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Im Auftrag der US Space Force brachte SpaceX am 28. Januar den Navigationssatelliten GPS-III 09 in eine Transferbahn für einen mittelhohen Erdorbit. Wie immer bei militärischen US-Navigationssatelliten bekam auch diese Einheit einen „Ehrennamen“. In diesem Fall wurde sie nach dem US-Astronauten Ellison Onizuka benannt, der bei der Challenger-Katastrophe im Januar 1986 ums Leben gekommen war. Der Start erfolgte von der Cape Canaveral Space Force Station aus. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Falcon 9 eingesetzt.

Weiterlesen: Ellison Onizuka noch einmal im All

Am 25. Januar brachte SpaceX mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 von der Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien aus Starlink-Gruppe 17-20 in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Aufgrund der energie-intensiveren polaren Umlaufbahn wurden bei dieser Mission nur 25 Starlinks transportiert. Der für diesen Einsatz eingeteilte Booster 1097 flog nur zwei Wochen und vier Stunden nach seinem vorausgegangenen Einsatz erneut.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 17-20

Ein neues Jahr für Rocket Lab mit neuen Electron-Starts und neuen Slogans. Die erste Mission in 2026, gestartet am 22. Januar, trug die Bezeichnung „The Cosmos Will See You“ und spielte darauf an, dass es sich dabei um einen Einsatz für das britische Unternehmen Open Cosmos handelte. Die Nutzlast bestand aus zwei Kommunikationssatelliten. Der Start erfolgte vom kleinen privaten Weltraumbahnhof von Rocket Lab auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia. Es war die 80. Mission für Rocket Lab.

Weiterlesen: The Cosmos Will See You Now

Am 19. Januar brachte SpaceX bei der Mission Starlink 6-100 erneut 29 Satelliten für die Internet-Konstellation in den Orbit. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Falcon 9 eingesetzt. Trotz der Nummer 100: Es ist tatsächlich erst der 99. Start in die Ebene 6 der Konstellation, denn es fehlt noch die Nummer 6-99.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 6-100

SpaceX brachte am 17. Januar zwei Satelliten der Starshield-Konstellation für das National Reconnaissance Office (NRO) in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Die Gruppe wird als Starshielld-Gruppe 2-5 bezeichnet, die Mission selbst als NROL-105. Nach dem erfolgreichen Start erhielten die beiden Einheiten die Namen USA-572 und USA-573. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Es war der 600. Start einer Falcon-Rakete über alle Baureihen hinweg.

Weiterlesen: 600. Start einer Falcon-Rakete

Nur gut elf Stunden nach dem Fehlstart einer Langer Marsch 3B/E musste Chinas Raumfahrt am 17. Januar einen weiteren Fehlschlag hinnehmen. Dieses Mal traf es den privaten Anbieter Galactic Energy, der am 15. Januar noch mit seinem Ceres 1-Standardträger erfolgreich gewesen war. Der erneute Fehlschlag trat beim Jungfernflug der neuen Ceres-2-Rakete auf, die etwa das vierfache Leistungsvermögen der Ceres 1-Reihe hat. Die Mission erfolgte vom nordwestchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan aus.

Weiterlesen: Noch ein chinesische Fehlschlag

Das ist kein guter Jahresanfang für Chinas Raumfahrt, und das beim Einsatz eines bewährten Trägers.  Am 16. Januar scheiterte der Start des Technologiesatelliten Shijian-32. Grund dafür war eine Fehlfunktion der dritten Stufe der Langer Marsch 3B/E-Trägerrakete, die den Satelliten auf eine geostationäre Transferbahn bringen sollte. Startort war das Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina.

Weiterlesen: Fehlschlag mit Shijian-32

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