In den frühen Morgenstunden des 15. Februar startete die russische Raumfahrtagentur Roskosmos das Nachschubraumschiff Progress MS-19 zur Internationalen Raumstation. Die Mission begann auf dem Weltraumbahnhof von Baikonur. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1a eingesetzt. Es war dies das 80. Versorgungsschiff der Progress-Reihe, das einen Versorgungsflug zu ISS durchführt. Es war auch der erste Start von Baikonur aus in diesem Jahr und auch die erste Mission zur Raumstation in 2022.

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Die indische Raumfahrtorganisation ISRO brachte am 14. Februar den Erdbeobachtungssatelliten EOS-4 sowie zwei Mikrosatelliten auf eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Als Trägerrakete wurde eine PSLV-XL eingesetzt, die leistungsfähigste Variante der PSLV-Serie (PSLV = Polar Satellite Launch Vehicle). Startort war das Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Sriharikota.

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Beim ersten Start des Jahres am Guyana Space Center in Kourou brachte eine russische Trägerrakete des Typs Sojus ST-B mit einer Fregat-Oberstufe  weitere 34 Satelliten der OneWeb-Konstellation in den Orbit. Es war die 13. Mission für den Aufbau des OneWeb-Netzes. Die Mission trägt in der Arianespace-Terminologie die Bezeichnung VS 27 (für: Vol Soyouz 27). Er ist also der 27. Einsatz einer Trägerrakete des Typs Sojus von Guyana aus. Er wird aber der einzige OneWeb-Start in diesem Jahr von dort aus bleiben. Die übrigen sechs OneWeb-Missionen dieses Jahres werden von Baikonur in Kasachstan aus erfolgen.

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Ein bitterer Tag für Astra Space. Die erste Einsatzmission ihres neuen Kleinträgers ist gescheitert. Rechnet man die Testflüge mit, dann ist das der vierte Fehlschlag in fünf Versuchen. Die vier CubeSats der ELaNa 41-Mission der NASA gingen verloren. Es war der erste Flug einer Astra-Trägerrakete von der Startanlage 46 der Space Force Basis Cape Canaveral aus. Damit war die Astra 3.3. der kleinste Satellitenträger, der jemals von dort aus gestartet war.

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Am 5. Februar brachten die russischen Streitkräfte einen militärischen Satelliten mit der Bezeichnung „Neitron“ auf eine ungewöhnliche Umlaufbahn. Der Zweck des Raumfahrzeugs ist unbekannt, möglicherweise handelt es sich um einen Technologieträger. Für den Start wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1a „Fregat“ eingesetzt. Startort war das nordrussische Kosmodrom in Plessezk, von dem aus überwiegend militärische Missionen stattfinden. Die russischen Streitkräfte bezeichnen das Raumfahrzeug als Kosmos 2553.

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