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Northrop Grumman brachte am 7. November den Raumfrachter Cygnus NG-18 auf den Weg zur Internationalen Raumstation. Wie immer bei den ISS-Flügen dieses Unternehmens war auch der aktuelle Flug einer Persönlichkeit der Raumfahrt gewidmet. Das war dieses Mal die Astronautin Sally Ride, die erste Amerikanerin in der Umlaufbahn. Als Träger wurde – zum vorletzten Mal – eine Antares 230+ eingesetzt. Startort war der Weltraumbahnhof Wallops Island in Virginia.

Weiterlesen: S.S. Sally Ride versorgt die Internationale Raumstation

China brachte am 5. November den Kommunikationssatelliten Zhongxing-19, oder wie er international bezeichnet wird, Chinasat 19 in eine geostationäre Transferbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/E eingesetzt. Startort war das Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina.

Weiterlesen: Chinasat 19 im All

Der Brauch bei Rocket Lab, die Startmissionen jeweils mit einem Slogan auszustatten, erwies sich bei der Mission 31 des Unternehmens eindeutig als schlechtes Omen. Der Einsatz bekam nämlich die recht herausfordernde Bezeichnung „Catch me if you can“. Und das war wohl etwas zu viel des Guten, denn die geplante Luft-Bergung der ersten Stufe nach erfüllter Mission misslang. Der Hauptzweck des Flugauftrages allerdings, das Absetzen des schwedischen Atmosphärenforschungssatelliten MATS in einer sonnensynchronen Erdumlaufbahn, verlief einwandfrei. Es war die 31. Mission für Rocket Lab insgesamt und die neunte des Unternehmens in diesem Jahr.

Weiterlesen: Schlechtes Omen

SpaceX brachte am 3. November den Kommunikationssatelliten Hotbird 13G für den europäischen Kommunikationsdienstleister Eutelsat in eine geostationäre Transferbahn. Die Mission begann am Startkomplex 40 der Cape Canaveral Space Force Basis. Es war der insgesamt vierte Startauftrag, den SpaceX im Auftrag von Eutelsat durchführt. Der Satellit (wie auch sein Vorgänger Hotbird 13F) hätten eigentlich an Bord von Ariane 5 und 6-Raketen gestartet werden sollen, aber das Auslaufen des Ariane 5-Fertigung und die langjährigen Verzögerungen im Ariane 6-Programm zwangen Eutelsat dazu, die Flüge auf Raketen von SpaceX umzubuchen. Es war der 50. Start einer Falcon 9 in diesem Jahr, und die 51. SpaceX-Mission insgesamt in 2022.

Weiterlesen: SpaceX bringt Hotbird 13G für Eutelsat in den Orbit

Die russischen Streitkräfte brachten am 2. November einen Frühwarnsatelliten der Tundra-Serie in den Orbit. Es war die sechste Einheit dieser Reihe. Startort war das nordrussische Raumfahrtzentrum Plessezk. Als Träger wurde eine Rakete des Tpys Sojus 2.1b „Fregat“ eingesetzt. Nach dem sicheren Erreichen der vorgesehenen Umlaufbahn erhielt das Raumfahrzeug die Bezeichnung Kosmos 2563.

Weiterlesen: Russland startet Frühwarnsatelliten

Zum ersten Mal in mehr als drei Jahren startete am 1. November wieder eine Rakete des Typs Falcon Heavy in den Orbit. Obwohl das Startmanifest für diesen Raketentyp nicht klein ist, verzögert sich dennoch die Startbereitschaft nahezu aller Nutzlasten, die auf diesem Raketentyp gebucht sind. Bei der aktuellen Mission mit der Bezeichnung USSF-44 beispielsweise um zwei Jahre, weil es immer wieder zu Problemen mit den zu startenden Satelliten kam. Nun aber war die Nutzlast bereit, und benötigte so viel von der Transportkapazität dieser Rakete, dass die Zentralstufe im „expandable“-Modus fliegen musste. Sie wurde also bei dieser Mission „verbraucht“, genauso, wie es immer noch bei allen anderen Orbitalraketen weltweit der Fall ist. Die beiden seitlich an der Zentralstufe angebrachten Booster-Einheiten flogen dagegen nach Cape Canaveral zurück führten dort nach ihrem Einsatz eine ebenso perfekte wie spektakuläre Simultan-Landung durch. Es war der 50. Start einer SpaceX-Rakete in diesem Jahr und die 150. und 151. Landung eines Boosters eines SpaceX-Boosters.

Weiterlesen: Falcon Heavy nach drei Jahren wieder im Einsatz

Chinas Raumstation nähert sich dem Abschluss der Phase 1 seiner Fertigstellung. Am 31. Oktober brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 5B mit dem Labormodul Mengtian das dritte und vorläufig letzte Großbauteil in den Orbit. Diese Einheit wog beim Start 23 Tonnen. Sie ist knapp 18 Meter lang und verfügt über einen Durchmesser von 4,2 Meter. Startort war der neue chinesische Weltraumbahnhof Wenchang am Gelben Meer. Es war die 20. Mission, die dort seit der Eröffnung ihren Anfang nahm.

Weiterlesen: Mengtian komplettiert chinesische Raumstation

Am 29. Oktober brachte die China Aerospace Science Corporation (kurz: CASC) einen Technologiesatelliten mit der Bezeichnung Shiyan 20C in den Orbit. Die Mission begann an der Rampe 2 der Startanlage 4 des nordchinesischen Raumfahrtzentrums Jiuquan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D eingesetzt. Damit wurden seit dem Jahr 2004 insgesamt 22 Shiyan-Satelliten gestartet. Es war der 47. Orbitalstart Chinas in diesem Jahr.

Weiterlesen: Langer Marsch 2D bringt Shiyan 20C in den Orbit

Bei der 49. SpaceX-Mission des laufenden Jahres brachte das Unternehmen erneut 53 Starlink-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war die 225 Kilometer nördlich von Los Angeles gelegene Space Force Basis Vandenberg. Von dort aus startete SpaceX damit in diesem Jahr bereits 13-mal. Die Gesamtzahl aller gestarteten Starlink-Satelliten steht jetzt bei 3.558. Gegenwärtig im operationellen Betrieb sind derzeit 2.704.

Weiterlesen: Starlink-Gruppe 4-31 geht von Vandenberg ins All

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