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Bei einem der extrem seltenen Starts einer Minotaur-Trägerrakete brachte die US Space Force am 7. April sechs Kleinsatelliten und einen CubeSat in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Mission trug die Bezeichnung STP-S29A. Startort war die Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. Die Minotaur gibt es in sechs verschiedenen Varianten. In der Praxis ist aber nur noch die Minotaur IV im – seltenen – Einsatz. Seit ihrem Erstflug im Jahre 2010 war sie insgesamt neun Mal im Einsatz, davon sieben Mal orbital und zweimal für suborbitale Flüge. Die vierstufige Minotaur IV kann eine Nutzlast von etwa 1700 Kilogramm auf eine niedrige Erdumlaufbahn bringen.

Weiterlesen: Minotaur IV fliegt für die US Space Force

SpaceX brachte am 7. April mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 25 Satelliten der Starlink Gruppe 17-35 in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Für diese Mission wurde ein brandneuer Falcon 9-Booster eingesetzt. Der Start sollte an sich bereits am 4. April stattfinden, musste aber dann in letzter Sekunde wegen zu starker Höhenwinde abgesagt werden.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 17-35

Eine Trägerrakete des Typs Atlas V der United Launch Alliance brachte am 4. April 29 Einheiten der LeoSat-Breitbandkonstellation von Amazon in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war die Cape Canaveral Space Force Station. Es war der sechste von insgesamt neun Amazon Leo-Starts welche die ULA mit Raketen des Typs Atlas V durchführt. Das beinhaltet einen Prototypen-Flug und fünf Standardstarts. Die Konstellation wurde bis vor kurzem als Kuiper-Sat bezeichnet.

Weiterlesen: Atlas V fliegt für Amazon LEO

Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte am 3. April mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a Fregat M den Kommunikationssatelliten Meridian-M Nr. 11 in einen Molnija-Orbit. Startort war der Weltraumbahnhof Plessezk in Nordrussland. Russland bezeichnet den Satelliten auch als Meridian 21L. Merdian-Satelliten werden sowohl zivil wie auch militärisch genutzt.

Weiterlesen: Merdian-M Nr. 11 im Molnija-Orbit

Die 50-Prozent-Regel der Raumfahrt hinsichtlich der Erfolgsquote bei Erstflügen von Orbitalträgern fordert unerbittlich ihren Tribut. Verlief noch vor wenigen Tagen der Erstflug der Kinetica 2 erfolgreich, scheiterte am 3. April der Jungfernflug der Tianlong 3 des privaten chinesischen Herstellers Space Pioneer. Die Fehlerursache ist noch nicht offiziell bekannt, doch war auf den Fernsehbildern in der Flugsekunde 38 eine Explosion im Triebwerksbereich zu erkennen. Die Rakete setzte ihren Flug aber zunächst dennoch fort.

Weiterlesen: Tianlong 3 scheitert beim Erstflug

Nach einer gefühlt nahezu unendlichen Entwicklungs- und Vorbereitungszeit erfolgte in den frühen Morgenstunden des 2. April (mitteleuropäischer Zeit) der erste bemannte Start des Artemis-Programms. Die Mission begann an der Startanlage 39B des Kennedy Space Centers. Damit sind mehr als 54 Jahre seit der Wasserung von Apollo 17 vergangen, die das Ende des Apollo-Mondprogramms und das vorläufige Ende der bemannten Mondflüge markierte.

Weiterlesen: Artemis II fliegt zum Mond

Bei der 16. Transporter-Mission von SpaceX brachte eine Rakete des Typs Falcon 9 119 Kleinsatelliten und CubeSats in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. Mit den verschiedenen Rideshare-Programmen von SpaceX wurden bislang schon über 1600 Kleinsatelliten gestartet.

Weiterlesen: Transporter 16 bringt 119 Satelliten ins All

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