Proton M im Einsatz für Angola
Noch vor einigen Jahren war die Proton eine der am häufigsten weltweit eingesetzten Trägerraketen. Zehn oder mehr Starts pro Jahr waren die Regel. Aber in der Zwischenzeit ist es ziemlich ruhig geworden um diesen Träger. In den letzten Jahren, weil er nicht gerade durch Zuverlässigkeit glänzte (auf je 10 Flüge kam in etwa ein Fehlstart), zum anderen, weil er für eine Satellitenkategorie optimiert war, die heute immer weniger gestartet wird und nun kommt noch Russlands unseliger Überfall auf die Ukraine hinzu, der dem Land schlagartig alle westlichen Kunden kostete. Unter anderem betraf das die europäische ExoMars-Mission mit dem Rosalind Franklin-Rover, der eigentlich im September mit einer Proton M zum Mars hätte starten sollen.








