Im Auftrag des europäischen Startdienstleisters Arianespace brachte die russische Raumfahrtagentur Roskosmos am 5. Dezember zwei weitere Einheiten der Navigationssatelliten-Konstellation Galileo in eine halbsynchrone Erdumlaufbahn. Der Start der Mission VS 26 (für: Vol Soyouz 26) erfolgte vom europäischen Guyana Space Center in Kourou. Als Träger wurde eine russische Rakete des Typs Sojus ST-B „Fregat“ eingesetzt.

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SpaceX brachte am 3. Dezember 48 weitere Starlink-Satelliten der Gruppe 4 in den Orbit, sowie zusätzlich zwei Einheiten für die Black Sky-Erdbeobachtungskonstellation. Der Einsatz begann an der Startanlage 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Es war die 27. Mission für SpaceX in diesem Jahr. Das ist schon jetzt ein neuer Jahresrekord für das Unternehmen. Die weltweite Gesamtzahl jährlicher Starts hat damit – bereits vier Wochen vor Jahresende – die Zahl von 121 erreicht. Eine noch größere Menge von Orbital- und Sondenstarts erfolgte zuletzt 1985.

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Die russischen Streitkräfte brachten am 25. November den Frühwarnsatelliten Tundra 15L in einen so genannten Molnija-Orbit. Der Start erfolgte vom nordrussischen Kosmodrom in Plesetzk aus. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1b „Fregat“ verwendet. Nach dem erfolgreichen Start erhielt das Raumfahrzeug die übliche Zählnummer bei militärischen Starts und wird nun als Kosmos 2552 bezeichnet.

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Beim vierten Orbitalstart innerhalb nur einer Woche brachte China einen militärischen Kommunikationssatelliten auf eine geostationäre Transferbahn. Startort war der zentralchinesische Weltraumbahnhof Xichang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/G3 verwendet. Das Raumfahrzeug trägt die Bezeichnung Zhongxing-1D und wird im Westen als ChinaSat 1D bezeichnet.

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Eine feststoffbetriebene Kuaizhou 1A-Trägerrakete brachte am 25. November den chinesischen Technologiesatelliten Shiyan 11 in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Es war der 13. Einsatz einer Rakete dieses Typs und der zwölfte, der erfolgreich verlief. Die Mission begann um 7:41 Uhr Pekinger Zeit (0:41 Uhr mitteleuropäischer Zeit) an der Startanlage 95 des  nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan.

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