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Eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B/E brachte am 9. September den chinesischen Kommunikationssatelliten APStar 6D auf eine geostationäre Transferbahn. Startort war das Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina. Eigentümer und Betreiber des Satelliten ist die ATP Mobile Satcom Ltd mit Sitz in Shenzhen. Dieses Unternehmen ist ein Ableger der ATP Satellite Ltd. in Hongkong.

Weiterlesen: APStar 6D erreicht Umlaufbahn mit Langer Marsch 3B

Beim zweiten Orbitalstart innerhalb von nur drei Tagen brachte China am 5. Juli einen klassifizierten Satelliten mit der Bezeichnung Shiyan 6-02 in eine Erdumlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D verwendet. Startort war das nordchinesische Raumfahrtzentrum Jiuquan. Es war der 338. Einsatz einer Rakete der Langer Marsch-Reihe und der bereits 17. Orbitalstart Chinas in diesem Jahr.

Weiterlesen: 5. Juli 2020 – China bringt Shiyan 6-02 in den Orbit

Ihre dreizehnte Mission brachte der Electron am 4. Juli kein Glück. Nach einem zunächst problemfrei erscheinenden Start für das neuseeländisch-amerikanische Unternehmen Rocket Lab endeten Telemetrie- und Bildübertragung von der Rakete nach fünf Minuten und 41 Sekunden. Kurz darauf gab Rocketlab den Verlust der Mission mit ihren sieben Satelliten bekannt. Damit sind in diesem Jahr weltweit schon fünf Orbitalmissionen bei insgesamt 47 Startversuchen gescheitert, eine außergewöhnlich hohe Zahl.

Weiterlesen: Electron-Mission Nummer 13 scheitert

China brachte am 3. Juli einen neuen Erdbeobachtungssatelliten der Gaofen-Reihe in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom Weltraumbahnhof Taiyuan aus. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4B eingesetzt. Der neue Erdbeobachtungssatellit wurde  auf seinem Weg in den Orbit von einem Kleinsatelliten mit der Bezeichnung Xibaipo begleitet.

Weiterlesen: Langer Marsch 4B startet neuen Gaofen-Satelliten

Am 30. Juni brachte SpaceX mit einer fabrikneuen Trägerrakete des Typs Falcon 9 den dritten Navigationssatelliten der GPS Block III-Reihe in den Orbit. SpaceX hatte im Dezember 2018 schon die erste Einheit dieser neuen Serie gestartet. Sie ersetzen in den kommenden Jahren nach und nach die Einheiten des GPS Block II-Typs. Insgesamt hat SpaceX Aufträge über den Start von fünf GPS-Satelliten von der US Space Force bekommen.

Weiterlesen: GPS Block III SV03 erreicht Orbit mit neuer Falcon 9

China hat am 23. Juni den letzten Beidou-Navigationssatelliten gestartet, der noch bis zur Komplettierung der Phase 3 der Konstellation gefehlt hat. Darin sind auch die so genannten „In-orbit-Spares“ erfasst, Reserveeinheiten, die in der Umlaufbahn stationiert werden. Fünf weitere Satelliten befinden sich noch fertig produziert auf dem Boden. Wann immer eine der operationellen Einheiten ausfallen sollte, wird eine solche Einheit dann kurzfristig gestartet.

Weiterlesen: Beidou-Konstellation komplett

Eine chinesische Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D brachte am 17. Juni den optischen Erdbeobachtungssatelliten Gaofen 9-03 auf eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Auch diese Einheit, genauso wie der erst vor wenigen Tagen gestartete Gaofen 9-02 gehört zur großen Konstellation der CHEOS-Erdbeobachtungssatelliten (China High-definition Earth Observation System), das mit dem europäischen Kopernikus-System der EU vergleichbar ist. Mit an Bord des Trägers befanden sich noch zwei Kleinsatelliten mit den Bezeichnungen Pixing 3A und HEAD 5.

Weiterlesen: Gaofen 9 erweitert Chinas Erdbeobachtungsnetz

Die außerordentlich hohe Startfrequenz bei SpaceX hält weiter an. Gerade einmal neun Tage nach der vorausgegangenen Mission war am 13. Juni 2020 erneut eine Falcon 9 unterwegs, um weitere Starlink-Satelliten in den Orbit zu liefern. Dieses Mal waren es jedoch nur 58 Einheiten gegenüber sonst den üblichen 60. Was daran lag, dass SpaceX bei diesem Flug auch drei Satelliten für die SkySat-Konstellation von Planet Labs mit an Bord hatte. Damit sind nun insgesamt 537 Starlinks im Orbit. 

Weiterlesen: SpaceX startet 58 Starlinks und drei Skysats

Nach einer längeren Pause wegen des strengen Corona-Lockdown in Neuseeland hat Rocketlab am 13. Juni den Startbetrieb wieder aufgenommen. Bei der inzwischen zwölften Mission der Electron wurde dabei eine Rideshare-Mission zwischen der NASA, dem US-National Reconnaissance Office und der Universität von New South Wales unternommen. Der Start erfolgte um 7:12 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 17:12 Uhr Ortszeit) vom privaten Rocketlab-Startkomplex Nr. 1 auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia.

Weiterlesen: Rocketlab Electron erfolgreich

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