SpaceX startet Starlink-Gruppe 11-11
Am 8. April brachte SpaceX mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 von der Space Force Basis Vandenberg aus die 27 Satelliten der Starlink-Gruppe 11-11 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Nach längerer Zeit wurde bei dieser Mission erstmals wieder einmal ein neuer Booster eingesetzt, die Einheit 1093.
Am 6. April brachte SpaceX von der Cape Canaveral Space Force Station aus mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die Starlink-Gruppe 6-72 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Mit dieser Mission wurden 28 Einheiten in den Orbit transportiert. Es war der 480. Start einer SpaceX-Trägerrakete seit dem (damals missglückten) ersten Flug einer Falcon 1.
Nach einer perfekten Kurzzeitmission von drei Tagen, 14 Stunden und 33 Minuten Dauer ging der Crew Dragon Resilience mit seiner vierköpfigen Crew am 4. April, um 18:14 Uhr mitteleuropäischer Zeit im Pazifik, 40 Kilometer vor der Küste von Los Angeles, nieder. Es war die erste Landung eines Crew Dragon im Pazifik. Alle vorausgegangenen bemannten Einsätze von SpaceX führten zu Landungen entweder im Golf von Mexico (oder Golf von America, je nach persönlichem Geschmack) oder vor der Ostküste Floridas.
Am 4. April brachte SpaceX mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 von der Space Force Basis Vandenberg aus die 27 Satelliten der Startlink-Gruppe 11-13 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Einsatz wurde vom Booster 1088 unterstützt. Diese Erststufe flog damit insgesamt zum fünften Mal. Besonders bemerkenswert dabei ist jedoch, dass er innerhalb von nur 23 Tagen zum dritten Mal eingesetzt wurde.
Eine chinesische Kleinträgerrakete des Typs Langer Marsch 6 brachte am 3. April den Radar-Kalibrierungssatellliten Tianping-3 A02 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Ort des Startes war der nordchinesische Weltraumbahnhof Taiyuan. Der Einsatz war die 14. Mission einer Langer Marsch 6. Es ist das zweite Mal, dass eine Rakete dieses Typs Satelliten der Tianping-Reihe startet.


Das war eine kurze Premiere, und alles Daumendrücken war vergebens. Die Spectrum-Rakete des Münchner Unternehmens Isar Aerospace folgte dem Schicksal von etwa 50 Prozent aller Orbitalträger, die ihren ersten Testflug unternehmen: Sie scheiterte, und das bedauerlicherweise schon nach wenigen Flugsekunden.