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China setzte am 20. Dezember seine (derzeit noch) schwerste Trägerrakete ein, um den 23. Satelliten der TJS-Klasse in eine leicht supersynchrone Transferbahn zu transportieren. TJS (für: Tōngxìn Jìshù Shìyàn) was übersetzt in etwa für Kommunikationstechnologie-Test steht, ist eine Cover-Bezeichnung für drei Kategorien militärischer Aufklärungs- und Technologieerprobungssatelliten. Der Einsatz einer Langer Marsch 5 (kurz LM-5) weist darauf hin, dass es sich um eine massive Flugeinheit handeln muss.

Weiterlesen: Langer Marsch 5 bringt TJS-23 in den Orbit

„Don’t be such a square“ (Sei kein Spießer), so lautete das Motto der Rocket Lab-Mission vom 18. Dezember. Bei diesem – offiziell als STPS-30 bezeichneten Einsatz - wurden vier so genannte DISKSats für die US-Space Force gestartet. Startort war der Komplex 2 der MARS-Anlage (für: Mid Atlantic Regional Spaceport) auf Wallops Island in Virginia. Es ist der erste Orbitaleinsatz dieses Jahres, den Rocket Lab von hier aus absolviert. Allerdings startete das Unternehmen heuer schon drei suborbitale Missionen von hier aus.

Weiterlesen: DISKSat ist kein Spießer

Ebenfalls am 17. Dezember brachte SpaceX mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 von der Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien aus die 27 Einheiten starke Starlink-Gruppe 15-13 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Mission markierte den 570. Versuch der Bergung eines Boosters. Es war der 165. Start einer Falcon 9 in diesem Jahr und der 65. Start des Jahres von Vandenberg aus.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 15-13

Am 17. Dezember brachte SpaceX vom Kennedy Space Center in Florida mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die Starlink-Gruppe 6-99 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Dabei wurden 29 Einheiten für die Internet-Konstellation in den Orbit transportiert. Diese Mission war für einige Zeit der letzte Einzelstart von der Anlage 39A aus. SpaceX konzentriert sich jetzt an der Anlage 39A ganz auf Falcon Heavy-Missionen  und die Vorbereitung für Starship-Starts.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 6-99

Eine europäische Trägerrakete des Typs Ariane 6, in der Version 62 mit zwei Feststoffboostern, brachte am 17. Dezember zwei Satelliten des Galileo-Navigationssystems auf eine mittelhohe Erdumlaufbahn. Es handelt sich dabei um die Flugeinheiten FM 33 und FM 34. Die Mission trägt die offizielle Bezeichnung VA 266 und ist somit die 266 Ariane-Mission seit dem Dezember 1979, als der Erstflug der Ariane 1 erfolgte. Startort war das Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana. Es war der vierte kommerzielle Einsatz einer Ariane 6 und der fünfte Flug für diesen Typ insgesamt.

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