Eine vierstufige japanische Epsilon-Rakete brachte am 18. Januar sieben Kleinsatelliten in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Es war der insgesamt vierte Einsatz einer Rakete dieses Typs seit seiner Einführung im Jahre 2013. Der Start der 26 Meter langen Epsilon erfolgte um 1:50 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Uchinura Raumfahrtzentrum in West-Japan. Das entspricht 9:50 Uhr japanischer Standardzeit. Mit insgesamt sieben Brennmanövern der vierten Stufe gab der Träger seine Nutzlasten in einer kreisförmigen Umlaufbahn in etwa 500 Kilometern Höhe, bei einer Bahnneigung von 97,2 Grad zu Äquator frei.

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Der Iran unternahm am 15. Januar nach einer vierjährigen Pause wieder den Versuch, einen Satelliten mit einer eigenen Trägerrakete zu starten. Dieser Versuch scheiterte, nachdem die dritte Stufe des Simorgh-Launchers eine nicht näher erläuterte Fehlfunktion erlitt. Das Raumfahrzeug, ein Erdbeobachtungssatellit mit der Bezeichnung Payam-e Amirkabir (auch AUTSAT 1), ging verloren.

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China führte nicht nur den letzten Orbitalstart des Jahres 2018 durch, sondern auch die weltweit erste Mission des Jahres 2019. Am 10. Januar brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B den militärischen Kommunikationssatelliten Zhongxing 2D (oder Chinasat 2D) in eine geostationäre Transferbahn. Startort war das zentralchinesische Raumfahrtzentrum Xichang. Das Raumfahrzeug ist wahrscheinlich die dritte Einheit geostationärer militärischer Kommunikationssatelliten der Shentong-Reihe.

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Am 11. Januar führte SpaceX beim ersten Start des Unternehmens im Jahre 2019 gleichzeitig auch die achte und letzte Mission zur Stationierung der Iridium NEXT-Konstellation durch. Damit hat SpaceX in den letzten zwei Jahren 75 Satelliten dieses Typs in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Die erste Startmission war am 14. Januar 2017 erfolgt.

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