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Transport zum Launchpad; Credit: CNSPhoto Mit Chinas Hilfe ist Venezuelas Nationalheld Simon Bolivar sogar noch in den Weltraum gekommen. Nach ihm haben die Venezolaner nämlich ihren ersten Kommunikationssatelliten inoffiziell benannt. Es gibt allerdings auch eine international gültige Bezeichnung für das Raumfahrzeug, und die lautet - weit weniger revolutionär - VENESAT-1. Am 29. Oktober um 18:53 Uhr mitteleuropäischer Zeit trat er an Bord einer Long March 3B (CZ-3B) Trägerrakete vom chinesischen Xichang Satellitenstartzentrum seine Reise in den geostationären Orbit an.

Weiterlesen: Nationalheld in der Umlaufbahn

Credit: William Hartenstein Exakt um 4:28:25 Uhr mitteleuropäischer Zeit hob von der Startanlage SLC-2W der Vandenberg Luftwaffenbasis in Kalifornien eine Trägerrakete des Typs Delta 2 ab, und trat ihren Weg in den Orbit an. Unter der Nutzlastverkleidung des Trägers befand sich der italienische Erdbeobachtungssatellit COSMO-Skymed 3, kurz: Cosmo 3. Von derselben Startanlage aus waren bereits Cosmo-1 am 8. Juli 2007 und Cosmo-2 am 8. Dezember 2007 in den Weltraum geschickt worden.

Das Startfenster für COSMO 3 war denkbar kurz. Nachdem die beiden Schwestersatelliten bereits im Weltraum sind, war ein Timing bis auf die Zehntelsekunde notwendig, um COSMO 3 in die Konstellation einzufügen.

Weiterlesen: COSMO 3 beobachtet für Italien

Start; Credit: Xinhua Super-geheimer Satellitenstart in China. Mit einer Vorankündigung von nur 24 Stunden brachten China am frühen Samstagmorgen zwei wahrscheinlich militärische Aufklärungssatelliten in den Orbit. Der Start erfolgte von der neu erbauten Rampe 2 des Taiyuan-Startzentrums im Nordosten des Landes.

Die beiden Raumfahrzeuge wurden an Bord einer Long March 4B um 3:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit in den Orbit transportiert. Taiyuan wird traditionell hauptsächlich für Starts in Polare Umlaufbahnen eingesetzt.

Weiterlesen: China startet zwei geheime Satelliten

Chandraayan - Artists Impression; Credit: SpaceCom Großer Erfolg für die aufstrebende Raumfahrtnation Indien. Am frühen Morgen des 22. Oktober 2008 startete eine Trägerrakete des Typs PSLV vom Satish Dhawan Space Center auf der Halbinsel Sriharikota an Indiens Südostküste und brachte die Mondsonde Chandrayaan 1 in eine Umlaufbahn um die Erde. Chandraayan - der Name bedeutet in Sanskrit "Mondschiff" -  ist mit Instrumenten aus Indien, Europa und den USA bestückt.

Der Träger hob um 2:52 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der neu errichteten Rampe 2 des Startzentrums ab.  Die Rakete ist eine verbesserte Version der PSLV. Sie setzt jetzt stärkere Feststoffbooster ein, die statt der bisher neun Tonnen Treibstoff pro Antriebseinheit jetzt 12 Tonnen Treibstoff enthalten. Diese neue Version wird als PSLV-C11 bezeichnet.
Weiterlesen: Chandrayaan auf dem Weg zum Mond

Pano1, Credit: Spaceflightnow, Chris Miller Am 19. Oktober startete an Bord einer Orbital Sciences Pegasus XL der Interstellar Boundary Explorer der NASA, kurz IBEX, in einen hochexzentrischen Erdorbit. Es war dies der 40. Einsatz der geflügelten Pegasus, dem derzeit kleinsten einsatzbereiten westlichen Raumfahrtträger.  Die Pegasus wird von einem Trägerflugzeug, einer modifizerten Lockheed Tristar, auf eine Einsatzhöhe von etwa 12.000 Metern gebracht, dann abgeworfen und in der Luft gestartet. Nach der Zündung fliegt sie zunächst ein aerodynamisches Profil und ist dabei eher ein raketenbetriebenes Flugzeug bevor sie nach dem Verlassen der dichteren Luftschichten in eine ballistischen Flugbahn und schließlich in den Orbitalmodus übergeht.

Weiterlesen: IBEX auf steiler Bahn

Gruppenfoto vor dem Start; Credit: Energia Von der gleichen Rampe, von der aus sich vor fast einem halben Jahrhundert Juri Gagarin auf den Weg in den Orbit gemacht hatte, startete am 12. Oktober um 9:01:29 Uhr mitteleuropäischer Zeit das bemannte Raumschiff Sojus TMA-13 in den nahezu wolkenlosen Himmel über Kasachstan. An Bord des Fahrzeugs befanden sich ein russischer Kosmonaut, ein Astronaut der NASA und ein US-Unternehmer, der an die russische Raumfahrtagentur schätzungsweise 30 Millionen Dollar bezahlt hatte, um an diesem Flug teilnehmen zu können.

Weiterlesen: Neue Crew - neuer Tourist

THEOS 3; Credit: Astrium Am 1. Oktober, um 08:37 Uhr mitteleuropäischer Zeit  wurde der thailändische Erdbeobachtungssatellit THEOS vom südrussischen Startplatz Yasny in der Provinz Orenburg, an Bord einer Dnepr-Rakete in eine Erdumlaufbahn befördert. Etwa 15 Minuten nach dem Verlassen des Startsilos war der vorgesehene Orbit erreicht und die dritte Stufe des Trägers setzte das Raumfahrzeug wie geplant aus. Gleich danach fuhr THEOS automatisch seine Systeme hoch und entfaltete die Solargeneratoren.

Weiterlesen: THEOS - mit Verzug in den Orbit

Falcon 1 No 4 auf dem Launch Pad; Credit: SpaceX Endlich Erfolg. Im vierten Anlauf gelang Elon Musks privat entwickelter Falcon 1-Trägerrakete endlich der Einschuss in den Orbit. Dreimal waren die Flüge zuvor jeweils wegen Kleinigkeiten gescheitert. Presse und Fachblogs überschlagen sich fast vor Begeisterung. Hobbyspace beispielsweise meinte: "Was für ein wundervoll langweiliger Start. Alles klappte wie vorgesehen. Keine Verzögerungen, keine Anomalien, nichts." Top Space: "Space X has done ist. Party. PARTY. PARTY!!!" Und Chair Force Engineer: "One small launch for a rocket. One giant leap for Newspace".
Weiterlesen: Wundervoll langweilig

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