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Am 11. Oktober startete die russische Raumfahrtagentur Roskosmos das bemannte Raumschiff Sojus MS-10 mit dem Kosmonauten Alexej Owtschinin und den NASA-Astronauten Nick Hague zur Internationalen Raumstation. Aber schon zwei Minuten nach dem Verlassen der Startrampe kam es zu einem dramatischen Flugabbruch, als nach einer fehlerhaften Trennung einer der Booster die Zentralstufe der Trägerrakete beschädigt wurde. Das perfekt funktionierende Rettungssystem des Raumschiffs brachte die beiden Besatzungsmitglieder jedoch knapp 20 Minuten nach dem Liftoff sicher auf den Boden zurück. NASA-Administrator Jim Bridenstine war vor Ort Zeuge der dramatischen Vorgänge.

Weiterlesen: Flugabbruch für Sojus MS-10 – Rettungssystem arbeitet perfekt

China brachte am 9. Oktober erneut zwei Satelliten der Yaogan-Reihe in den Orbit. Startort für Yaogan 32-01 und 32-02 war die Rampe 94 des Startkomplexes 43 am nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2C mit einer neu entwickelten Oberstufe verwendet. Nach offiziellen chinesischen Angaben werden die beiden Raumfahrzeuge für Beobachtungszwecke des chinesischen Landwirtschaftsministeriums verwendet. Die Nachrichtenagentur Xinhua gab aber auch bekannt, dass die Einheiten für „Forschungen des elektromagnetischen Umfeldes und andere Technologietests“ verwendet werden sollen. Man kann allerdings davon ausgehen, dass wie bei früheren Satelliten der Yaogan-Serie, auch die neuen Einheiten hauptsächlich militärischen Zwecken dienen.

Weiterlesen: Zwei neu Yaogan-Satelliten im Orbit

Der Start des argentinischen Radar-Beobachtungssatelliten SAOCOM 1A führte wieder einmal zu einer Erstleistung für den US-Startdienstleister SpaceX. Nach dem Start vom Komplex 4E der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien kehrte die erste Stufe des Trägers sieben Minuten und 45 Sekunden nach dem Liftoff auf eine Landeplattform (als "Landing Zone 4" bezeichnet) nur wenige hundert Meter von der Startstelle entfernt zurück. Damit hat SpaceX bislang 30 Landungen der ersten Stufe durchgeführt. 18 davon auf Bergungsschiffen, 11 auf den beiden Landepads in Cape Canaveral und nunmehr auch eine auf der Luftwaffenbasis Vandenberg.

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Nach einem Aufenthalt von sechs Monaten Dauer landet die Crew der ISS-Expedition 56 sicher in der Steppe von Kasachstan. Sie bestand aus dem Kommandanten von Sojus MS-08, Oleg Artemjew und den beiden NASA-Astronauten Drew Feustel und Rick Arnold. Feustel hatte die vergangenen drei Monate das Kommando über den Außenposten inne.

Weiterlesen: Glatte Landung

Am 25. September führte Arianespace die 100. Mission einer Ariane 5-Trägerrakete durch, und brachte dabei zwei Kommunikationssatelliten auf eine geostationäre Transferbahn. Dieser 100. Flug war gleichzeitig für die Arianespace der 300. Einsatz, wenn man alle Varianten der Ariane-Rakete dazuzählt, und außerdem die Flüge der Sojus ST und der Vega mit berücksichtigt, die ebenfalls unter die Verantwortung der Arianespace fallen. Dazu zählen auch die Sojus-Flüge, die im Auftrag der Arianespace von Baikonur aus gestartet wurden. Betrachtet man nur die Ariane-Raketen (seit Ariane 1 im Dezember 1979), dann ist das die Nummer 243.

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Nach einer mehrtägigen Verzögerung wegen schlechten Wetters am Startort begann das siebte japanische Versorgungsschiff für die Internationale Raumstation seine Reise in den Orbit schließlich am 23. September um 2:52 Uhr morgens japanischer Standardzeit. Als Träger des als HTV-7 (für H-2 Transfer Vehicle) bezeichneten Raumfahrzeugs wurde eine H-2B eingesetzt, Startort war das Raumfahrtzentrum Tanegashima in Südjapan.

Weiterlesen: HTV-7 versorgt die ISS

Am 19. September brachte China erneut zwei Raumfahrzeuge des Beidou-Satellitennavigationssystems in den Orbit. Dabei handelte es sich um Beidou 3M13 und 3M14, zwei Einheiten, die auf halbsynchronen mittelhohen Erdumlaufbahnen eingesetzt werden. Bei ihnen handelt es sich um Navigationssatelliten der dritten Generation, die bis 2020 alle Fluggeräte der zweiten Generation ersetzen sollen. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 eingesetzt.

Weiterlesen: China verstärkt Beidou-System weiter

Am 16. September brachte eine indische Trägerrakete des Typs PSLV zwei britische Erdbeobachtungssatelliten in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn.  Der Start von SSTL S1-4 und NovaSAR-1 erfolgte von der Startanlage 1 des Satish Dhawan Raumfahrtzentrums auf der ostindischen Insel Shriharikota. Beide Satelliten wurden von Surrey Satellite Technology Ltd (oder kurz: SSTL) entwickelt und gebaut.

Weiterlesen: Indien bringt zwei britische Satelliten in den Orbit

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