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SpaceX brachte am 7. April mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 25 Satelliten der Starlink Gruppe 17-35 in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Für diese Mission wurde ein brandneuer Falcon 9-Booster eingesetzt. Der Start sollte an sich bereits am 4. April stattfinden, musste aber dann in letzter Sekunde wegen zu starker Höhenwinde abgesagt werden.

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Eine Trägerrakete des Typs Atlas V der United Launch Alliance brachte am 4. April 29 Einheiten der LeoSat-Breitbandkonstellation von Amazon in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war die Cape Canaveral Space Force Station. Es war der sechste von insgesamt neun Amazon Leo-Starts welche die ULA mit Raketen des Typs Atlas V durchführt. Das beinhaltet einen Prototypen-Flug und fünf Standardstarts. Die Konstellation wurde bis vor kurzem als Kuiper-Sat bezeichnet.

Weiterlesen: Atlas V fliegt für Amazon LEO

Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte am 3. April mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a Fregat M den Kommunikationssatelliten Meridian-M Nr. 11 in einen Molnija-Orbit. Startort war der Weltraumbahnhof Plessezk in Nordrussland. Russland bezeichnet den Satelliten auch als Meridian 21L. Merdian-Satelliten werden sowohl zivil wie auch militärisch genutzt.

Weiterlesen: Merdian-M Nr. 11 im Molnija-Orbit

Die 50-Prozent-Regel der Raumfahrt hinsichtlich der Erfolgsquote bei Erstflügen von Orbitalträgern fordert unerbittlich ihren Tribut. Verlief noch vor wenigen Tagen der Erstflug der Kinetica 2 erfolgreich, scheiterte am 3. April der Jungfernflug der Tianlong 3 des privaten chinesischen Herstellers Space Pioneer. Die Fehlerursache ist noch nicht offiziell bekannt, doch war auf den Fernsehbildern in der Flugsekunde 38 eine Explosion im Triebwerksbereich zu erkennen. Die Rakete setzte ihren Flug aber zunächst dennoch fort.

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