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Am 10. September nahm ein unbemanntes russisches Frachtraumschiff Kurs auf die Internationale Raumstation. Es ist dies die 30. unbemannte Versorgungsmission, die von Russland aus zur ISS unternommen wird. Entsprechend wird die Mission in der Terminologie des Vorhabens auch als 30P bezeichnet (Progress Mission 30). In der russischen Zählung, die schon zu Zeiten der Raumstation Mir begann, wird das Fahrzeug als Progress M-65 geführt.

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Eine Trägerrakete des Typs Delta 2 in der Konfiguration 7425, verstärkt mit vier Feststoff-Zusatzraketen, brachte gestern vom US-Luftwaffenstützpunkt Vandenberg an der Westküste der Vereinigten Staaten einen kommerziellen Erdbeobachtungssatelliten in einen sonnensynchronen Erdorbit. Das Raumfahrzeug mit der Bezeichnung GeoEye 1 wird die Erde mit einem Auflösungsvermögen fotografieren, das bisher bei zivilen Satelliten unerreicht war.

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China brachte am 6. September zwei Erdbeobachtungssatelliten in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start vom Weltraumzentrum Taiyuan erfolgte um 5:25 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Am zentralchinesischen Startort war es da bereits später Vormittag. Die zweistufige Long March 2C Trägerrakete gab ihre Nutzlast wenige Minuten nach dem Start frei.

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Schwerter in Pflugscharen verwandeln. So wörtlich nehmen konnte man das selten zuvor. Am vergangenen Freitag (29.8.) brachte eine russische Interkontinentalrakete des Typs R-36MUTTH, besser bekannt unter ihrer zivilen Bezeichnung "Dnepr", fünf deutsche Erdbeobachtungssatelliten in den Orbit, Eine der Hauptaufgaben: Dienstleistungen für die Landwirtschaft.

Der gut 32 Meter lange Träger verließ den Silo 95 des Startkomplexes 109 am Kosmodrom Baikonur um 9:15:58 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Weinige Minuten später gab die dritte Stufe der Dnepr die fünf Satelliten in einer Höhe von 640 Kilometern frei.

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Am 18. August wurden die kommerziellen Flüge der Proton M Breeze M wieder aufgenommen. Diese Variante der Proton M  war seit einem Fehlstart am 14. März dieses Jahres aus dem aktiven Dienst genommen worden. Damals kam es zu einem Triebwerksversagen, als eine Abgasleitung der Turbopumpe wegen zu hoher thermischer und dynamischer Lasten brach. Dieser Schaden hatte das Versagen der Turbopumpe zur Folge und dies wiederum legte schließlich das Triebwerk lahm. Der Kommunikationssatellit Americom 14 strandete daraufhin in einem nutzlosen Orbit und musste als Totalverlust abgeschrieben werden.

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Seit Tagen hält die Verwirrung über den versuchten Weltraumstart des Iran am vergangenen Montag an. Zu dieser Verwirrung trägt die Vertuschungstaktik der iranischen Offiziellen bei und der Umstand, dass die iranischen Medien auch nicht die leiseste Ahnung von Raumfahrt-Terminologie haben und beispielsweise keinerlei Unterschied zwischen Suborbital und Orbital machen. Vor drei Tagen gab es aber ein etwas erhellenderes US-Statment dazu, in dem es heißt, dass die "USS Russell", ein Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, die Bahn der Rakete vermessen hätte. Nach diesen Informationen kam die Rakete noch während der Brenndauer der ersten Stufe vom Kurs ab.

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Am 14. August,  um 22.44 Uhr mitteleuropäischer Zeit, brachte eine europäische Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA die beiden TV-Satelliten Superbird 7 und AMC 21 erfolgreich in einen geostationären Transferorbit.

Die Mission war der insgesamt 41. Ariane 5 - Start, der 27. erfolgreiche Einsatz in Serie, die neunte Mission innerhalb der letzten zwölf Monate und die fünfte in diesem Jahr. Eine Rekordfrequenz für den europäischen Schwerlast-Träger.

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Große Enttäuschung bei SpaceX. Auch der von vielen Hoffnungen begleitete dritte Einsatz einer Falcon 1 scheiterte.

Der Jungfernflug im Jahre 2006 scheiterte an einem Treibstoffleck und einem daraus entstehenden Feuer bereits wenige Sekunden nach dem Abheben.

Flug Nummer zwei im März 2007 verlief besser, aber bei der Stufentrennung touchierte die erste Stufe mit dem Triebwerk der zweiten Stufe und versetzte das Gerät in Schwingung, die sich schließlich so weit aufschaukelte, dass das Zweitstufentriebwerk gut 5 Minuten in der Mission abschaltete, ohne dass ein Orbit erreicht werden konnte.

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Russland brachte am gestrigen Samstagabend um 20:31 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer modernisierten Version der altbewährten Sojus-Trägerrakete einen Spionagesatelliten der neuesten Generation in den Orbit.

Der Träger vom Typ Sojus 2-1b startete von der neu renovierten Startanlage 43/3 in Plesetzk. Die Anlage gehört zum Sojus U/Molnija M-Komplex 43 des russischen Nord-Kosmodroms. Alle Systeme der Rakete funktionierte einwandfrei und Träger und Nutzlast erreichten die vorgesehene sonnensynchrone Umlaufbahn neun Minuten nach dem verlassen der Rampe.

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