Wieder wurde bei SpaceX ein Abschnitt der Produktions- und Entwicklungsgeschichte abgeschlossen, und der nächste Technologie-Schritt begonnen. Am 29. Juni startete vom Launch Pad 40 der Luftwaffenbasis  Cape Canaveral die letzte Falcon 9 mit einer Basisstufe der Block 4-Baureihe. Die Oberstufe entsprach dabei bereits dem von nun an gültigen Block 5-Standard. Die Nutzlast bestand in einer Dragon-Kapsel für die Versorgung der Internationalen Raumstation. Dieses Raumfahrzeug trug die Bezeichnung CRS-15 (für: Commercial Resupply Service).

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China brachte am 27. Juni vom zentralchinesischen Weltraumbahnhof Xichang zwei Technologiesatelliten mit den Bezeichnungen XJSW-A und XJSW-B in den Orbit. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2C verwendet. Die Nachricht kommt ein wenig überraschend, denn eigentlich war für diesen Termin und diesen Ort der Start eines Trios von Aufklärungssatelliten der Yaogan 30-Reihe vorgesehen. Die Mission war der 18. Orbital- oder Sondenstart Chinas in diesem Jahr.

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Russland brachte am 17. Juni kurz vor Mitternacht mitteleuropäischer Zeit einen neuen Navigationssatelliten der Glonass-M Reihe in eine halbsynchrone Erdumlaufbahn. Startort war der  nordrussische Weltraumbahnhof Plesetzk. Als Trägerrakete wurde eine Sojus 2.1b mit einer „Fregat“-Oberstufe eingesetzt. Glonass ist das russische Analogon zum amerikanischen GPS-System. Seine Anfänge gehen auch fast genauso weit zurück wie die des US-Gegenstücks. Erste Satelliten starteten bereits 1982.

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Am 6. Juni startete der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst von Baikonur aus zu seinem zweiten Orbitalflug. Mit ihm an Bord des Raumschiffes Sojus MS-09 sind die NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und der russische Sojus-Kommandant Sergei Prokopjew. Für die beiden letzteren ist es die erste Mission ins All. Sie stoßen jetzt zur Crew der Expedition 56, bestehend aus Commander Drew Feustel und Rick Arnold von der NASA, sowie dem russischen Flugingenieur Oleg Artemjew. Diese drei befinden sich bereits seit dem 21. März im Orbit.

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