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Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte am 3. April mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a Fregat M den Kommunikationssatelliten Meridian-M Nr. 11 in einen Molnija-Orbit. Startort war der Weltraumbahnhof Plessezk in Nordrussland. Russland bezeichnet den Satelliten auch als Meridian 21L. Merdian-Satelliten werden sowohl zivil wie auch militärisch genutzt.

Die Mission begann um 8:28 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Startanlage 43/3 des Kosmodroms. Die Fregat M brachte das Raumfahrzeug nach mehreren Brennmanövern der Oberstufe auf eine Umlaufbahn mit einem Perigäum von 1000 Kilometern und einem Apogäum von etwa 39.700 Kilometern, bei einer Inklination von 62,8 Grad.

Das Raumfahrzeug könnte die letzte Meridian-M-Einheit darstellen, da gegenwärtig der Sfera-V-Satellit als Ersatz entwickelt wird. Meridian-M-Satelliten wiegen beim Start etwa 2.000 Kilogramm. Diese Einheiten werden stets in Molnija-Orbits verbracht, da diese Umlaufbahnen für die Empfangsmöglichkeiten in hohen nördlichen Breiten besser geeignet sind, als dies in einem geostationären Orbit der Fall ist.

Nach diesem Einsatz sieht die Startübersicht des Jahres 2026 wie folgt aus:

  1. USA: 43 (davon SpaceX: 40)
  2. China: 19. 3 Fehlschläge (Langer Marsch 3B/E, Ceres 2, Tianlong-3)
  3. Neuseeland: 5
  4. Russland: 5
  5. Indien: 1. 1 Fehlschlag (PSLV XL)
  6. Europa: 1
  7. Japan: 1. 1 Fehlschlag (KAIROS)
  8. Deutschland: 0.
  9. Australien: 0.
  10. Israel: 0
  11. Südkorea: 0

Die Statistik der eingesetzten Startplätze stellt sich wie folgt dar:

  1. Cape Canaveral/Kennedy Space Center: 24 (23/1)
  2. Vandenberg Space Force Basis: 19
  3. Jiuquan: 7
  4. Mahia: 5
  5. Wenchang: 3 (institutionell 1/kommerziell 2)
  6. Plessezk: 3
  7. Xichang: 2
  8. Baikonur: 2
  9. Dongfanghang Tiangang (auch: Oriental Spaceport Launch Ship): 2
  10. Taiyuan: 2
  11. DeFu-15001: 1
  12. Guyana Space Centre: 1
  13. Satish Dhawan: 1
  14. Tanegashima: 0
  15. Andøya: 0
  16. Wostotschnij: 0
  17. Bowen Orbital Spaceport: 0
  18. Palmachin: 0

Bild: Roskosmos