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Ein kommerzieller Erdbeobachtungssatellit der Premium-Klasse wurde heute an der Spitze einer zweistufigen Delta 2 Trägerrakete von der kalifornischen Luftwaffenbasis Vandenberg in einen polaren Erdorbit transportiert. Der Start erfolgte um 20:38 Uhr mitteleuropäischer Zeit (11:38 Uhr vormittags Ortszeit) vom Startkomplex 2 dieses zweitgrößten US-Weltraumbahnhofs. Die Flugroute verlief fast exakt nach Süden.

Weiterlesen: WorldView 2 im Orbit

Missionsposter; Credit: Arianespace Am 1. Oktober 2009 brachte eine europäische Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA zwei Kommunikationsatelliten für Hispasat und die Deutsche Bundeswehr in den Weltraum. Der Start erfolgte vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana.

Die fünfte Mission einer Ariane 5 in diesem Jahr begann eine Minute vor Mitternacht mitteleuropäischer Zeit mit der Zündung des mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff betriebenen Vulcain 2 - Haupttriebwerkes der Zentralstufe. Sekunden wurden auch die beiden mächtigen Feststoffbooster aktiviert und die Rakete hob ab.

Weiterlesen: Bundeswehr im Weltraum

Am 30. September, um 9:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit, startete das Raumschiff Sojus TMA 16 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur planmäßig zur Internationalen Raumstation, wo es am 2. Oktober anlegen soll. Unter wolkenlosem, strahlend blauem Himmel erwachten die fünf Triebwerke der ersten Stufe der Sojus FG Trägerrakete genau in dem Moment zum Leben, als die Erdrotation die Startrampe in die Bahnebene der Raumstation trug.

Weiterlesen: Sojus TMA 16 gestartet

Am 17. September 2009 hob pünktlich um 21:19 Uhr mitteleuropäischer Zeit eine vierstufige Trägerrakete des Typs Proton M Breeze M vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Nimiq 5 der Telesat Kanada in den Weltraum zu befördern. „Nimiq“ ist ein Wort aus der Sprache der Inuit in Nordostkanada. Es steht für das „Verbindende“ oder das „Einigende“.

Weiterlesen: Die Inuit mit Nimiq im Weltraum

Kurs der Sojus auf die polare Bahn; Credit: Roskosmos Der neueste russische Wettersatellit heißt Meteor M1. Eine Trägerrakete des Typs Sojus 2-1b mit einer Fregat-Oberstufe brachte ihn am Donnerstag, den 17. September in eine polare Umlaufbahn. Der Start erfolgte um 17.55 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Kosmodrom Baikonur. Mit an Bord waren noch eine Reihe kleinerer Technologiesatelliten. Wegen schlechten Wetters war der Start - sehr ungewöhnlich für russische Verhältnisse - um einen Tag verschoben worden.

Weiterlesen: Ein Meteor, ein Pionier und Tatjana

Die japanische Raumfahrtagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) startete am 10. September ihre erste H-2B Trägerrakete mit einer ebenso wertvollen wie wichtigen Nutzlast: dem erstem HTV-Frachtraumschiff für die Versorgung der Internationalen Raumstation. Der Start erfolgte am 10. September um 19.02 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Yoshinobu Launch Pad 2 des japanischen Weltraumzentrums Tanegashima.

Weiterlesen: Erste H-2B bringt HTV-1 in den Orbit

Mission Cover; Credit: ULAAm 8. September startete die United Launch Alliance (ULA) eine Atlas 5 mit einem sehr ungewöhnlichen Satelliten an Bord. Noch weniger als zwei Wochen vor dem Start hatte weder der Hersteller des Raumfahrzeugs - die Firma Lockheed - noch irgendeine andere Institution bekundet, um was für eine Art von Satelliten es sich hier handelt. Erst eine Pressemitteilung vom 4. September stellte klar, dass sich an Bord des Trägers ein Kommunikationssatellit befindet.  Nun werden Kommunikationssatelliten nicht gerade selten gestartet. Was die Sache hier so ungewöhnlich macht ist der Umstand, dass sich bislang keine einzige Regierungsstelle als Eigentümer des Satelliten zu erkennen gab. Das ist ungewöhnlich, denn selbst das supergeheime National Reconnaissance Office (NRO) hat kein Problem, Satelliten die ihr gehören auch als solche auszuweisen. So ist es kein Wunder, dass eine Menge Spekulationen den Start von PAN begleiteten.

Weiterlesen: Atlas 5 startet den geheimnisvollen PAN

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