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Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte am 11. September mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a das mit drei Personen besetzte Raumschiff Sojus MS-26 auf eine Transferbahn zur Internationalen Raumstation. Startort war das Kosmodrom in Baikonur. Die Besatzung besteht aus den beiden Kosmonauten Alexei Owtschinin und Iwan Wagner, sowie dem US-Astronauten Donald Petit. Alle drei haben bereits Weltraumerfahrung.

Weiterlesen: Sojus MS-26 bringt neue Crew zur ISS

Am 10. September begann nach einigen wetterbedingten Verzögerungen die Mission Polaris Dawn, die einige neue Raumfahrterstleistungen mit sich bringen soll. Bis zur letzten Minute des Startfensters war fraglich, ob das Wetter mitspielen würde, und so mussten die vier Astronauten an Bord des Crew Dragon Resiliance 100 Minuten länger auf den Liftoff warten, als sonst bei bemannten Starts üblich. An Bord befinden sich, neben Commander Jared Isaacman noch der Pilot der Kapsel Scott Poteet und die beiden SpaceX-Nutzlastexpertinnen Sarah Gillis und Anna Menon. Für Isaacman ist es nach der Inspiration4-Mission vor drei Jahren der zweite Raumflug. Alle anderen sind zum ersten Mal im Orbit.

Weiterlesen: Mit Polaris Dawn zu neuen Höhen

SpaceX brachte am 6. September 21 Starshield-Satelliten für das National Reconnaissance Office (NRO) auf eine niedrige Erdumlaufbahn. Auftraggeberseitig wird die Mission als NROL-113 bezeichnet. Es handelt sich um den dritten von insgesamt sechs Proliferated Architecture Missions, die Northrop Grumman und SpaceX im Auftrag des NRO durchführen. Dabei wird auf Basis der Starlink-Plattform eine Nutzlast von Northrop Grumman eingesetzt.

Weiterlesen: SpaceX startet 21 Starshields für den US-Geheimdienst

Eine Kleinträgerrakete des Typs Langer Marsch 6 brachte am 5. September zehn neue Einheiten der Geely Future Mobility Constellation für den Automobilhersteller Geely in eine niedrige Erdumlaufbahn. Damit befinden sich nun 30 dieser Satelliten im Orbit. 72 Einheiten sind für die Phase 1 des Programms geplant. Startort war das Raumfahrtzentrum Taiyuan in Nordchina.

Weiterlesen: Langer Marsch 6 bringt 10 GeeSAT-3 in den Orbit

SpaceX brachte am 5. September die 21 Flugeinheiten starke Starlink-Gruppe 8-11 in eine niedrige Erdumlaufbahn. 13 der Einheiten dieser Gruppe sind so genannten „Direct-to-Cell-Satelliten“, die für bestimmte Dienste keine Terminals auf dem Boden benötigen. Startort war die Cape Canaveral Space Force Station in Florida. Es war der 85. Falcon 9-Flug des Jahres. Mit dieser Mission wurde auch die Marke von 7.000 gestarteten Starlink-Satelliten überschritten.

Weiterlesen: SpaceX transportiert Starlink-Gruppe 8-11 ins All

Eine europäische Kleinträgerrakete des Typs Vega brachte am 4. September den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-2C in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war das europäische Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana. Es war erst der zweite europäische Orbitalstart des laufenden Jahres und es war der 22. und letzte Flug der Vega in der Basisversion. Alle weiteren Vega-Einsätze werden von der leistungsfähigeren Vega C absolviert.

Weiterlesen: Vega bringt Sentinel-2C ins All

China brachte am 3. September sechs Aufklärungssatelliten der Yaogan 43-02-Reihe in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Mission nahm an der Startanlage 3 des zentralchinesischen Raumfahrtzentrums Xichang ihren Anfang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4B eingesetzt, die für diesen Start eine Nutzlastverkleidung mit größerem Durchmesser als gewöhnlich bekam.

Weiterlesen: China startet sechs Yaogan 43-02 Aufklärer

Nur 65 Minuten nach der vorausgegangenen Starlink-Mission brachte SpaceX mit der Mission Starlink 9-5 erneut 21 Einheiten der Internet-Konstellation in einen niedrigen Erdorbit. Das ist ein neuer Rekord, denn der bislang kürzeste Abstand zwischen zwei SpaceX-Missionen lag bei 111 Minuten. Diesmal war die Space Force Basis Vandenberg der Ausgangspunkt des Einsatzes. Erneut waren dieses Mal 13 Direct-to-Cell-Satelliten mit von der Partie.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 9-5

Unmittelbar nachdem die unsinnige Startsperre der Falcon 9-Raketen in der Folge der verunglückten Landung des Boosters 1062 bei der vorausgegangenen Mission von der FAA wieder aufgehoben wurde, führte SpaceX im Abstand von nur gut einer Stunde zwei neue Transportmissionen für das Starlink-System durch. Bei der ersten startete das Unternehmen die 21 Einheiten starke Gruppe 8-10 in eine niedrige Erdumlaufbahn. 13 der Satelliten verfügen über „Direct-to-cell-capabilities“, das heißt, sie können für ein limitiertes Aufgabenspektrum ohne eine Empfangsstation direkt mit Handys auf der Erde kommunizieren.

Weiterlesen: Startsperre für SpaceX wieder aufgehoben

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