Am 16. April landete die Crew von Shenzhou 13 nach einer Gesamtflugdauer von 182 Tagen  neun Stunden und 33 Minuten (davon 181 Tage und 18 Stunden an Bord der chinesischen Raumstation) sicher im vorgesehenen Zielgebiet in Nordchina. Die dreiköpfige Besatzung, bestehend aus Kommandant Zhai Zhigang, der Missionsoperatorin Wang Yaping und dem Missions-Systemoperator Ye Guangfu hatten um 3:36 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 9:36 Uhr Pekinger Zeit) wieder festen Boden unter den Füßen. Wang Yaping wurde damit die erste chinesische Frau, die einen zweiten Raumflug unternimmt. Zusätzlich hält sie – mit einer kumulierten Orbit-Aufenthaltsdauer von 198 Tagen – auch den chinesischen Langzeitrekord für Orbitalaufenthalte.

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Nur sechs Stunden nach dem Start eines Kommunikationssatelliten vom Weltraumbahnhof Xichang brachte China erneut ein Raumfahrzeug in den Orbit. Der Startort war dieses Mal das nordchinesische Raumfahrtzentrum Taiyuan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt. Bei der Nutzlast handelte es sich dieses Mal um einen Erdbeobachtungssatelliten mit der Bezeichnung Daiqi-1. International wird das Raumfahrzeug auch als Atmospheric Environment Monitoring Satellite (kurz: AEMS) bezeichnet. Es war der elfte Chinesische Orbitalstart dieses Jahres.

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Im Auftrag von Axiom Space brachte SpaceX mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 erstmals in der Geschichte der Raumfahrt eine Crew von Privatastronauten auf den Weg zur Internationalen Raumstation (ISS). Für die Mission wird der Crew Dragon „Endeavour“ eingesetzt, der damit seinen dritten bemannten Einsatz erlebt. Die Mission soll insgesamt zehn Tage dauern, davon acht an Bord der Station. Damit befinden sich gegenwärtig 14 Menschen gleichzeitig im Orbit: Elf in der ISS und drei in der chinesischen Raumstation.

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Die China Aerospace Science and Technology Corporation (kurz: CAST) brachte am 15. April mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B/E den Kommunikationssatelliten Zhongxing-6D auf eine geostationäre Transferbahn. Im Westen firmiert dieses Raumfahrzeug unter der Bezeichnung Chinasat 6D. Der Start erfolgte vom zentralchinesischen Weltraumbahnhof Xichang aus. Es ist der erste neue Satellit für die Chinasat-Konstellation seit dem Start von Chinasat 6C im September 2019.

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Die russischen Streitkräfte brachten am 7. April den Funkaufklärungssatelliten Lotos-S1 Nummer 5 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom nordrussischen Kosmodrom in Plessezk aus. Als Träger wurde eine Rakete des Typs 2.1b verwendet. Nach dem erfolgreichen Start erhielt das Raumfahrzeug eine Zählnummer der russischen Streitkräfte und fungiert nun als Kosmos 2554.

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