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Das neuseeländische Unternehmen Rocketlab brachte am 11. November, beim ersten kommerziellen Einsatz ihrer Elektron-Rakete, sieben Kleinnutzlasten erfolgreich in den Orbit. Der Start erfolgte vom Startkomplex 1 auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia, wo sich der privat betriebene Raumflughafen des Unternehmens befindet. Der Einsatz war der dritte Flug einer Elektron. Die beiden ersten Einsätze im Mai 2017 und im Januar 2018 galten als Testflüge.

Weiterlesen: Rocketlab beim ersten Einsatz erfolgreich

Am 7. November brachte eine russische Trägerrakete des Typs Sojus ST-B „Fregat M“ im Auftrag der Arianespace den Wettersatelliten MetOp-C der europäischen Wettersatellitenagentur EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites) in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start war die 19. Mission einer Sojus-Trägerrakete, die vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou aus erfolgte. Die erste Mission dieser Art fand im Jahre 2011 statt.

Weiterlesen: MetOp-C stärkt Europas Wetterdienste

Russland brachte am 3. November 2018 eine neue Einheit der Glonass M-Navigationssatelliten in den Orbit. Der Start erfolgte am nordrussischen Kosmodrom in Plesetzk. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1b „Fregat M“ eingesetzt. Es war dies der zweite Flug einer Rakete der Sojus-Baureihe seit dem missglückten Start vom 11. Oktober. Seit den ersten Tagen der Konstellation, die bis in das Jahr 1982 zurückdatiert (also bis in die Zeit der Sowjetunion), war das der 137. Start eines Glonass-Satelliten. Das Raumfahrzeug erhielt nach dem geglückten Start die Bezeichnung Kosmos 2529.

Weiterlesen: Sojus 2.1b ergänzt Glonass-Konstellation

China brachte am 1. November einen Navigationssatelliten in eine geostationäre Transferbahn. Der Start von Beidou 3 G1Q erfolgte vom Startkomplex 2 des zentralchinesischen Weltraumbahnhofs Xichang aus. Als Trägerrakete wurde eine Langer Marsch 3B/G2 eingesetzt. Das Raumfahrzeug ist der erste geostationäre chinesische Navigationssatellit der dritten Generation.

Weiterlesen: China startet geosynchronen Navigationssatelliten

Am 29. Oktober brachte eine Trägerrakete des Typs H2-A vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima aus einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn. Seine Aufgabe wird es sein, den Gehalt an Treibhausgasen in der Erdatmosphäre zu messen. Damit sollen Klimaforscher in die Lage versetzt werden, die Rolle des menschlichen Einflusses bei der zunehmenden Erderwärmung zu quantifizieren. Der Satellit ist der zweite so genannte „Greenhouse Gas Observing Satellite“ (GOSat-2). Nach dem erfolgreichen Start erhielt er die Bezeichnung Ibuki 2 (japanisch für: Atem). Fünf weitere Satelliten aus Japan, den vereinigten Arabischen Emiraten und den Philippinen begleiteten Ibuki 2 bei seiner Reise in den Orbit.

Weiterlesen: Ibuki 2 untersucht den Klimawandel

Der von China und Frankreich gemeinsam entwickelte Meeresforschungssatellit  CFOSat startete am 29. Oktober vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan. Die Abkürzung steht für China-France Oceanography Satellite. Das Raumfahrzeug wurde an Bord einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C zusammen mit fünf chinesischen Cubesats auf eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn transportiert. In einer mindestens dreijährigen Mission soll der Satellit Windströmungen und Wellenhöhen der Ozeane messen.

Weiterlesen: Zusammenarbeit im Orbit mit CFOSat

Der Jungfernflug der Zhuque-1 Trägerrakete des privaten chinesischen Raumfahrtunternehmens Landspace, am 27. Oktober, ist gescheitert. Ein kleiner Testsatellit mit der Bezeichnung Weilai-1 ging dabei verloren. Es war das erste Mal, dass ein chinesisches Privatunternehmen versuchte, einen Satelliten in den Orbit zu bringen. Die Mission war bereits der 30. chinesische Orbitalstartversuch dieses Jahres.

Weiterlesen: Zhuque-1 Jungfernflug scheitert

Nur zwei Wochen nach dem fehlgeschlagenen Start der Sojus MS-10 Mission brachte eine weitere Sojus-Trägerrakete den russischen Aufklärungssatelliten Lotos S1 Nr. 804 in den Orbit. Während beim Start von Sojus MS-10 eine Sojus FG als Träger zum Einsatz kam, wurde beim aktuellen Start eine Sojus 2.1b verwendet. Beide Versionen sind aber bis auf wenige Details baugleich, so dass diesem Start eine gewisse Bedeutung hinsichtlich der Funktionalität des Sojus-Trägersystems, und eine mehr als normale öffentliche Aufmerksamkeit zukam.

Weiterlesen: Sojus 2.1b bringt Lotos S1 in den Orbit

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