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Am 7. Dezember brachte China vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan eine Reihe kleinerer Nutzlasten in einen polaren, sonnensynchronen Orbit. Bei den beiden primären Nutzlasten handelt es sich um SaudiSAT 5A und 5B. Zusätzlich waren noch zehn chinesische Mikro- und Nanosatelliten an Bord. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D eingesetzt. Es war der 35. chinesische Orbitalstart des laufenden Jahres.

Weiterlesen: China bringt SaudiSAT 5A und 5B in den Orbit

Eine Trägerrakete des Typs SpaceX Falcon 9 brachte am 5. Dezember das Dragon-Raumschiff CRS-16 für die Versorgung der Internationalen Raumstation in den Orbit. Es war die zweite SpaceX-Mission innerhalb von nur 48 Stunden. Der Rückflug des Boosters zum Cape misslang dieses Mal allerdings, weil einer der vier Grid-Fins für die Steuerung der Rakete ausfiel. Aus Sicherheitsgründen steuerte der Booster daher nicht die Landezone 1 in Cape Canaveral an, sondern ging - wie in diesem Fall vorgesehen -  einige hundert Meter vor dem Strand im Wasser nieder. Die Mission war der 65. Einsatz einer Falcon 9.

Weiterlesen: Falcon 9 schickt CRS-16 zur ISS

Eine europäische Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA brachte am 4. Dezember die beiden Kommunikationssatelliten GSAT-11 und GEO-KOMPSAT-2A auf eine geostationäre Transferbahn. Die Mission mit der Arianespace-Nummer VA 246 nahm am Ariane-Startkomplex 3 (ELA-3) in Kourou ihren Anfang. Es war der 10. Arianespace-Einsatz des laufenden Jahres, und der sechste, bei der eine Ariane 5 eingesetzt wurde. GSAT-11 und GEO-KOMPSAT-2A sind insgesamt die Satelliten Nummer 589 und 590, die unter der Federführung von Arianespace in den Weltraum transportiert wurden.

Weiterlesen: Ariane 5 transportiert GSAT-11 und GEO-KOMPSAT-2A ins All

Am 3. Dezember brachte eine Trägerrakete des Typs SpaceX Falcon 9 im Rahmen einer so genannten "Rideshare-Mission" nicht weniger als 65 Satelliten auf einmal in den Orbit. Wobei die Zahl nicht vollständig klar ist, und vor allem auch nicht die Zählweise. Die Mission trägt die Bezeichnung SSO-A (für: Sun Synchronous Orbiter - A). Die Satelliten stammen von 34 verschiedenen Betreibern und aus 17 verschiedenen Ländern. Sie waren an einem speziellen Absetz-System der Firma Spaceflight Incorporated montiert, das aus zwei freifliegenden Trägerelementen und einer Struktur besteht, die an der zweiten Stufe der Rakete befestigt war. Bei der ersten Stufe des eingesetzten Trägers handelte es sich um "Core 1046", ein Block 5-Booster der erstmals einen dritten Einsatz erlebte.

Weiterlesen: Falcon 9 bringt 65 Satelliten in den Orbit

Der 100. Orbitalstart des Jahres 2018 war gleichzeitig die Rückkehr der Sojus FG als Einsatzträger für bemannte Raumfahrzeuge. Die Rakete transportierte das Raumschiff Sojus MS-11 mit Crewmitgliedern aus Russland, den USA und Kanada problemlos in den Orbit. Dieser bemannte Start erfolgte weniger als zwei Monate nach dem Fehlstart von Sojus MS-10, bei dem die Crew nach einer Fehlfunktion der Trägerrakete bei der Stufentrennung vom Rettungssystem der Sojus-Raumkapsel in Sicherheit gebracht wurde.

Weiterlesen: Sojus FG befördert Sojus MS-11 sicher in den Orbit

Russland führte am 29. November einen der letzten Starts mit der Rokot-Trägerrakete durch. Ausgerüstet mit einer Briz-KM Oberstufe brachte der Träger drei militärische Datenrelay-Satelliten der Strela 3M-Reihe in den Orbit. Es handelt sich dabei um die Flugeinheiten 16 – 18 des Systems, das auch als Rodnik bezeichnet wird. Der Start erfolgte von der Anlage 133/3 des nordrussischen Weltraumbahnhofs Plesetzk. Nach dem erfolgreichen Start erhielten die drei Vehikel die Bezeichnung Kosmos 2530 – 2532.

Weiterlesen: Rokot bringt Rodniks in den Orbit

Eine indische Trägerrakete des Typs PSLV CA brachte am 29. November insgesamt 31 Satelliten auf eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Hauptnutzlast an Bord des Trägers war der Erdbeobachtungssatellit HySIS, der die Erde mit einem Hyperspektralbildgeber in einem breiten Spektrum von Wellenlängen beobachten soll. Der Start erfolgte vom indischen Satish Dhawan Raumfahrtzentrum aus, das auf der ostindischen Insel Sriharikota gelegen ist. Die Mission war der zweite indische Start innerhalb von nur 15 Tagen, der sechste indische Weltraumstart des Jahres und die insgesamt 45. Mission einer Trägerrakete des Typs PSLV.

Weiterlesen: PSLV startet HySIS und 30 Kleinsatelliten

Eine vierstufige europäische Trägerrakete des Typs Vega brachte am 21. November den zweiten marokkanischen Erderkundungssatelliten, Mohammed VI-B, auf eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Er folgt damit Mohammed VI-A, der vor ziemlich genau einem Jahr, ebenfalls mit einer Vega-Rakete gestartet worden war. Der Flug mit der Bezeichnung VV13 (VV=Vol Vega) war die neunte Arianespace-Mission des Jahres, und die zweite, bei der eine Vega als Träger eingesetzt wurde. Der Satellit ist nach dem marokkanischen König Mohammed VI benannt.

Weiterlesen: VEGA transportiert Mohammed VI-B

China brachte am 20. November mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D den mysteriösen Satelliten Shiyan 6 zusammen mit vier kaum besser bekannten Co-Passagieren in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Rampe 94 des  Startkomplexes 34 am Weltraumbahnhof Jiuquan in Nordchina aus. Die Hauptnutzlast der Mission war der Technologie-Satellit Shiyan 6.

Weiterlesen: Shiyan 6 und vier Begleiter im Orbit

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