China brachte am 20. Mai mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C drei kleine Kommunikationssatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war der nordchinesische Weltraumbahnhof Jiuquan. Zu den Nutzlasten gibt es nur wenige Informationen, doch darf angenommen werden, dass es sich um Prototypen für chinesische Internet-Konstellationen handelt.

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Der von einer langen Pannenserie geplagte Starliner von Boeing brach am 19. Mai, Jahre nach seinem geplanten Indienststellungsdatum, zum entscheidenden Testflug auf. Gelingt diese unbemannte Mission, dann steht Einsätzen mit einer Crew an Bord etwa ab Spätherbst dieses Jahres nichts mehr im Wege. Zunächst aber muss das Vehikel seine Einsatzreife beweisen.

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Am 18. Mai brachte SpaceX die Starlink-Gruppe 4-18 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Es war die dritte Mission für die SpaceX-Internetkonstellation innerhalb von fünf Tagen. Insgesamt war es der 47. Einsatz, der dem Aufbau dieser Konstellation gewidmet war, und die 14. Starlink-Mission des laufenden Jahres. Zusammen mit den Starts für die externen Kunden hält SpaceX seinen Rhythmus von etwa einer Mission pro Woche weiter aufrecht.

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Russlands Streitkräfte brachten am 19. Mai einen opto-elektronischen Aufklärungssatelliten der Bars M-Reihe in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war das Kosmodrom im nordrussischen Plesetzk. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1a eingesetzt. Nach dem erfolgreichen Start erhielt die Einheit die Bezeichnung Kosmos 2556.

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Das Interesse an bereits geflogenen Falcon 9-Raketen ist bei den Kunden von SpaceX inzwischen so groß, dass das Unternehmen inzwischen neue, noch ungeflogene Einheiten für die firmeneigenen Starlink-Starts einsetzen muss. War SpaceX noch vor wenigen Jahren gezwungen, für den Einsatz eines „gebrauchten“ Boosters seinen Kunden Preisnachlässe zu gewähren, bevorzugen nun dieselben Kunden – allen voran die NASA - für ihre Starts den Einsatz von „geflogenen“ Boostern, die ihre Zuverlässigkeit bereits bei vorausgegangenen Starts unter Beweis gestellt haben.

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