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Nach viermaligen wetterbedingten und technischen Verschiebungen startete SpaceX am 24. Januar die Starlink 7-11 Mission, bei der 22 Einheiten für die firmeneigene Internet-Konstellation auf eine niedrige Erdumlaufbahn transportiert wurden. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Damit wurden jetzt seit Beginn des Starlink-Programmes 5.761 Satelliten gestartet, von denen noch 5.317 funktionsfähig sind.

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Nur 18 Stunden nach dem Start der Starlink-Gruppe 7-10 brachte SpaceX am 15. Januar erneut 23 Einheiten der Internet-Konstellation in den Orbit. Die Mission Starlink 6-37 nahm an der Startanlage 40 der Cape Canaveral Space Force Station ihren Anfang. Es war der fünfte Start des Jahres für SpaceX. Zählt man auch die beiden erfolgreichen Falcon 1-Flüge und die insgesamt neun Falcon-Heavy-Missionen dazu, dann war dies insgesamt der 300. erfolgreiche Einsatz einer Falcon-Rakete.

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Bereits am 8. Januar kam es zu einer der wichtigsten Missionen des Jahres. Nach mehrjähriger Verzögerung glückte an diesem Tag der Erstflug der Vulcan-Trägerrakete auf Anhieb. Für die Nutzlast hingegen, die Mondlandesonde Peregrine von Astrobotic Technology, war die Mission schon wenige Stunden nach dem Start wegen eines Treibstofflecks, hervorgerufen durch ein nicht richtig sitzendes Ventil, gescheitert. Die Mission hatte an der Startanlage 41 der Cape Canaveral Space Force Station begonnen. Neben Peregrine befand sich noch eine „hosted payload“ von Celestis Enterprise an Bord, die  nach dem Start mit der zweiten Stufe der Vulcan befestigt blieb.

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Den letzten Start des Raumfahrtjahres 2023 führte China durch und brachte dabei am 30. Dezember mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C/YZ-1S drei Kommunikationssatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die drei Einheiten tragen die Bezeichnungen Hulianwang Jishu Shiyan 4A, 4B und 4C. Es handelt sich dabei um Prototypen für die zukünftige staatliche SatNet-Internet-Konstellation. Startort war der nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan.

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Zwei Stunden, 20 Minuten und 54 Sekunden nach dem Start der Mission USSF-52 vom Kennedy Space Center mit der zweiten Flugeinheit des Mini-Shuttle X-37B an Bord, startete SpaceX erneut eine Orbitalmission. Dies ist der kürzeste Zeitabstand, den es jemals zwischen zwei SpaceX-Starts gab. Dieses Mal von dem nur wenige Kilometer von der Startanlage 39A entfernten Komplex 40, auf dem Gebiet der Cape Canaveral Space Force Station. Die Nutzlast diesmal: Die 23 Einheiten starke Starlink-Gruppe 6-36. Es war der 285. Start einer Falcon 9 Rakete. Die Gesamtzahl aller bislang gestarteten Starlink-Satelliten liegt nun bei 5.650. 5.211 davon sind noch funktionsfähig.

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Bei der fünften Falcon Heavy-Mission des Jahres transportierte der SpaceX-Schwerlasttransporter am 29. Dezember einen unbemannten X-37B Mini-Shuttle der US Space Force in eine hochexzentrische Erdumlaufbahn. Die auch als USSF-52 bezeichnete Mission ist der siebte Einsatz eines solchen Vehikels. Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der Raumfahrt verlässt ein geflügeltes, rückkehrfähiges Raumfahrzeug damit die niedrige Erdumlaufbahn. Vor allem durch die Bahnanforderungen wurde der Einsatz der Schwerlast-Trägerrakete notwendig, um den an sich ziemlich kleinen Raumgleiter ins All zu transportieren. Bei früheren Einsätzen wurde entweder die Atlas 5 als Träger verwendet, oder die Falcon 9.

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Am 26. Dezember brachte die chinesische Raumfahrtagentur zwei Satelliten für das Beidou-Navigationssatellitennetz in einen mittelhohen Erdorbit. Die beiden Einheiten tragen die Bezeichnung Beidou 3M-25 und 3M-26. Startort war das Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina. Als Träger wurde eine dreistufige Rakete des Typs Langer Marsch 3B mit einer zusätzlichen Kickstufe des Typs YZ-1 eingesetzt. Es war der letzte Start des Jahres von Xichang aus.

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