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Am 11. Januar führte SpaceX beim ersten Start des Unternehmens im Jahre 2019 gleichzeitig auch die achte und letzte Mission zur Stationierung der Iridium NEXT-Konstellation durch. Damit hat SpaceX in den letzten zwei Jahren 75 Satelliten dieses Typs in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Die erste Startmission war am 14. Januar 2017 erfolgt.

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China führte nicht nur den letzten Orbitalstart des Jahres 2018 durch, sondern auch die weltweit erste Mission des Jahres 2019. Am 10. Januar brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B den militärischen Kommunikationssatelliten Zhongxing 2D (oder Chinasat 2D) in eine geostationäre Transferbahn. Startort war das zentralchinesische Raumfahrtzentrum Xichang. Das Raumfahrzeug ist wahrscheinlich die dritte Einheit geostationärer militärischer Kommunikationssatelliten der Shentong-Reihe.

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Nur wenige Tage nach dem Start des ersten Hongyun-Satelliten startete nun auch ein erster Prototyp des konkurrierenden Hongyan-Systems, von dem schon in wenigen Jahren 320 Stück in einer niedrigen Erdumlaufbahn einen globalen Internet-Service bereitstellen sollen. Als Träger wurde bei diesem definitiv letzten Start des Raumfahrtjahres 2018 eine Langer Marsch 2D/YZ-3 eingesetzt. Startort war die Startrampe 94 am Komplex 43 des nordchinesischen Weltraumbahnhofs Jiuquan. Der Start war die 39. Weltraumission Chinas in diesem Jahr. Damit ist das Land erstmals Spitzenreiter der Weltraum-Rangliste. Allerdings gab es in diesem Jahr in China, im Gegensatz zu den USA, nur recht wenige so genannten "Flagship-Missions".

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Der letzte russische Satellitenstart des Jahres nahm am 27. Dezember am neuen Weltraumbahnhof in Wostotschny seinen Anfang. Die Mission führte auf einen polaren, sonnensynchronen Orbit. Neben den beiden Erdbeobachtungssatelliten, Kanopus V Nr. 5 und 6, befanden sich insgesamt noch 26 Kleinnutzlasten an Bord der Sojus 2.1a "Fregat", die als Träger eingesetzt wurde.

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Es war zwar der letzte Start des Jahres für den zentralchinesischen Weltraumbahnhof Xichang, aber noch nicht die letzte Orbitalmission des Jahres 2019 für China. Das Raumfahrzeug, das am 24. Dezember, um 15:53 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 0:53 Uhr zentralchinesischer Zeit, am 25. Dezember, an Bord einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3C die Startrampe 3 des Weltraumzentrums verließ, wird von offiziellen chinesischen Medien als "Tongxin Jishu Shiyan (oder kurz: TJS) bezeichnet. Damit ist klar, dass es sich um die dritte Einheit in einer Serie experimenteller militärischer Mehrzwecksatelliten handelt, die im geostationären Orbit stationiert sind. Informell wird er deshalb als TJS-3 bezeichnet.

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Mit einem Start für die US-Luftwaffe schloss SpaceX das Raumfahrtjahr 2018 ab. Bei der Mission am 23. Dezember brachte eine Falcon 9 Block 5 des Unternehmens den ersten Navigationssatelliten einer neuen Generation in den Orbit. Es handelt sich dabei um die erste Einheit der von Lockheed Martin gebauten GPS-3 Satelliten. Die Luftwaffe ließ sich den Start einiges kosten, bezahlte einen deutlich höheren Preis für die Rakete an SpaceX als üblich und kaufte eine neue Rakete die in der "expendable"-Version geflogen wurde. Sie war also nicht mit einer Landeausrüstung wie den Grid Fins ausgerüstet und verfügte auch nicht über Landebeine.

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Eine Rakete des Typs Langer Marsch 11 brachte am 22. Dezember den ersten Satelliten der Hongyun-Konstellation in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Ihr Einsatzzweck ist die weltweite Übertragung von Internet-Breitbanddiensten aus dem niedrigen Erdorbit. Insgesamt sollen bis 2022 156 Satelliten im Einsatz sein, die in Höhen zwischen 160 und 2.000 Kilometern stationiert werden. Jeder der Satelliten soll in der Lage sein, 500 Megabyte an Daten pro Sekunde zu übertragen.

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Bei einem der recht selten gewordenen Starts einer russischen Trägerrakete des Typs Proton M Briz M brachten die russischen Streitkräfte am 21. Dezember den militärischen Kommunikationssatelliten Blagovest 13 L direkt in den geostationären Orbit. Nach dem erfolgreichen Start erhielt das Raumfahrzeug die Bezeichnung Kosmos 2533. Es ist der erste Start einer Proton M seit mehr als acht Monaten und erst der zweite in diesem Jahr insgesamt. Die Proton M galt früher als einer der russischen Standardträger mit häufig mehr als zehn Starts pro Jahr.

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Mit einer sicheren Landung ging die ziemlich ungewöhnliche Reise von Sojus MS-09 zu Ende. Die Drei-Nationen-Crew, bestehend aus dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst, dem Sojus-Kommandanten Sergei Prokopjew und der NASA-Medizinerin Serena Auñón-Chancellor, setzte im Landemodul des Raumfahrzeugs am 20. Dezember um 6:03 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der schneebedeckten Steppe auf. Die drei hatten 196 Tage an Bord der ISS verbracht, und von dort dreieinhalb Stunden vor der Landung abgelegt. Für  Prokopjew und Auñón-Chancellor war es der jeweils erste Raumflug gewesen. Für Gerst war es bereits die zweite Mission. Er hat damit eine Gesamtaufenthaltsdauer im Weltraum von 362 Tagen zu Buche stehen.

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