Nur gut einen halben Tag nach dem Start einer Langer Marsch 2D vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan startete am 7. Dezember vom zentralchinesischen Startplatz Xichang aus die Landesonde Chang’e 4 zum Mond. Das Raumfahrzeug soll kurz nach dem Jahreswechsel im 186 Kilometer durchmessenden Von Kármán-Krater in der südlichen Hemisphäre der Mondrückseite niedergehen und dort einen Rover mit der Bezeichnung Yutu 2 aussetzen, der die nähere Umgebung des Landeplatzes erkunden wird. Der Rover könnte dabei über einen Zeitraum von einem Jahr oder mehr eine Strecke von bis zu zehn Kilometer erforschen.

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Am 7. Dezember brachte China vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan eine Reihe kleinerer Nutzlasten in einen polaren, sonnensynchronen Orbit. Bei den beiden primären Nutzlasten handelt es sich um SaudiSAT 5A und 5B. Zusätzlich waren noch zehn chinesische Mikro- und Nanosatelliten an Bord. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D eingesetzt. Es war der 35. chinesische Orbitalstart des laufenden Jahres.

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Eine europäische Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA brachte am 4. Dezember die beiden Kommunikationssatelliten GSAT-11 und GEO-KOMPSAT-2A auf eine geostationäre Transferbahn. Die Mission mit der Arianespace-Nummer VA 246 nahm am Ariane-Startkomplex 3 (ELA-3) in Kourou ihren Anfang. Es war der 10. Arianespace-Einsatz des laufenden Jahres, und der sechste, bei der eine Ariane 5 eingesetzt wurde. GSAT-11 und GEO-KOMPSAT-2A sind insgesamt die Satelliten Nummer 589 und 590, die unter der Federführung von Arianespace in den Weltraum transportiert wurden.

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Eine Trägerrakete des Typs SpaceX Falcon 9 brachte am 5. Dezember das Dragon-Raumschiff CRS-16 für die Versorgung der Internationalen Raumstation in den Orbit. Es war die zweite SpaceX-Mission innerhalb von nur 48 Stunden. Der Rückflug des Boosters zum Cape misslang dieses Mal allerdings, weil einer der vier Grid-Fins für die Steuerung der Rakete ausfiel. Aus Sicherheitsgründen steuerte der Booster daher nicht die Landezone 1 in Cape Canaveral an, sondern ging - wie in diesem Fall vorgesehen -  einige hundert Meter vor dem Strand im Wasser nieder. Die Mission war der 65. Einsatz einer Falcon 9.

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Am 3. Dezember brachte eine Trägerrakete des Typs SpaceX Falcon 9 im Rahmen einer so genannten "Rideshare-Mission" nicht weniger als 65 Satelliten auf einmal in den Orbit. Wobei die Zahl nicht vollständig klar ist, und vor allem auch nicht die Zählweise. Die Mission trägt die Bezeichnung SSO-A (für: Sun Synchronous Orbiter - A). Die Satelliten stammen von 34 verschiedenen Betreibern und aus 17 verschiedenen Ländern. Sie waren an einem speziellen Absetz-System der Firma Spaceflight Incorporated montiert, das aus zwei freifliegenden Trägerelementen und einer Struktur besteht, die an der zweiten Stufe der Rakete befestigt war. Bei der ersten Stufe des eingesetzten Trägers handelte es sich um "Core 1046", ein Block 5-Booster der erstmals einen dritten Einsatz erlebte.

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