Nicht nur die SpaceX Starlink-Konstellation füllt nach und nach ihre orbitalen Slots, auch die Starts für die One Web-Konstellation nehmen langsam an Häufigkeit zu. Nur vier Wochen nach der letzten Mission brachte Starsem im Auftrag der Arianespace vom russischen Weltraumbahnhof Wostotschny aus erneut 36 Satelliten in eine Erdumlaufbahn. Als Träger wurde wie immer eine Sojus 2.1b Fregat eingesetzt. Der Flug war der sechste für die One Web-Internet Konstellation. Insgesamt werden 19 Starts mit Sojus-Raketen benötigt, um die erste Ausbauphase der Konstellation zu etablieren.

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Ein Crew Dragon mit der Bezeichnung Endeavour startete am 23. April auf einer Trägerrakete vom Typ Falcon 9 zu seinem zweiten bemannten Einsatz. An Bord des SpaceX-Raumschiffes befanden sich die zwei NASA-Astronauten Shane Kimbrough und Megan McArthur, sowie Thomas Pesquet von der europäischen Raumfahrtbehörde ESA und Akihiko Hoshide von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA. Für Kimbrough ist diese Mission der dritte Raumflug, für die anderen drei jeweils der zweite.

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Am 9. April startete die russische Raumfahrtagentur das Raumschiff Sojus MS-18 mit drei neuen Besatzungsmitgliedern zur Internationalen Raumstation. Sie werden dort die Expeditionen 64 und 65 unterstützen. Kommandant der dreiköpfigen Crew ist Oleg Nowizki, der schon zwei Missionen zur ISS durchgeführt hat und dabei insgesamt 340 Tage im Weltraum verbrachte. Begleitet wurde er vom NASA-Astronauten Mark Vande Hei, der schon einen früheren Raumflug auf seinem Konto hat und vom Weltraum-Neuling Pjotr Dubrow.

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Nach über sechs Monaten im Orbit kehrten die beiden russischen Kosmonauten Sergei Ryschikow und Sergei Kud-Swertschkow, sowie ihre NASA-Kollegin Kate Rubins sicher mit der Landekapsel des Raumschiffes Sojus MS-17 zur Erde zurück. Ihre Landung erfolgte um 6:55 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der kasachischen Steppe, unweit der Stadt Dscheskasgan, nachdem sie knapp vier Stunden zuvor von der ISS abgelegt hatten.

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In einem weltweit kaum beachteten Start brachte China am 9. März den dritten Technologiesatelliten der Shiyan 6-Serie in den Orbit. Startort war die Startanlage 9 auf dem nordchinesischen Weltraumbahnhof Taiyuan. Als Träger wurde eine dreistufige Rakete des Typs Langer Marsch 4B eingesetzt. Von chinesischer Seite gibt es kaum Informationen zu diesem Start, was einen militärischen Hintergrund der Mission vermuten lässt. Allerdings wird er in den staatlichen Medien als (sinngemäß) „Satellit für die Beobachtung des umgebenden Raumes“ ausgewiesen. Was ein Hinweis darauf sein könnte, dass mit diesem Satelliten andere Satelliten beobachtet werden sollen.

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