China brachte am 8. Mai einen Umweltbeobachtungssatelliten in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Das Raumfahrzeug mit der Bezeichnung Gaofen 5 soll vor allem die Atmosphäre der Erde genau unter die Lupe nehmen. Der Start erfolgte von der Startanlage 9 des nordchinesischen Raumfahrtzentrums Taiyuan aus. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C verwendet.

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Am 5. Mai startete die United Launch Alliance im Auftrag der NASA die Mars-Landesonde InSight zum Roten Planeten. Das Akronym steht für „Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport“. Das Raumfahrzeug begann seine sechsmonatige Reise am US-Luftwaffenstützpunkt Vandenberg. Es ist das erste Mal in der Raumfahrtgeschichte, dass von diesem Ort aus eine interplanetare Mission beginnt. Einmal startete von hier aus allerdings zuvor schon eine Mondsonde (Clementine, 1994). Neben InSight befanden sich, ebenfalls eine Erstleistung in der Raumfahrtgeschichte, auch zwei interplanetare Cubesats mit an Bord des Trägers.

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Am 26. April startete China die insgesamt vierte Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 mit einer Ladung Kleinsatelliten an Bord in den Orbit. Der Start erfolgte - der militärischen Herkunft der Rakete geschuldet - von einer mobilen Startplattform auf dem Raumfahrtgelände Jiuquan aus. Unter der Nutzlastverkleidung des Trägers befanden sich der Videosatellit OVS-2 und vier Erdbeobachtungssatelliten der OHS-2 Serie (OHS-2A - 2D).

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China brachte am 3. Mai vom Weltraumzentrum Xichang aus den Kommunikationssatelliten APStar-6C in eine geosynchrone Transferbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 eingesetzt. Der Start erfolgte um 18:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Startkomplex 2 des Weltraumbahnhofs. Es war die 13. Orbitalmission Chinas in diesem Jahr.

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Bei ihrem voraussichtlich viertletzten Einsatz als Raumfahrtträger, und ihrem definitiv letzten für das Eurockot-Konsortium, brachte am 25. April eine modifizierte russische Interkontinentalrakete des Typs Rokot den europäischen Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 3b in eine polare Erdumlaufbahn. Das Raumfahrzeug ist Teil des europäischen Kopernikus-Programms, an dem sich im Auftrag der europäischen Kommission die ESA und Eumetsat den Aufbau und den Betrieb der Konstellation die Aufgaben teilen.

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