Nach einem Aufenthalt von sechs Monaten Dauer landet die Crew der ISS-Expedition 56 sicher in der Steppe von Kasachstan. Sie bestand aus dem Kommandanten von Sojus MS-08, Oleg Artemjew und den beiden NASA-Astronauten Drew Feustel und Rick Arnold. Feustel hatte die vergangenen drei Monate das Kommando über den Außenposten inne.

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Nach einer mehrtägigen Verzögerung wegen schlechten Wetters am Startort begann das siebte japanische Versorgungsschiff für die Internationale Raumstation seine Reise in den Orbit schließlich am 23. September um 2:52 Uhr morgens japanischer Standardzeit. Als Träger des als HTV-7 (für H-2 Transfer Vehicle) bezeichneten Raumfahrzeugs wurde eine H-2B eingesetzt, Startort war das Raumfahrtzentrum Tanegashima in Südjapan.

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Am 25. September führte Arianespace die 100. Mission einer Ariane 5-Trägerrakete durch, und brachte dabei zwei Kommunikationssatelliten auf eine geostationäre Transferbahn. Dieser 100. Flug war gleichzeitig für die Arianespace der 300. Einsatz, wenn man alle Varianten der Ariane-Rakete dazuzählt, und außerdem die Flüge der Sojus ST und der Vega mit berücksichtigt, die ebenfalls unter die Verantwortung der Arianespace fallen. Dazu zählen auch die Sojus-Flüge, die im Auftrag der Arianespace von Baikonur aus gestartet wurden. Betrachtet man nur die Ariane-Raketen (seit Ariane 1 im Dezember 1979), dann ist das die Nummer 243.

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Am 19. September brachte China erneut zwei Raumfahrzeuge des Beidou-Satellitennavigationssystems in den Orbit. Dabei handelte es sich um Beidou 3M13 und 3M14, zwei Einheiten, die auf halbsynchronen mittelhohen Erdumlaufbahnen eingesetzt werden. Bei ihnen handelt es sich um Navigationssatelliten der dritten Generation, die bis 2020 alle Fluggeräte der zweiten Generation ersetzen sollen. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 eingesetzt.

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