Header

Es ist eine historische Mission, die da zwei Minuten vor Mitternacht am 19. Juli begann. Die Vereinigten Arabischen Emirate entsandten vom japanischen Weltraumzentrum Tanegashima aus eine Raumsonde auf eine sieben Monate dauernde Reise zum Mars. Das Vehikel trägt die Bezeichnung „Al Almal“, was so viel wie „Hoffnung“ bedeutet. Die Emirate sind der Raumfahrt sehr zugetan. Erst im letzten Jahr startete ein emiratischer Astronaut – Hazza al Mansouri – mit einem russischen Sojus-Raumschiff für acht Tage zur ISS.

Weiterlesen: Arabische Emirate senden „Hoffnung“ zum Mars

ABGESAGT: 12. April 2020, 14 bis 18 Uhr

Technisches Museum Wien, Festsaal

Am 12. April 2020 feiern wir ab 14.00 Uhr Juri Gagarin, den ersten Menschen im Weltraum.
Die bereits zwölfte Yuri's Night ist im Technischen Museum Wien zu Gast und wartet mit spannenden Gästen auf: der russischen Raumfahrtmedizinerin Dr. Larisa Shuvatova, dem Kosmonauten Maksim Surajew und Physiker Werner Gruber.

Weiterlesen: Yuri's Night 2020

 NASA/W. StenzelAm 12. April 2018 feiern wir ab 18.30 Uhr Juri Gagarin, den ersten Menschen im Weltraum.
Die bereits zehnte Yuri's Night ist in der Urania Wien zu Gast und wartet mit spannenden Vortragenden auf:

Die Philologin Doris Vickers geht der Frage auf den Grund, ob tatsächlich Außerirdische die Pyramiden gebaut haben. Dr. Luca Fossati vom Institut für Weltraumforschung spricht über die österreichische Beteiligung an der NASA-Mission CUTE, die Atmosphären extrasolarer Planeten erforschen wird. Planetengeologe Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt berichtet über die aktuellen Reisepläne zum Mars, im Lichte der Ankündigungen von Donald Trump und Elon Musk.

Anschließend: Sternderl schau'n in der Urania Sternwarte oder mit der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie auf der Urania-Dachterrasse.

Wir danken unseren Unterstützern!

Das Programm im Detail:

Donnerstag, 12. April 2018, 18:30 Uhr

Wiener Urania, Dachsaal, Uraniastraße 1, 1010 Wien

Freier Eintritt!

Fokus 2018: Außerirdisch?

18.30 Begrüßung

18.40
Vortrag Doris Vickers, IAU-UNESCO Portal to the Heritage of Astronomy
Haben Außerirdische wirklich die Erde besucht?

Doris Vickers beleuchtet Pro und Contra für den Besuch von Außerirdischen in der Frühgeschichte der Menschheit. Dabei geht sie beispielsweise der Frage nach, ob die alten Ägypter die Pyramiden nicht auch ohne außerirdische Hilfe bauen konnten und ob in der Area 51 wirklich Wrackteile von UFOs versteckt sind. In ihrem Vortrag zeigt Doris Vickers auf, dass die Menschheit großartige Dinge aus eigener Kraft vollbringen hat können, obwohl Wissen verloren gegangen und wieder entdeckt werden musste. Denn nur, weil wir nicht wissen, wie die antiken Menschen Dinge vollbracht haben, heißt das nicht zwingend, dass sie Hilfe von Außerirdischen hatten.

Doris Vickers ist klassische Philologin, Fellow der Royal Astronomical Society und befasst sich mit antiken Schriften und deren astronomischem Inhalt sowie antiken Bauwerken mit astronomischem Kontext im Rahmen des UNESCO Portal to the Heritage of Astronomy.

19.15
Vortrag Luca Fossati, Institut für Weltraumforschung, Graz
CUTE: Mit der NASA extrasolare Planeten erforschen!

CUTE (Colorado Ultraviolet Transit Experiment) ist eine CubeSat-Mission der NASA zur Erforschung extrasolarer Planeten und ihrer Atmosphäre. Der Start ist für 2020 geplant. In den sieben Monaten Missionsdauer wird der Satellit etwa 20 Zielplaneten beobachten, um die chemische Zusammensetzung und die physikalischen Eigenschaften ihrer oberen Atmosphäre zu erforschen. Das IWF stellt die Analyse des optischen Systems bereit und liefert den Datensimulator zur Aufbereitung der Datenreduktions-Pipeline.

19.45 kurze Pause

20.00
Vortrag Ulrich Köhler, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Zum Mars! Zum Mars? Wollen wir da hin? Ja! – Müssen wir auch da hin?

So richtig tief ins Weltall vorgedrungen sind wir Menschen ja noch nicht. Gut, wir haben es mit neun Apollo-Besatzungen zum Mond geschafft, und zwölf Astronauten haben ihren Fußabdruck im Mondstaub hinterlassen. Eine grandiose, mutige Pioniertat und eines der größten technisch-wissenschaftlichen Projekte der Menschheit.

Nach der letzten Mondlandung im Dezember 1972 galt der Mars als logisches nächstes und gewiss auch bald erreichbares Ziel der astronautischen Raumfahrt. Indes, seit fast 50 Jahren umrundet der Mensch in, freilich hochkomplexen, Blechdosen lediglich seinen Heimatplaneten. Das Ziel Mars erscheint nicht nur aufgrund seiner großen Entfernung von mindestens 60 Millionen Kilometern, sondern vor allem auch wegen technischer und viel mehr biologischer, medizinischer und ökonomischer Hürden vorerst unerreichbar.

Das aber soll nun alles anders werden. Die NASA arbeitet durchaus ernsthaft auf einen zweiten "großen Sprung" für die Menschheit hin. Visionäre im privaten Sektor versprechen astronautische Flüge zum Mars bereits in den 2020er-Jahren. Unternehmer wollen die Kosten für ein solches Unternehmen dramatisch reduzieren, investieren Milliarden in neue – und effiziente – Trägersysteme: Sie sehen unseren Nachbarplaneten bereits als touristisches Ziel. Noch weiter reichen Überlegungen, den Mars schon bald kolonisieren zu wollen, schließlich könnten die meisten erforderlichen Ressourcen vor Ort abgebaut und genutzt werden. Sogar etablierte Wissenschaftler reden davon, dass es für die Menschheit unerlässlich sei, auf den Mars überzusiedeln, denn auf der Erde gebe es keine Zukunft mehr.
Nicht erst an diesem letzten Punkt besteht ausführlicher Diskussionsbedarf.

20.40 Verleihung des Polarstern Preises des Österreichischen Weltraum Forums

Anschließend: Sternderl schau'n in der Urania Sternwarte oder mit der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie auf der Urania-Dachterrasse

Foto: NASA/W. Stenzel


Wir danken unseren Sponsoren:

 


Unsere Partner:

 

Es war insgesamt schon die neunte “Yuris Night”, die der Förderkreis Astronomie und Raumfahrt “Der Orion” am 12. April in Wien ausrichtete. Zum zweiten Mal war sie dabei im Naturhistorischen Museum der Stadt Wien zu Gast. Yuris Night ist Teil einer weltumspannenden Veranstaltungsreihe mit – im letzten Jahr - 273 Veranstaltungen in 62 Ländern der Erde. Sie findet stets entweder genau am oder um den Jahrestag des ersten Weltraumflugs in der Geschichte der Menschheit statt: Juri Gagarins historischer Orbitalmission mit Wostok 1 vom 12. April 1961.

Weiterlesen: Yuris Night 2017 in Wien – Eine Retrospektive

Yuri's Night - LogoYuri's Night geht in die nächste Runde! Am 12. April 2016, ab 18.30 Uhr ist es wieder soweit: Wir feiern den ersten Menschen im Weltraum - Juri Gagarin -  und geben einen Einblick in aktuelle Ereignisse der Raumfahrt und Astronomie. Zu Gast ist Yuri's Night diesmal im TU the Sky der TU Wien, dem größten Plus-Energie-Haus Österreichs, dessen komplette Fassade mit Fotovoltaik ausgekleidet ist.

Eintritt frei - hier schon einmal ein großes Danke an unsere Partner und Sponsoren.

Veranstaltungsort:

TU the Sky der TU Wien, Getreidemarkt 9, Dachgeschoss, 1060 Wien

Weiterlesen: Yuri's Night 2016 - 12. April, Wien

14.-16. August: Die Burggespräche des Orion auf Schloss Albrechtsberg
Die Tage werden kürzer, und die Erde rast unaufhaltsam der Trümmerspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle entgegen. Sobald sie ihn erreicht, stürzen Gesteinsbrocken in die Erdatmosphäre, wo sie publikumswirksam verglühen. Das Ereignis ist bekannt als der Meteorstrom der Perseiden, der mit den Burggesprächen des Orion zusammenfällt.

Weiterlesen: Die VII. Burggespräche des Orion

LogoZwischen dem 13. und 15. November finden in diesem Jahr zum 30. Mal die legendären Raumfahrttage in Neubrandenburg statt. Sie sind eine unerreichte Mischung aus Familientreffen für Raumfahrtfans, Reminiszenzen auf die Raumfahrtgeschichte (unter besonderer Berücksichtigung der Ost-Raumfahrt), Vorträgen über die neuesten Zukunftsaspekte, Diskussionsforen mit Fachleuten und Raumfahrern, Signierstunden, und vor allem auch dem persönlichen Kennenlernen von Astronauten und Kosmonauten.

Weiterlesen: Kommt nach Neubrandenburg

Aquarell von Sigismondo Tizio, Biblioteca Apostolica VaticanaDer sogenannte Ensisheim-Meteorit ist der älteste bezeugte Meteoritenfall Europas, von dem heute noch Material vorhanden ist.

Für vier Tage wird er im Naturhistorischen Museum in Wien zu sehen sein. Außerdem werden kleine Bruchstücke des Meteoriten und Originalzeichnungen und Faksimiles bis 3. Februar 2014 zu sehen sein.

Weiterlesen: Ensisheim Meteorit von 15.-18. November im Naturhistorischen Museum Wien