Im Auftrag der US Space Force brachte SpaceX am 28. Januar den Navigationssatelliten GPS-III 09 in eine Transferbahn für einen mittelhohen Erdorbit. Wie immer bei militärischen US-Navigationssatelliten bekam auch diese Einheit einen „Ehrennamen“. In diesem Fall wurde sie nach dem US-Astronauten Ellison Onizuka benannt, der bei der Challenger-Katastrophe im Januar 1986 ums Leben gekommen war. Der Start erfolgte von der Cape Canaveral Space Force Station aus. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Falcon 9 eingesetzt.

Ein neues Jahr für Rocket Lab mit neuen Electron-Starts und neuen Slogans. Die erste Mission in 2026, gestartet am 22. Januar, trug die Bezeichnung „The Cosmos Will See You“ und spielte darauf an, dass es sich dabei um einen Einsatz für das britische Unternehmen Open Cosmos handelte. Die Nutzlast bestand aus zwei Kommunikationssatelliten. Der Start erfolgte vom kleinen privaten Weltraumbahnhof von Rocket Lab auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia. Es war die 80. Mission für Rocket Lab.



Nur gut elf Stunden nach dem Fehlstart einer Langer Marsch 3B/E musste Chinas Raumfahrt am 17. Januar einen weiteren Fehlschlag hinnehmen. Dieses Mal traf es den privaten Anbieter Galactic Energy, der am 15. Januar noch mit seinem Ceres 1-Standardträger erfolgreich gewesen war. Der erneute Fehlschlag trat beim Jungfernflug der neuen Ceres-2-Rakete auf, die etwa das vierfache Leistungsvermögen der Ceres 1-Reihe hat. Die Mission erfolgte vom nordwestchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan aus.
Das ist kein guter Jahresanfang für Chinas Raumfahrt, und das beim Einsatz eines bewährten Trägers. Am 16. Januar scheiterte der Start des Technologiesatelliten Shijian-32. Grund dafür war eine Fehlfunktion der dritten Stufe der Langer Marsch 3B/E-Trägerrakete, die den Satelliten auf eine geostationäre Transferbahn bringen sollte. Startort war das Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina.