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Nach einer gefühlt nahezu unendlichen Entwicklungs- und Vorbereitungszeit erfolgte in den frühen Morgenstunden des 2. April (mitteleuropäischer Zeit) der erste bemannte Start des Artemis-Programms. Die Mission begann an der Startanlage 39B des Kennedy Space Centers. Damit sind mehr als 54 Jahre seit der Wasserung von Apollo 17 vergangen, die das Ende des Apollo-Mondprogramms und das vorläufige Ende der bemannten Mondflüge markierte.

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Der Erstflug der Kinetica 2 der halbstaatlichen CAS Space verlief am 30. März erfolgreich. Die aus drei Common Core-Boostern der Kinetica 1 zusammengesetzte Rakete gleicht stark der Falcon Heavy von SpaceX. Sie ist jedoch um ein gutes Drittel kleiner und verwendet insgesamt nur neun Triebwerke anstelle von 27. Startort war der nordchinesische Weltraumbahnhof Jiuquan.

Weiterlesen: Erstflug der Kinetica 2 erfolgreich

Und wieder einmal ist es schade, dass es Europa so gar nicht gelingen will, für seine institutionellen Starts zuverlässige Kleinträgerkapazitäten aufzubieten. So erledigte am 28. März Rocket Lab einen Startauftrag der ESA, der im Prinzip wie geschaffen gewesen wäre, entweder auf der Spektrum von Isar Aerospace, der RFA-1 der Rocket Factory Augsburg oder auf einem der fast einem Dutzend weiteren seit langem in Entwicklung befindlichen europäischen Kleinträger zu starten. Obwohl fast all diese Unternehmen einst ihre Einsatzbereitschaft für das Jahr 2022 angekündigt hatten, steht bislang und bis auf weiteres nicht ein einziger zur Verfügung.

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