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Copyright: Kurt NielDie Kepleruhr - Eine große vertikale Ganztags-Sonnenuhr

Ein besonderes Merkmal dieser 240 m² großen Sonnenuhr ist die Verwendung von Spiegeln am Gnomon, welche mit der Lage an der Oberkante des Gebäudes eine ganztägige Zeitablesung ermöglicht auch wenn die Wand im Schatten liegt. Durch die Ausführung des Gnomon mit Schlitz lässt sich WOZ 12 Uhr auf +/- 15 sek genau ablesen. Mit Hilfe der KEPLERUHR kann bei Sonnenschein die WOZ (Wahre Ortszeit), die MEZ bzw. MESZ (Uhrzeit) sowie als Kalenderfunktion das aktuelle Tierkreiszeichen abgelesen werden. Es sollen auch Schulprojekte für die Bereiche Physik und Mathematik ermöglicht werden. Info: http://kepleruhr.at

Weiterlesen: Die Grieskirchner Sonnenuhr nach Johannes Kepler

Beobachtung mit Sonnenfilter; Credit: Peter SchrammmAm 7. Mai wurde der neu errichtete Planetenweg von der Volkssternwarte Würzburg und der Mainfränkischen Raumfahrtgruppe im Würzburger Frauenland eingeweiht. Der im Frühjahr errichtete Weg mit Muschelkalkstelen und Edelstahlplatten wurde mit einem Fest auf dem Spielplatz am Oberen Neubergweg eingeweiht. Hier startet der Weg mit der Sonne. Um 11 Uhr trafen die ersten Helfer ein. Zügig wurden Tische, Bänke und Pavillons aufgestellt und die Tische mit Blumenschmuck dekoriert, und um 13 Uhr kamen die ersten Besucher.

Weiterlesen: Planetenwegfest in Würzburg

VLT; Credit: ESO Österreich tritt der ESO bei

Seit 23. April 2008 ist es offiziell: Österreich wird der ESO beitreten, der größten internationalen Organisation in der astronomischen Forschung.

Das Kürzel ESO steht für European Southern Observatory, auf Deutsch übersetzt soviel wie "Europäische Südsternwarte". Die ESO wurde 1962 von den Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Schweden gegründet. Von Anfang an war das Ziel die europäische Forschung im Bereich Astronomie und Astrophysik zu stärken und den Bau von großen Sternwarten auf der Südhalbkugel voranzutreiben. Damit sollte auch ein starkes europäisches Gegengewicht zur zur damaligen Zeit sehr von den USA dominierten Forschung geschaffen werden.

Weiterlesen: Wunder werden wahr

19jähriger Subzyklus einer Ostertafel des Beda Venerabilis - Auszug aus einer Handschrift der Stiftsbibliothek Melk aus der zweiten Hälfte des 9.Jhd . In 8 Spalten werden alle notwendigen chronologischen Elemente zur Konstruktion des Osterdatums: 1. Anni Domini, 2. Indictiones, 3. Epactes lunares, 4. Concurrent, 5. Ciclus Lunae (goldene Zahl) 6. Luna XIIII Pascae (Datum des zyklischen Vollmondes) 7. Dies Dominic Pasce (Ostersonntag) 8. Lun. ips. dies (zyklisches Mondalter am Ostersonntag; quasi Kontrollsumme) 8. gelegentlich auch historische Eintragungen zum Jahr. Bild: Stiftsbibliothek Melk, CM412 Dass der Ostersonntag der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond sei, wird  vielerorts als Allgemeinwissen betrachtet und kann auch als hinreichend genau angesehen werden. Umso mehr wird aber im Jahre 2019 Verwunderung darüber herrschen, dass der Ostertermin ganze vier Wochen nach dem Ostervollmond gefeiert werden wird. Was ist passiert? Ist der Mond vielleicht doch nicht mehr der Taktangebende in diesem Spiel?  >>Bildbeschreibung siehe unten

Wieviel Mond steckt noch in Ostern?

Weiterlesen: Ostern und der Mond

Kurze Kulturgeschichte zum Schalttag 2008

Cäsar wurde an den Iden des März ermordet. Er hätte vielleicht auch schon zwei Wochen früher, an den Kalenden des März, sterben können, aber da hatten seine Häscher vielleicht keine Zeit. An den Kalenden, dem ersten Tag des Monats im alten Rom, wurden nämlich die Schulden bezahlt. Und nachdem dieser Tag wichtig war, wurde er stets „ausgerufen“, im Lateinischen „calare“ – nur deshalb sprechen wir noch heute vom „Kalender“, nicht etwas vom „Ider“ oder gar „Idender“.

Weiterlesen: Die Kalenden des März

Credit: NASA / WikimediaStellen Sie sich vor: Im Internet wird Ihnen der Atlantische Ozean angeboten, parzelliert und zum Diskontpreis.

Sie entscheiden sich für ein 10x10 Kilometer großes Stück, strategisch vor den portugiesischen Küstengewässern gelegen, und kaufen es kurzerhand. Ab nun gehört dieser gigantische Wasserwürfel samt der sich kräuselnden Oberfläche, dem Seegetier und natürlich dem Kontinentalsockel inklusive Schiffswracks und Bodenschätzen Ihnen.

Weiterlesen: Darf's ein Stückchen Mond sein?

G. Zotti, 2005-04-16 Straßenbeleuchtung, beleuchtete Werbetafeln, Außenbeleuchtung und Skybeamer -  vor allem in Großstädten sorgen zahllose helle Lichtquellen für eine ausgeprägte künstliche Aufhellung des Nachthimmels. Diese Lichtglocken entstehen durch die Streuung des Lichtes in den unteren Schichten der Atmosphäre und haben zur Folge, dass bis zu 90 Prozent der Sterne und vor allem schwache, aber auch große, eigentlich auffällige Objekte wie die Milchstraße oder Kometen nicht mehr sichtbar sind.

Weiterlesen: Lichtverschmutzung

CMS vor dem Test; Credit: CERN Von Energien, Dimensionen und schwarzen Löchern…

Im vierten Quartal 2008 (oder doch erst Anfang 2009?) soll mit dem Large Hadron Collider (LHC) das größte Experiment der Menschheit am CERN in der Nähe von Genf in Betrieb gehen. In dem 27 km langen kreisförmigen Tunnel, der gut 100 Meter unter der Erdoberfläche liegt, werden dann Protonen auf 99,9 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und in speziellen Teilchendetektoren gezielt zur Kollision gebracht.

In diesem unscheinbaren Satz, den ich gerade von mir gegeben habe, stecken einige der größten Probleme, mit denen sich Hochenergiephysiker herumschlagen müssen, wenn man die Struktur der Materie und damit auch die Funktionsweise der Natur und des Universums begreifen will.

Jetzt auch in englischer Sprache auf www.ostina.org (auch als Podcast)!

Weiterlesen: Weltuntergang am CERN?

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