Am 6. Juni startete der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst von Baikonur aus zu seinem zweiten Orbitalflug. Mit ihm an Bord des Raumschiffes Sojus MS-09 sind die NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und der russische Sojus-Kommandant Sergei Prokopjew. Für die beiden letzteren ist es die erste Mission ins All. Sie stoßen jetzt zur Crew der Expedition 56, bestehend aus Commander Drew Feustel und Rick Arnold von der NASA, sowie dem russischen Flugingenieur Oleg Artemjew. Diese drei befinden sich bereits seit dem 21. März im Orbit.

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SpaceX brachte am 4. Juni den Kommunikationssatelliten SES-12 erfolgreich von Cape Canaveral aus auf eine geostationäre Transferbahn. Der Start erfolgte mit einer "flugerprobten" Block 4 Falcon 9 (core 1040), wobei das „flugerprobt“ nur für die Erststufe galt. Die hatte bereits am 7. September vergangenen Jahres einen Einsatz absolviert. Als Oberstufe wurde eine Block 5-Zweitstufe verwendet, was somit der zweite Einsatz für dieses neue Modell ist. Damit flog die Rakete quasi in einer Hybrid-Version aus Block 4 und Block 5 Varianten der Falcon 9.

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China startete am 5. Juni 2016 den Wettersatelliten Fengyun-2H in eine geostationäre Transferbahn. Die Mission begann an der Startanlage 3 des Weltraumbahnhofs Xichang in Zentralchina. Von dort aus wurden auch die sieben Vorgänger von Fengyun-2H gestartet. Als Träger wurde, wie bei allen Einheiten zuvor mit Ausnahme von Fengyun 2A und 2B eine Rakete des Typs Langer Marsch 3A eingesetzt. Der Start erfolgte um 13:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Es war der 50. Orbital- oder Raumsondenstart des Jahres 2018.

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Nach 168 Tagen im Orbit kehrten drei Mitglieder der ISS-Expedetion 55/56 am 3. Juni wieder sicher zur Erde zurück. Die Landekapsel des Raumschiffs Sojus MS-07 mit Anton Schkaplerow (Roskosmos), Scott Tingle (NASA) und Norishige Kanai (JAXA) ging um 14:39 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der kasachischen Steppe nieder. Gestartet waren die drei Raumfahrer am 17. Dezember 2017 in Baikonur.

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