co., Ltd.

Weiterlesen: Kuaizhou-1A bringt Jilin-1 Gaofen-2A in den Orbit

Am 11. November 2019 war eine Falcon 9-Trägerrakete von SpaceX in eigener Sache für SpaceX unterwegs. Dabei wurde der erste Satz – 60 Satelliten – der operationellen Starlink-Satelliten in einer perfekten Startmission in den Orbit gebracht. Bereits am 24. Mai waren 60 Versuchseinheiten gestartet worden. Der Flug begann am Komplex 40 der Cape Canaveral Luftwaffenstation.

Weiterlesen: Erste Gruppe operationeller Starlink-Satelliten im Orbit

Die lebhafte chinesische Startaktivität hält weiter an. Nur einen Tag nach dem Start eines Erdbeobachtungssatelliten und dreier kleiner Technologiesatelliten brachte China am 4. November erneut einen Navigationssatelliten der Beidou-Reihe in den Orbit. Dieses Mal handelt es sich um Beidou-3I3, die dritte Einheit der Beidou-Phase 3, die auf eine inklinierte geostationäre Bahn gebracht wird. Als Trägerrakete wurde eine Langer Marsch 3B/G3 eingesetzt.

Weiterlesen: China startet Beidou-3I3

China brachte am 3. November mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4B den Erdbeobachtungssatelliten Gaofen 7 in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Taiyuan aus, der in der Provinz Chanxi liegt. Mit an Bord der Rakete befanden sich auch drei Kleinsatelliten. Zum zweiten Mal bei einem chinesischen Start wurden an der Trägerrakete Grid Fins verwendet, geriffelte, bewegliche aerodynamische Steuerflächen, mit denen die nach dem Brennschluss herabfallende Erststufe gesteuert werden kann.

Weiterlesen: Grid Fins jetzt auch für chinesische Trägerraketen

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