Header

Am 5. Februar scheiterte auch der zweite iranische Versuch innerhalb von nur drei Wochen, einen Satelliten in einen Erdorbit zu bringen. Dieses Mal war eine Trägerrakete des Typs Safir am Fehlschlag beteiligt. Der Satellit "Dousti" der Technischen Universität Sharif ging verloren. Dousti ist 52 Kilogramm schwer und sollte Erdbeobachtung mit einem Auflösungsvermögen von 30 Meter pro Bildpunkt durchführen.

Weiterlesen: Der Iran scheitert noch einmal

Am 24. Januar brachte eine indische Trägerrakete des Typs PSLV vom Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Shriharikota den militärischen Aufklärungssatelliten MICROSAT-R und den Technologiedemonstrator Kalamsat in polnahe Erdumlaufbahnen. Der Träger flog dabei erstmals in einer neuen Variante, der Version DL, mit der eine Lücke im Leistungsspektrum der bisher existierenden Varianten der PSLV geschlossen wird. Die Mission war insgesamt der 46. Einsatz einer PSLV. Bis auf zwei waren alle Flüge erfolgreich.

Weiterlesen: Erstflug für Indiens PSLV-DL

China startete am 21. Januar mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 vier Kleinsatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war das Raumfahrtzentrum Jiuquan in Nordchina. Bei den Raumfahrzeugen handelt es sich um zwei weitere Einheiten der Jilin-Konstellation für Hyperspektralbeobachtungen der Erde, sowie um zwei Technologie-Cubesats. Es war der insgesamt sechste Start eines Trägers des Typs Langer Marsch 11.

Weiterlesen: Jilin-Konstellation wird weiter ausgebaut

Nach wochenlangen Verzögerungen brachte am 19. Januar eine Delta Heavy der United Launch Alliance den mysteriösen Aufklärungssatelliten NRO-L71 des National Reconnaissance Office (NRO) in eine recht ungewöhnliche, stark südlich geneigte Erdumlaufbahn. Eine Reihe technischer Probleme und unpassendes Wetter hatten den Start immer wieder verzögert. Allein im Dezember gab es insgesamt vier vergebliche Versuche, NRO-L71 auf den Weg zu bringen.

Weiterlesen: NRO-L71 startet von Vandenberg

Eine vierstufige japanische Epsilon-Rakete brachte am 18. Januar sieben Kleinsatelliten in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Es war der insgesamt vierte Einsatz einer Rakete dieses Typs seit seiner Einführung im Jahre 2013. Der Start der 26 Meter langen Epsilon erfolgte um 1:50 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Uchinura Raumfahrtzentrum in West-Japan. Das entspricht 9:50 Uhr japanischer Standardzeit. Mit insgesamt sieben Brennmanövern der vierten Stufe gab der Träger seine Nutzlasten in einer kreisförmigen Umlaufbahn in etwa 500 Kilometern Höhe, bei einer Bahnneigung von 97,2 Grad zu Äquator frei.

Weiterlesen: Epsilon bringt sieben Satelliten in den Orbit

Der Iran unternahm am 15. Januar nach einer vierjährigen Pause wieder den Versuch, einen Satelliten mit einer eigenen Trägerrakete zu starten. Dieser Versuch scheiterte, nachdem die dritte Stufe des Simorgh-Launchers eine nicht näher erläuterte Fehlfunktion erlitt. Das Raumfahrzeug, ein Erdbeobachtungssatellit mit der Bezeichnung Payam-e Amirkabir (auch AUTSAT 1), ging verloren.

Weiterlesen: Irans Simorgh-Rakete scheitert

Am 11. Januar führte SpaceX beim ersten Start des Unternehmens im Jahre 2019 gleichzeitig auch die achte und letzte Mission zur Stationierung der Iridium NEXT-Konstellation durch. Damit hat SpaceX in den letzten zwei Jahren 75 Satelliten dieses Typs in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Die erste Startmission war am 14. Januar 2017 erfolgt.

Weiterlesen: Iridium NEXT Konstellation dank SpaceX voll bestückt

China führte nicht nur den letzten Orbitalstart des Jahres 2018 durch, sondern auch die weltweit erste Mission des Jahres 2019. Am 10. Januar brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B den militärischen Kommunikationssatelliten Zhongxing 2D (oder Chinasat 2D) in eine geostationäre Transferbahn. Startort war das zentralchinesische Raumfahrtzentrum Xichang. Das Raumfahrzeug ist wahrscheinlich die dritte Einheit geostationärer militärischer Kommunikationssatelliten der Shentong-Reihe.

Weiterlesen: China beginnt Raumfahrtjahr 2019 erfolgreich

Nur wenige Tage nach dem Start des ersten Hongyun-Satelliten startete nun auch ein erster Prototyp des konkurrierenden Hongyan-Systems, von dem schon in wenigen Jahren 320 Stück in einer niedrigen Erdumlaufbahn einen globalen Internet-Service bereitstellen sollen. Als Träger wurde bei diesem definitiv letzten Start des Raumfahrtjahres 2018 eine Langer Marsch 2D/YZ-3 eingesetzt. Startort war die Startrampe 94 am Komplex 43 des nordchinesischen Weltraumbahnhofs Jiuquan. Der Start war die 39. Weltraumission Chinas in diesem Jahr. Damit ist das Land erstmals Spitzenreiter der Weltraum-Rangliste. Allerdings gab es in diesem Jahr in China, im Gegensatz zu den USA, nur recht wenige so genannten "Flagship-Missions".

Weiterlesen: China beschließt Raumfahrtjahr mit Hongyan 1

Unterkategorien