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Nach einer mehrtägigen Verzögerung wegen schlechten Wetters am Startort begann das siebte japanische Versorgungsschiff für die Internationale Raumstation seine Reise in den Orbit schließlich am 23. September um 2:52 Uhr morgens japanischer Standardzeit. Als Träger des als HTV-7 (für H-2 Transfer Vehicle) bezeichneten Raumfahrzeugs wurde eine H-2B eingesetzt, Startort war das Raumfahrtzentrum Tanegashima in Südjapan.

Weiterlesen: HTV-7 versorgt die ISS

Am 19. September brachte China erneut zwei Raumfahrzeuge des Beidou-Satellitennavigationssystems in den Orbit. Dabei handelte es sich um Beidou 3M13 und 3M14, zwei Einheiten, die auf halbsynchronen mittelhohen Erdumlaufbahnen eingesetzt werden. Bei ihnen handelt es sich um Navigationssatelliten der dritten Generation, die bis 2020 alle Fluggeräte der zweiten Generation ersetzen sollen. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 eingesetzt.

Weiterlesen: China verstärkt Beidou-System weiter

Am 16. September brachte eine indische Trägerrakete des Typs PSLV zwei britische Erdbeobachtungssatelliten in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn.  Der Start von SSTL S1-4 und NovaSAR-1 erfolgte von der Startanlage 1 des Satish Dhawan Raumfahrtzentrums auf der ostindischen Insel Shriharikota. Beide Satelliten wurden von Surrey Satellite Technology Ltd (oder kurz: SSTL) entwickelt und gebaut.

Weiterlesen: Indien bringt zwei britische Satelliten in den Orbit

Am 14. September 2018 endete eine Raumfahrtära. An diesem Tag kam es zum 155. und definitiv letzten Einsatz einer Boeing Delta 2. Noch einmal brachte sie, wie so oft in ihrer Geschichte, eine hochkarätige und teure NASA-Nutzlast sicher in den Weltraum. Diese letzte Mission begann am Startkomplex SLC-2W der Luftwaffenbasis Vandenberg, und führte auf eine polnahe Erdumlaufbahn. Die letzten 100 Delta 2-Missionen verliefen ohne Ausnahme erfolgreich. Insgesamt gab es in der Geschichte der Delta 2 seit 1989 zwei Fehlstarts.

Weiterlesen: ICESat nutzt letzte Delta 2

SpaceX brachte am 10. September zum zweiten Mal innerhalb von nur sieben Wochen einen Kommunikationssatelliten für "Telesat Canada" in den Orbit. Dieses Mal transportierte eine Falcon 9 Block 5 Telesat 18V in eine subsynchrone geostationäre Transferbahn. Diese Einheit soll in seiner endgültigen Orbitposition Telesat 18V/APSTAR 5 ersetzen, der im Juni 2004 gestartet worden war. Genauso wie dieser Satellit wird die neue Einheit gemeinsam von Telesat und der chinesischen APT Satellite Company betrieben werden (für die er die Bezeichnung APSTAR 5C trägt). Es war die 16. SpaceX-Mission des laufenden Jahres und der 34. erfolgreiche SpaceX-Flug in ununterbrochener Folge.

Weiterlesen: Telstar 18V startet mit SpaceX

China brachte in den frühen Morgenstunden des 25. August zwei Navigationssatelliten der Beidou-Konstellation in eine mittelhohe Erdumlaufbahn. Die Mission war der 23. Orbital- oder Sondenstart dieses Jahres für China. Damit hat das Land bereits jetzt mehr Missionen auf den Weg gebracht, als jemals zuvor in einem einzelnen Jahr. Dabei ist es erstaunlich, dass es bisher im August nur einen einzelnen Orbitalstart gab. In den vergangenen Monaten dieses Jahres oszillierte die Zahl stets zwischen zwei und fünf.

Weiterlesen: Jahresrekord schon im August überboten

Arianespace brachte am 22. August den Klimaforschungssatelliten Aeolus der ESA in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guyana, dem "Centre Spatial Guyanais". Als Trägerrakete wurde eine Vega eingesetzt, Europas Startsystem für leichte Nutzlasten. Es war die 12. Mission für diesen Träger.

Weiterlesen: Vega bringt Aeolus auf polare Umlaufbahn

Eine Mission, die seit fast 30 Jahren von der NASA geplant ist, hat am 12. August 2018 endlich die Erde hinter sich gelassen. An diesem Tag trat die „Parker Solar Probe“ ihre Reise in die unmittelbare Nachbarschaft der Sonne an. Den Start absolvierte das Raumfahrzeug an Bord einer Delta 4 „Heavy“, der United Launch Alliance. Benannt wurde die Raumsonde nach dem amerikanischen Astrophysiker Dr. Eugene Parker, dem Entdecker des Sonnenwindes und seiner Wechselwirkung mit dem Magnetfeld der Erde. Von Parker stammt auch der Begriff „Sonnenwind“, den er 1959 als erster benutzte.

Weiterlesen: Parker Solar Probe erfolgreich gestartet

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