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Am 6. Dezember brachte China mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 8A weitere neun Satelliten der staatlichen Guowang-Satellitenkonstellation (auch als SatNet LEO bezeichnet) in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom kommerziellen Teil des Weltraumzentrums Wenchang am Gelben Meer aus. Es war der insgesamt 14. Transport von Seriensatelliten für dieses Netz.

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Das halbstaatliche chinesische Raumfahrtunternehmen ExPace brachte am 5. Dezember zwei Technologie-Erprobungssatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Mission begann an der Startanlage 95A des nordchinesischen Weltraumbahnhofs Jiuquan. Die beiden Raumfahrzeuge tragen die Bezeichnungen Jiaotong VDES A und B. Es war der 36. Start einer Rakete der Kuaizhou-Baureihe, die derzeit in drei verschiedenen Varianten fliegt. Vier der Missionen endeten als Fehlschlag.

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Etwa 50 Prozent aller Fälle Jungfernflüge neuer Trägerraketen missglücken. Nicht so bei der Zhuque 3 des privaten chinesischen Unternehmens Landspace, die bereits bei ihrer ersten Mission (fast) am 3. Dezember alle Testparameter erfolgreich abhaken konnte. Der Flug vom nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan verlief beeindruckend präzise. Lediglich die Landung der auf Wiederverwendbarkeit ausgelegten ersten Stufe des Trägers – sie wäre ein Bonuspunkt bei dieser Testmission gewesen - misslang, allerdings nur ziemlich knapp. Die Zhuque 3 ist ein Träger der mittleren Mittelklasse, wird über beide Stufen mit Methan und flüssigem Sauerstoff betrieben und ist etwa 15 Prozent weniger leistungsfähig als die Falcon 9 von SpaceX, der sie nachempfunden ist.

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