SpaceX unternahm am 3. Mai 2026 eine Rideshare-Mission die dieses Mal nicht unter den üblichen Programmtiteln Bandwagon oder Transporter lief. Der Flug und seine Bahnparameter wurden durch die Hauptnutzlast definiert, den südkoreanischen Erdbeobachtungssatelliten CAS500, der in einen sonnensynchronen polaren Erdorbit transportiert wurde. Seine Masse war so gering, dass an Bord der Falcon 9 noch 45 weitere – sehr viel kleinere – Nutzlasten mitgeführt werden konnten, was den Einsatz dann am Ende doch zu einer klassischen Rideshare-Mission machte.
Am 1. Mai brachte eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 29 Satelliten der Starlink-Gruppe 10-38 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Als Erststufe für diesen Einsatz wurde eine der dienstältesten Antriebseinheiten in der SpaceX-Boosterflotte eingesetzt, nämlich der Booster 1069, der damit seinen 31. Einsatz absolvierte.
Am 30. April erfolgte der zweite Einsatz der Ariane 6 in der Version mit vier Feststoffboostern. Wie beim Erstflug mit dieser Version vor drei Monaten war auch dieses Mal die AmazonLeo-Konstellation Kunde dieser Mission. Erneut wurden dabei 32 Breitband-Internetsatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn transportiert. Es war damit der zweite von insgesamt 18 Einsätzen der Ariane 64-Version für Amazon. Seitens Arianespace wurde der Flug als VA 268 bezeichnet (Vol Ariane 268), Amazon bezeichnete ihn als LE-02 (für: Leo Europe 02).
SpaceX brachte am 30. April mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 24 Satelliten der Starlink Gruppe 17-36 in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien.




