Die russischen Streitkräfte brachten in den frühen Morgenstunden des 13. März den Mehrzwecksatelliten Olimp K Nr. 2 direkt in eine geostationäre Erdumlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Proton M Briz M verwendet. Es war der vierte russische Orbitalstart des laufenden Jahres. Die russischen Streitkräfte hielten sich mit Informationen über dieses Raumfahrzeug ziemlich bedeckt.

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SpaceX hat erneut 40 Satelliten für den indirekten Konkurrenten OneWeb in den Orbit gebracht. Die Bezeichnung der Mission lautete OneWeb 17, da es der 17. Satellitenstart für den High-Speed-internetdienst OneWeb bedeutete. Damit sind jetzt 584 der für die erste Phase geplanten 648 operationellen Satelliten im Orbit. Zwei Einheiten sind allerdings ausgefallen, so dass die Zahl der funktionsfähigen Einheiten bei 582 liegt. Es war der 16. Orbitalstart für SpaceX in diesem Jahr.

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China brachte am 9. März mit einer dreistufigen Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4C die beiden Erdbeobachtungssatelliten Tianhui 6A und 6B in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Bei den beiden Einheiten handelt es sich vermutlich um Radar-Beobachter. Startort war der nordchinesische Weltraumbahnhof Taiyuan. Es war die achte Orbitalmission Chinas in diesem Jahr.

Weiterlesen: Tianhui 6A und 6B beobachten die Erde

Auf Basis der in meinem Launch Log oft erwähnten Erkenntnis, dass mehr als die Hälfte aller Orbitalträger bei ihren Jungfernflügen scheitern, lässt es sich trefflich darüber argumentieren, ob es eine gute Entscheidung der japanischen Raumfahrtbehörde war, beim Erstflug ihrer neuen H-3 Trägerrakete als Nutzlast den mehr als 200 Millionen Euro teuren Umweltbeobachtungssatelliten ALOS 3 mit an Bord zu nehmen. In diesem Fall ist die Diskussion aber müßig. Man hat es getan und man hat sich verzockt. Ein enttäuschender Ausgang nach einer zehnjährigen Entwicklungszeit.

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