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Am 21. April brachte SpaceX erneut 53 Starlink-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Mission trug die Bezeichnung Starlink 4-14. Es war der 15. Falcon 9-Start des laufenden Jahres und die 14. Mission, die Starlinks in die „Schale“ 4 der Konstellation transportiert. Insgesamt hat SpaceX damit - alle Versuchseinheiten eingeschlossen - 2.388 Starlinks gestartet. 238 Einheiten wurden bereits wieder aus dem Orbit geholt. 1.683 Einheiten haben ihren Arbeitsorbit erreicht und befinden sich im Einsatz. Der Rest ist gegenwärtig im Aufstieg auf diese Bahn begriffen, was unter Einsatz der schubschwachen Hall-Effekt-Triebwerke einige Monate in Anspruch nimmt.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 4-14

SpaceX brachte am 17. April mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 eine geheime Nutzlast für das National Reconnaissance Office (NRO) in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Es war der 148. Start einer Falcon 9 seit 2010, der vierte Einsatz von SpaceX für das NRO und der 14. Start für SpaceX in diesem Jahr. Es war auch die 42. Orbitalmission weltweit in diesem Jahr und die dritte von Vandenberg aus.

Weiterlesen: SpaceX bringt NROL-85 in den Orbit

Am 16. April landete die Crew von Shenzhou 13 nach einer Gesamtflugdauer von 182 Tagen  neun Stunden und 33 Minuten (davon 181 Tage und 18 Stunden an Bord der chinesischen Raumstation) sicher im vorgesehenen Zielgebiet in Nordchina. Die dreiköpfige Besatzung, bestehend aus Kommandant Zhai Zhigang, der Missionsoperatorin Wang Yaping und dem Missions-Systemoperator Ye Guangfu hatten um 3:36 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 9:36 Uhr Pekinger Zeit) wieder festen Boden unter den Füßen. Wang Yaping wurde damit die erste chinesische Frau, die einen zweiten Raumflug unternimmt. Zusätzlich hält sie – mit einer kumulierten Orbit-Aufenthaltsdauer von 198 Tagen – auch den chinesischen Langzeitrekord für Orbitalaufenthalte.

Weiterlesen: Shenzhou 13 landet nach 182 Tagen im Orbit

Nur sechs Stunden nach dem Start eines Kommunikationssatelliten vom Weltraumbahnhof Xichang brachte China erneut ein Raumfahrzeug in den Orbit. Der Startort war dieses Mal das nordchinesische Raumfahrtzentrum Taiyuan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt. Bei der Nutzlast handelte es sich dieses Mal um einen Erdbeobachtungssatelliten mit der Bezeichnung Daiqi-1. International wird das Raumfahrzeug auch als Atmospheric Environment Monitoring Satellite (kurz: AEMS) bezeichnet. Es war der elfte Chinesische Orbitalstart dieses Jahres.

Weiterlesen: China startet Daiqi-1 von Taiyuan

Die China Aerospace Science and Technology Corporation (kurz: CAST) brachte am 15. April mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B/E den Kommunikationssatelliten Zhongxing-6D auf eine geostationäre Transferbahn. Im Westen firmiert dieses Raumfahrzeug unter der Bezeichnung Chinasat 6D. Der Start erfolgte vom zentralchinesischen Weltraumbahnhof Xichang aus. Es ist der erste neue Satellit für die Chinasat-Konstellation seit dem Start von Chinasat 6C im September 2019.

Weiterlesen: Chinasat 6D ersetzt Chinasat 6A

Im Auftrag von Axiom Space brachte SpaceX mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 erstmals in der Geschichte der Raumfahrt eine Crew von Privatastronauten auf den Weg zur Internationalen Raumstation (ISS). Für die Mission wird der Crew Dragon „Endeavour“ eingesetzt, der damit seinen dritten bemannten Einsatz erlebt. Die Mission soll insgesamt zehn Tage dauern, davon acht an Bord der Station. Damit befinden sich gegenwärtig 14 Menschen gleichzeitig im Orbit: Elf in der ISS und drei in der chinesischen Raumstation.

Weiterlesen: Privatcrew mit Endeavour unterwegs zur ISS

Die russischen Streitkräfte brachten am 7. April den Funkaufklärungssatelliten Lotos-S1 Nummer 5 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom nordrussischen Kosmodrom in Plessezk aus. Als Träger wurde eine Rakete des Typs 2.1b verwendet. Nach dem erfolgreichen Start erhielt das Raumfahrzeug eine Zählnummer der russischen Streitkräfte und fungiert nun als Kosmos 2554.

Weiterlesen: Russland startet Funkaufklärer für die Streitkräfte

China brachte am 7. April erneut einen Erdbeobachtungssatelliten der Gaofen-Reihe in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt. Startort war der Weltraumbahnhof Jiuquan in Nordchina. Die Satelliten der Gaofen-Reihe gehören zum CHEOS-Programm Chinas, das in etwa dem europäischen Kopernikus-Programm entspricht. CHEOS steht für China High-resolution Earth Observation System.

Weiterlesen: China startet Gaofen 3-03 für CHEOS-Programm

Das neuseeländisch-amerikanische Raumfahrtunternehmen Rocket Lab brachte am 2. April mit einem Mikro-Launcher des Typs Electron zwei kleine Erdbeobachtungssatelliten für das US-Unternehmen Black Sky in den Orbit. Die Mission begann am Startkomplex 1A des firmeneigenen Weltraumbahnhofs auf der Halbinsel Mahia in Neuseeland. Wie es bei Rocket Lab Tradition ist wurde auch dieses Mal ein Missionsslogan vergeben, der da lautete „Without Mission a Beat“. Es war der 25. Orbitalstart des Unternehmens.

Weiterlesen: Rocket Lab-Mission Nummer 25 erfolgreich

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