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Die China Academy of Space Technology (kurz: CAST) brachte am 24. April vier Kommunikationssatelliten der Hulianwang Jishu Shiyan-Reihe in eine niedrige Erdumlaufbahn. Es handelt sich dabei um die Einheiten 9A, 9B, 9C und 9D der Testsatelliten für die staatliche SatNet-Leo-Konstellation, besser bekannt unter dem Begriff Guowang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D eingesetzt. Startort war das Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina.

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Eine russische Trägerrakete des Typs Angara 1.2 brachte am 23. April vier Militärsatelliten mit unbekannter Aufgabenstellung in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Von diesen Einheiten ist lediglich die militärische Zahlnummer bekannt, nämlich Kosmos 2617 – Kosmos 2620. Es wird allerdings mit einiger Sicherheit angenommen, dass es sich bei den Einheiten um die optischen Aufklärungssatelliten OO MKA №7 - OO MKA №10 handelt. Startort war der nordrussische Weltraumbahnhof Plessezk.

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Rocket Lab brachte am 23. April einen Sammeltransport von acht japanischen CubeSats in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Ihr gemeinsamer Nenner ist ihre Zugehörigkeit zum so genannten „Innovative Satellite Technology Demonstration Program“ der JAXA. Der Start erfolgte am kleinen privaten Raumflughafen von Rocket Lab auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Electron eingesetzt.

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Die US Space Force benennt ihre Navigationssatelliten stets nach Persönlichkeiten, die sich um Entwicklungen oder Pionierleistungen in der Raumfahrttechnik verdient gemacht haben. Im Falle des Navigationssatelliten GPS III-10, der am 21. April gestartet wurde, war dies die Hollywood-Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr (1914 – 2000). Die technologischen Leistungen Lamarrs wurden lange Zeit von ihren Erfolgen als Schauspielerin überdeckt und fanden erst spät ihre volle Anerkennung. Das von ihr und George Antheil entwickelte und 1941 patentierte Frequenzsprungverfahren bildete die Grundlage für die spätere Spread-Spectrum-Kommunikationstechnologie wie sie heute unter anderem auch in militärischen Navigationssatelliten eingesetzt wird.

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Die Schwebeflugtechnik, mit welcher die erste Stufe des New Glenn auf dem Bergungsschiff Jacklyn aufsetzt, ist nun zwar schon bekannt, aber dennoch immer noch äußerst spektakulär. Beim dritten Einsatz einer Rakete dieses Typs wurde sie wieder eindrucksvoll demonstriert. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschend, dass vom kommerziellen Standpunkt her die Mission ein glatter Fehlschlag ist. Das Raumfahrzeug an Bord, der 6100 Kilogramm schwere Kommunikationssatellit Bluebird 7 von AST Space Mobile, konnte sich zwar nach der Trennung von der zweiten Stufe der Rakete noch bei der Bodenstation melden, die erreichte Flugbahn war aber so niedrig, dass er schon nach wenigen Orbits wieder in die Erdatmosphäre eintrat.

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Im Auftrag des chinesischen Umweltministeriums brachte die brachte die chinesische Raumfahrtbehörde am 17. April einen Erdbeobachtungssatelliten mit der Bezeichnung Daqi-2 in einen sonnensynchronen polaren Orbit. Als Träger wurde eine dreistufige Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt. Startort war das Raumfahrtzentrum Jiuquan in Nordwestchina.

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Die russischen Streitkräfte brachten am 17. April acht Kleinsatelliten in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Die Einheiten wurden als Kosmos 2609 bis Kosmos 2616 bezeichnet. Dies sind aber reine Zählnummer für Militärsatelliten in Russland. Eigennamen der Raumfahrzeuge wurden nicht bekannt gegeben. Auch über den Einsatzzweck wurde nichts verlautbart. Der Start erfolgte mit einer Sojus 2.1b, die erstmals in Kombination mit einer Volga-Oberstufe eingesetzt wurde. Startort war das militärisch geprägte Raumfahrtzentrum Plessezk in Nordrussland.

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