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Die nationale chinesische Raumfahrtagentur brachte am 5. Juni das bemannte Raumschiff Shenzhou 14 erfolgreich in eine Erdumlaufbahn. Startort war das nordchinesische Raumfahrtzentrum Jiuquan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2F eingesetzt. Weniger als sieben Stunden nach dem Liftoff legte das Raumfahrzeug an der chinesischen Raumstation an. An Bord des Schiffes befinden sich die Astronauten Chen Dong, Liu Yang und Cai Xushe.

Weiterlesen: Shenzhou 14 startet zur chinesischen Raumstation

Ungeachtet der extrem angespannten Beziehungen zwischen Russland und den anderen ISS-Partnerländern startete Roskosmos am 3. Juni turnusmäßig und pünktlich das Versorgungsraumschiff Progress MS-20 zur Internationalen Raumstation. Als Träger wurde eine Sojus 2.1a eingesetzt. Startort war das Kosmodrom Baikonur. Es war der insgesamt 81. unbemannte Versorgungsflug zur ISS, den Russland seit dem Jahr 2000 durchgeführt hat.

Weiterlesen: Russland sendet Progress MS-20 zur ISS

Die CASC (China Aerospace Science and Technology Corporation) startete am 2. Juni im Auftrag der Geely Technology Group neun Einheiten einer in der ersten Phase insgesamt 72 Exemplare umfassenden Navigations- und Konnektivitätskonstellation. Mit ihrer Hilfe soll autonomes Fahren unterstützt, und die direkte Verbindung von Fahrzeugen zum Hersteller ermöglicht werden. Gebaut wurden die Raumfahrzeuge von GeeSpace, einem Tochterunternehmen von Geely Automobile, die ihrerseits zur erwähnten Geely Technology Group gehört. Die 65 weiteren Einheiten für die Phase 1 sollen innerhalb der kommenden drei Jahre in den Orbit transportiert werden.

Weiterlesen: Neun Satelliten für autonomes Fahren

SpaceX brachte mit der fünften seiner so genannten „Transporter-Missionen“ insgesamt 59 unterschiedliche Nutzlasten in den Orbit. „Transporter“ werden die regelmäßigen Sammeltransporte von Kleinnutzlasten auf eine sonnensynchrone Bahn bezeichne, für die SpaceX besonders günstige Transporttarife anbietet. Die Mission nahm an der Startanlage 40 der Cape Canaveral Space Force Station ihren Anfang. Es war der 22. Orbitalstart von SpaceX im laufenden Jahr und der 156. Start einer Falcon 9 insgesamt.

Weiterlesen: SpaceX startet Transporter 5

China brachte am 20. Mai mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C drei kleine Kommunikationssatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war der nordchinesische Weltraumbahnhof Jiuquan. Zu den Nutzlasten gibt es nur wenige Informationen, doch darf angenommen werden, dass es sich um Prototypen für chinesische Internet-Konstellationen handelt.

Weiterlesen: Drei Kommunikationssatelliten für China

Der von einer langen Pannenserie geplagte Starliner von Boeing brach am 19. Mai, Jahre nach seinem geplanten Indienststellungsdatum, zum entscheidenden Testflug auf. Gelingt diese unbemannte Mission, dann steht Einsätzen mit einer Crew an Bord etwa ab Spätherbst dieses Jahres nichts mehr im Wege. Zunächst aber muss das Vehikel seine Einsatzreife beweisen.

Weiterlesen: Orbitaler Testflug für Boeing-Starliner

Russlands Streitkräfte brachten am 19. Mai einen opto-elektronischen Aufklärungssatelliten der Bars M-Reihe in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war das Kosmodrom im nordrussischen Plesetzk. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1a eingesetzt. Nach dem erfolgreichen Start erhielt die Einheit die Bezeichnung Kosmos 2556.

Weiterlesen: Russland bringt Spionagesatelliten in den Orbit

Am 18. Mai brachte SpaceX die Starlink-Gruppe 4-18 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Es war die dritte Mission für die SpaceX-Internetkonstellation innerhalb von fünf Tagen. Insgesamt war es der 47. Einsatz, der dem Aufbau dieser Konstellation gewidmet war, und die 14. Starlink-Mission des laufenden Jahres. Zusammen mit den Starts für die externen Kunden hält SpaceX seinen Rhythmus von etwa einer Mission pro Woche weiter aufrecht.

Weiterlesen: Dritter Starlink-Einsatz in fünf Tagen

Das Interesse an bereits geflogenen Falcon 9-Raketen ist bei den Kunden von SpaceX inzwischen so groß, dass das Unternehmen inzwischen neue, noch ungeflogene Einheiten für die firmeneigenen Starlink-Starts einsetzen muss. War SpaceX noch vor wenigen Jahren gezwungen, für den Einsatz eines „gebrauchten“ Boosters seinen Kunden Preisnachlässe zu gewähren, bevorzugen nun dieselben Kunden – allen voran die NASA - für ihre Starts den Einsatz von „geflogenen“ Boostern, die ihre Zuverlässigkeit bereits bei vorausgegangenen Starts unter Beweis gestellt haben.

Weiterlesen: Neue Falcon 9 für neue Starlinks

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