Eine russische Trägerrakete des Typs Proton M Briz M brachte vom Kosmodrom in Baikonur aus zwei recht unterschiedliche und dennoch sehr ähnliche Raumfahrzeuge auf einen supersynchronen Transferorbit. Bei dem einen handelt es sich um das so genannte Mission Extension Vehicle 1 (kurz: MEV 1) und bei dem anderen um dem Kommunikationssatelliten Eutelsat  West B, der in Zusammenarbeit zwischen Airbus Defence and Space und Northrop Grumman entstanden ist.

Weiterlesen: Proton M startet MEV-1 und Eutelsat 5 West B

Eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4C brachte am 3. Oktober den chinesischen Erdbeobachtungssatelliten Gaofen 10R in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Satellit ist die Ersatzeinheit für den bei einem Fehlstart am 31. August 2016 verlorenen Gaofen 10. Das Raumfahrzeug ist Bestandteil des chinesischen CHEOS-Programms (für: China High-Definiton Earth Orbit System). Das CHEOS-Programm kann in etwa mit dem Copernicus-Programm der EU verglichen werden.

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Die russischen Streitkräfte brachten im Auftrag des Verteidigungsministeriums mit einer  Trägerrakete des Typs Sojus 2-1b "Fregat" am 26. September einen Frühwarnsatelliten der Tundra-Serie in den Orbit. Der Start erfolgte vom nordrussischen Kosmodrom in Plesetzk aus. Es war die zweite Mission einer Sojus in weniger als 24 Stunden.

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Nach einer kurzen Periode mit insgesamt neun Besatzungsmitgliedern auf der ISS, wurde nach dem Abkoppeln und der Rückkehr von Sojus MS-12 am 3. Oktober wieder die "normale" Besatzungsstärke hergestellt. Zusammen mit dem Sojus-Commander (und scheidendem Kommandanter der Expedition 60) Alexei Owtschinin kehrten auch der US-Astronaut Nick Hague und der erste Astronaut der Arabischen Emirate Hassa al-Mansuri zur Erde zurück.

Weiterlesen: Sojus MS-12 kehrt zur Erde zurück

Die Mission am 25. September war der letzte Einsatz eines Trägers des Typs Sojus FG. Es war der 70. Flug einer Rakete dieser Baureihe. Als Nutzlast trug sie das bemannte Raumschiff Sojus MS-15 in den Orbit. Die Sojus FG stellte eine Brückenversion zwischen der älteren Sojus U und den neueren Sojus 2-Trägerraketen dar. Möglicherweise war diese Mission auch der letzte Start von der historischen Startrampe 1/5, von der aus schon Juri Gagarin den ersten bemannten Orbitalflug in der Geschichte der Menschheit angetreten hatte.

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