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Eine Trägerrakete des Typs Kinetica 1 des halbstaatlichen Startdienstleisters CAS Space brachte am 19. August sieben Kleinsatelliten unterschiedlicher Hersteller in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Die Mission begann an der Startanlage 130 des Raumfahrtzentrums Jiuquan in Nordwestchina. Es war der achte Flug einer Kinetica 1. Sieben der Missionen verliefen erfolgreich.

Weiterlesen: Kinetica 1 bringt sieben Kleinsatelliten ins All

China startet derzeit in schneller Folge Satelliten der Guowang-Konstellation. Nach dem missglückten Flug mit einer Zhuque-2 von Jiuquan aus, bei dem vier Satelliten verloren gingen, war am 17. August eine Langer Marsch 6A beim Start von Taiyuan aus erfolgreich. Deren Ladung wird nun offiziell als SatNet Leo-Gruppe 09 geführt. Es war der dritte chinesische Start innerhalb von zwei Tagen.

Weiterlesen: China startet erneut fünf Guowangs

China brachte am 17. August Shiyan 28B-02 in einen Erdorbit mit sehr geringer Inklination. Die Mission begann am zentralchinesischen Raumfahrtzentrum Xichang.  Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C verwendet. Der Einsatzzweck von Satelliten dieser Reihe wird in der Regel mit wenig aussagekräftigen Beschreibungen illustriert. Meist heißt es, er diene der „Beobachtung der Weltraumumgebung“ oder ähnlich nichtssagendes.

Weiterlesen: Shiyan 28B-02 in ungewöhnlichem Orbit

Der Aufbau des chinesischen Guowang-Satellitennetzes muss einen ersten Rückschlag hinnehmen. Am 15. August scheiterte der Start einer Zhuque-2E-Rakete des privaten Pekinger Startdienstleister Land Space. Dabei gingen vier Einheiten der Internet-Konstellation verloren. Der Start war von der Anlage 96 des Raumfahrtzentrums Jiuquan erfolgt. Details dazu sind noch nicht bekannt, doch scheint der Fehler gegen Ende des Erststufenbetriebes oder unmittelbar nach der Stufentrennung aufgetreten zu sein.

Weiterlesen: Zhuque 2 scheitert mit vier Guowangs

Nur siebeneinhalb Stunden nach der vorausgegangenen Starlin-Mission brachte SpaceX am 14. August von der Cape Canaveral Space Force Station aus mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die Starlink-Gruppe 10-20 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Dabei wurden 28 Einheiten der Internet-Konstellation in den Orbit transportiert. Wieder einmal gab es dabei auch ein Jubiläum: Der eingesetzte Booster absolvierte zehn Missionen innerhalb eines Jahres nach seinem Erstflug.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 10-20

Am 14. August brachte SpaceX von der Space Force Basis Vandenberg aus mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die Starlink-Gruppe 17-4 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Mit dem aktuellen Einsatz wurden 24 Einheiten der Breitband-Satelliten in den Orbit transportiert. Die etwas geringere Zuladung als gewöhnlich liegt daran, dass die Rakete einen polaren, sonnensynchronen Orbit ansteuerte, der einen höheren Geschwindigkeitsbedarf hat, als die gewöhnlicher Starlink-Missionen.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 17-4

Auch die dritte Mission am 13. August wurde von einer Großrakete durchgeführt. Dieses Mal handelte es sich um eine Langer Marsch 5B, die weitere zehn Guowang-Einheiten in eine polare Erdumlaufbahn transportierte. Das gibt zu Spekulationen Anlass, denn eine wesentlich leistungsschwächere Rakete des Typs Langer Marsch 12 brachte nur neun Tage zuvor neun Guowang-Einheiten in eine Erdumlaufbahn. Wenn nun die massive Langer Marsch 5B, die in der Lage ist 25 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn zu transportieren, gerade einmal einen Satelliten mehr transportiert (wenngleich auf eine relativ hohe polare Bahn), dann muss es sich bei den Satelliten selbst um deutlich schwerere Einheiten handeln als beim vorausgegangenen Start.

Weiterlesen: Langer Marsch 5B bringt zehn Guowangs in den Orbit

Nur 22 Minuten nach dem Start einer Ariane 62 von Kourou aus, startete mit einer Vulcan Centaur eine weitere schwere Trägerrakete in den Orbit. Dieses Mal von der Space Force Basis Cape Canaveral. Der Träger brachte bei dem als USSF-106 bezeichneten Einsatz zwei Nutzlasten in den Orbit, bei der nur von einer der Einsatzzweck bekannt ist. Die beiden Komponenten der USSF-106-Mission tragen die Bezeichnungen USA-554 und NTS-3. Für die Vulcan war es, genau wie bei der Ariane 6 Minuten zuvor, erst der dritte Flug. Es war ihr erster Einsatz in der Version mit vier Boostern, die als VC4S bezeichnet wird.

Weiterlesen: Vulcan Centaur absolviert ersten Militäreinsatz

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