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SpaceX brachte am 22. April die siebte Ladung Starlink-Satelliten in eine niedrige elliptische Erdumlaufbahn. Damit sind nun insgesamt 422 Einheiten dieser Satellitenreihe gestartet worden von denen sich noch 419 in der Umlaufbahn befinden. Drei Satelliten wurden inzwischen wieder aktiv aus der Umlaufbahn entfernt und zum Verglühen in der Erdatmosphäre gebracht.

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Iranische Nachrichtenagenturen gaben am 22. April bekannt, dass Einheiten der Revolutionsgarde einen militärischen Satelliten mit der Bezeichnung Noor-1 (Licht) in den Orbit transportiert haben. Es ist dies der erste militärische Satellitenstart des Landes und die fünfte erfolgreiche Orbitalmission insgesamt. Die Trägerrakete wird als Quased (Bote) bezeichnet. Sie wurde von einer mobilen Startlafette abgefeuert.

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Drei Mitglieder der 62. Expedition zur Internationalen Raumstation kehrten am 16. April mit der Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus MS-15 sicher zur Erde zurück. Die Crew bestand aus Oleg Skripotschka, dem Kommandanten der 62. Expedition, der NASA-Flugingenieurin Dr. Jessica Meir und Andrew Morgan, ebenfalls von der NASA.

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Am 9. April schlug in China die zweite Premium-Raumflugmission des Jahres innerhalb von weniger als einem Monat fehl. Während es am 16. März beim Jungfernflug der Langer Marsch 7A einen klassifizierten Satelliten betraf war es diesmal ein indonesischer Kommunikationssatellit, der einem Fehlstart zum Opfer fiel. In beiden Fällen ist die Ursache noch nicht offiziell bekannt gegeben. Allerdings gilt als gesichert, dass beim Start am 9. April eine Fehlfunktion der dritten Stufe der Langer Marsch 3B/G2-Trägerrakete vorlag. Wahrscheinlich zündete eines der beiden YF-75 Triebwerke nicht. Die Langer Marsch 3B/G2 ist ansonsten einer der zuverlässigsten chinesischen Träger und seit vielen Jahren fehlerlos. Der Absturz der Rakete wurde über der Pazifikinsel Guam beobachtet.

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Am 9. April brachte die russische Raumfahrtagentur Roskosmos das bemannte Raumfahrzeug Sojus MS-16 in eine Erdumlaufbahn. An Bord befanden sich die beiden Kosmonauten Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der US Astronaut Christopher Cassidy. Die Crew erreichte bereits sechs Stunden nach dem Start die Internationale Raumstation. Es war das erste Mal, dass eine Sojus 2.1a für einen bemannten Einsatz verwendet wurde.

Weiterlesen: Sojus 2.1a erstmals bemannt im Einsatz

Am 26. März führte die United Launch Alliance (ULA) die erste Mission für die neugegründete US Space Force durch. Dabei wurde der Advanced Extremely High Frequency (AEHF) Satellit Nr. 6 auf eine geosynchrone Transferbahn gebracht. Mit diesem Start ist die Konstellation taktischer militärischer Kommunikationssatelliten für das US-Militär und die Streitkräfte einiger verbündeter Staaten nunmehr vollständig bestückt.

Weiterlesen: AEHF-6: Erste Mission der US Space Force

China führt seine Raumfahrtaktivitäten ungeachtet der Corona-Pandemie in nahezu normalem Tempo weiter. Am 23. März startete vom zentralchinesischen Raumfahrtzentrum Xichang aus eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C mit drei neuen Einheiten der Yaogan 30-Serie. Es ist dies bereits die sechste Dreiergruppe dieses Satellitentyps.

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Es könnte schon der Abgesang für OneWeb gewesen sein, denn das Unternehmen hat am 27. März 2020 Konkurs angemeldet. Nur eine knappe Woche zuvor, am 21. März 2020, startete Starsem im Auftrag der Arianespace noch einmal 34 Satelliten der OneWeb-Internet-Konstellation an Bord einer Sojus-2.1b Fregat. Diese Mission nahm am russischen Raumfahrtzentrum in Baikonur ihren Anfang. Es war der dritte Start für das Netzwerk.

Weiterlesen: OneWeb startet noch einmal 34 Satelliten

SpaceX brachte am 18. März die sechste Ladung Starlink-Satelliten in eine niedrige elliptische Erdumlaufbahn. Damit sind nun insgesamt 358 Startlink-Einheiten im Orbit. 360 sind bislang gestartet worden, doch hat SpaceX, wohl um das „Deorbiting-Verfahren“ zu erproben, zwei der Satelliten bereits gezielt zum Absturz gebracht. Wie schon bei der vorausgegangenen Starlink-5-Mission im Februar misslang auch dieses Mal die Bergung der ersten Stufe auf dem unbemannten Bergungsschiff „Of course I still love you“.

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