China brachte am 7. April erneut einen Erdbeobachtungssatelliten der Gaofen-Reihe in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt. Startort war der Weltraumbahnhof Jiuquan in Nordchina. Die Satelliten der Gaofen-Reihe gehören zum CHEOS-Programm Chinas, das in etwa dem europäischen Kopernikus-Programm entspricht. CHEOS steht für China High-resolution Earth Observation System.

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Das neuseeländisch-amerikanische Raumfahrtunternehmen Rocket Lab brachte am 2. April mit einem Mikro-Launcher des Typs Electron zwei kleine Erdbeobachtungssatelliten für das US-Unternehmen Black Sky in den Orbit. Die Mission begann am Startkomplex 1A des firmeneigenen Weltraumbahnhofs auf der Halbinsel Mahia in Neuseeland. Wie es bei Rocket Lab Tradition ist wurde auch dieses Mal ein Missionsslogan vergeben, der da lautete „Without Mission a Beat“. Es war der 25. Orbitalstart des Unternehmens.

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Unbeschadet von den massiven Spannungen zwischen Russland und den USA wegen des Ukraine-Krieges kam am 30. Juni die Mission des russischen Raumschiffes Sojus MS-19 zu einem professionellen Ende. An Bord der Landekabine des Raumfahrzeugs befand sich neben dem russischen Kommandanten Anton Schkaplerow und dem ebenfalls russischen Bordingenieur Pjotr Dubrow auch der US-Astronaut Mark Vande Hei. Die beiden letzteren hatten 355 Tage in der ISS verbracht, bei Schkaplerow waren es 179 Tage. Die Landung erfolgte um 13:49 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kasachstan.

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SpaceX brachte am 1. April die Transporter 4-Mission auf den Weg in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Normalerweise sind die Einsätze dieses Typs dem Start von Kleinsatelliten gewidmet. Für 39 Raumfahrzeuge an Bord der Rakete galt das auch, aber eine der Nutzlasten war so bemessen, dass sie normalerweise nicht unter die Kriterien des Transporter-Programms von SpaceX fällt. Es war der zwölfte Start von SpaceX in diesem Jahr und der 146. Einsatz einer Falcon 9 insgesamt.

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Mit einer feststoffbetriebenen vierstufigen Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 (LM-11) brachte die chinesische Raumfahrtagentur am 30. März drei Kleinsatelltíten in einen polaren, sonnensynchronen Erdorbit. Startort war das nordchinesische Raumfahrtzentrum Jiuquan. Der Start erfolgte um 4:29 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 10:49 Uhr Pekinger Zeit. Die erzielte Umlaufbahn wies ein Perigäum von 587 Kilometern auf, ein Apogäum von 603 Kilometern und eine Bahnneigung zum Äquator von 97,79 Grad.

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