Am 23. August scheiterte Nordkorea erneut bei dem Versuch, einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn zu transportieren. Es war zwar erst der zweite Start der Chŏllima-1-Rakete, aber auch mit früheren Raketentypen war Nordkorea bislang wenig erfolgreich. Es wird berichtet – doch das ist sehr inoffiziell – dass während des Betriebes der dritten Stufe des Trägers unbeabsichtigt das Flugabbruchsystem aktiviert worden sei. Ein militärischer Aufklärungssatellit mit der Bezeichnung Malligyong-1 Nr. 2 ging dabei verloren. Es gab keinerlei Bilder von diesem Start.

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Es gibt nur noch wenige Gebiete, auf denen Russland noch mit dem Westen zusammenarbeitet. Eines davon ist die Durchführung von Versorgungsflügen und Crew-Transporten zur Internationalen Raumstation. Im Rahmen dieser Aufgabe startete Progress MS-24 am 23. August zur ISS. Die Mission begann am in Kasachstan gelegenen Kosmodrom von Baikonur. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1a eingesetzt.

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Die chinesische Raumfahrtagentur brachte am 20. August mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4C den Umweltbeobachtungssatelliten Gaofen 12-04 in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Die Mission begann am nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan. Die meisten der Gaofen-Satelliten sind Bestandteil des chinesischen CHEOS-Programms, das in etwa mit dem europäischen Kopernikus-Programm gleichzusetzen ist.

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SpaceX beginnt ab jetzt die Starlink-Konstellation nach und nach auch mit den Satelliten der Gruppe 7 zu besetzen. Am 22. August erfolgte dafür die erste Mission. Gestartet wurde die 21 Einheiten große Gruppe 7-1 von der Space Force Basis Vandenberg aus. Wie seit nunmehr schon einer ganzen Reihe von Starts handelt es sich dabei um Satelliten der v2-Mini-Serie, Einheiten die jeweils um die 800 Kilogramm schwer sind.

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