Der 100. Orbitalstart des Jahres 2018 war gleichzeitig die Rückkehr der Sojus FG als Einsatzträger für bemannte Raumfahrzeuge. Die Rakete transportierte das Raumschiff Sojus MS-11 mit Crewmitgliedern aus Russland, den USA und Kanada problemlos in den Orbit. Dieser bemannte Start erfolgte weniger als zwei Monate nach dem Fehlstart von Sojus MS-10, bei dem die Crew nach einer Fehlfunktion der Trägerrakete bei der Stufentrennung vom Rettungssystem der Sojus-Raumkapsel in Sicherheit gebracht wurde.

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Russland führte am 29. November einen der letzten Starts mit der Rokot-Trägerrakete durch. Ausgerüstet mit einer Briz-KM Oberstufe brachte der Träger drei militärische Datenrelay-Satelliten der Strela 3M-Reihe in den Orbit. Es handelt sich dabei um die Flugeinheiten 16 – 18 des Systems, das auch als Rodnik bezeichnet wird. Der Start erfolgte von der Anlage 133/3 des nordrussischen Weltraumbahnhofs Plesetzk. Nach dem erfolgreichen Start erhielten die drei Vehikel die Bezeichnung Kosmos 2530 – 2532.

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Eine vierstufige europäische Trägerrakete des Typs Vega brachte am 21. November den zweiten marokkanischen Erderkundungssatelliten, Mohammed VI-B, auf eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Er folgt damit Mohammed VI-A, der vor ziemlich genau einem Jahr, ebenfalls mit einer Vega-Rakete gestartet worden war. Der Flug mit der Bezeichnung VV13 (VV=Vol Vega) war die neunte Arianespace-Mission des Jahres, und die zweite, bei der eine Vega als Träger eingesetzt wurde. Der Satellit ist nach dem marokkanischen König Mohammed VI benannt.

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Eine indische Trägerrakete des Typs PSLV CA brachte am 29. November insgesamt 31 Satelliten auf eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Hauptnutzlast an Bord des Trägers war der Erdbeobachtungssatellit HySIS, der die Erde mit einem Hyperspektralbildgeber in einem breiten Spektrum von Wellenlängen beobachten soll. Der Start erfolgte vom indischen Satish Dhawan Raumfahrtzentrum aus, das auf der ostindischen Insel Sriharikota gelegen ist. Die Mission war der zweite indische Start innerhalb von nur 15 Tagen, der sechste indische Weltraumstart des Jahres und die insgesamt 45. Mission einer Trägerrakete des Typs PSLV.

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China brachte am 20. November mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D den mysteriösen Satelliten Shiyan 6 zusammen mit vier kaum besser bekannten Co-Passagieren in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Rampe 94 des  Startkomplexes 34 am Weltraumbahnhof Jiuquan in Nordchina aus. Die Hauptnutzlast der Mission war der Technologie-Satellit Shiyan 6.

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