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Omid Satellit; Credit: Fars News - ein orientalisches Weltraummärchen?

Das Land hieß einmal Persien. Man denkt an: Sassaniden und Seleukiden, Kalifen und Schahs, Diwan und Damavand, Tee und Teppiche. Das Land heißt heute Iran. Das klingt nach Zensur, Erdöl und Atomprogramm.
Und jetzt noch das: Raumfahrt im Land des Zarathustra.

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Eine feststoffbetriebene Kleinträgerrakete des Typs Ceres-1S des privaten chinesischen Startdienstleisters Galactic Energy brachte am 15. Januar vier Satelliten des Tianqi-Netzes auf eine niedrige Erdumlaufbahn. Es handelt sich dabei um die Einheiten 37-40 der Konstellation. Gestartet wurde die Rakete von der Plattform DeFu-15001 im Gelben Meer, vor der Küste der Stadt Haiyang.

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Die Mission SpaceX Crew-11 transportierte am 1. August 2025 vier Besatzungsmitglieder – die NASA-Astronauten Zena Cardman und Michael Fincke, den JAXA-Astronauten Kimiya Yui und den Roskosmos-Kosmonauten Oleg Platonow – zur Internationalen Raumstation (ISS). Am 8. Januar 2026 gab die NASA überraschend bekannt, dass die Mission aufgrund eines nicht näher spezifizierten medizinischen Notfalls eines Besatzungsmitglieds einen Monat früher als geplant beendet werden müsse. Es war dies das erste Mal in der Geschichte der bemannten Raumfahrt, dass eine Mission aus akuten medizinischen Gründen verkürzt wird.

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Am 15. Januar brachte China im Auftrag der algerischen Raumfahrtagentur den Erdbeobachtungssatelliten AlSat-3A in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2C eingesetzt. Startort war das Raumfahrtzentrum Jiuquan in Nordwest-China. Der Satellit wird sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden.

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Am 14. Januar brachte SpaceX bei der Mission Starlink 6-98 erneut 29 Satelliten für die Internet-Konstellation in den Orbit. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Falcon 9 eingesetzt. Der Einsatz war der schnellste Launchpad-Turnaround in der Geschichte von SpaceX. Seit dem Start der Mission Starlink 6-97 von der selben Rampe sind nur ein Tag und 21 Stunden vergangen.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 6-98

Eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 8A brachte am 13. Januar die 18. Gruppe der staatlichen Guowang-Internetkonstellation – auch als SatNet LEO bezeichnet – auf eine niedrige Erdumlaufbahn. Wieder umfasste die Gruppe neun Satelliten. Startort war der kommerzielle Teil des Raumfahrtzentrums Wenchang am Gelben Meer. Hersteller der Satelliten ist die staatliche CASC.

Weiterlesen: Langer Marsch 8A startet Guowang-Gruppe 18

Der erste chinesische Start des Jahres 2026 am 13. Januar brachte eine Überraschung mit sich. Eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 6A transportierte den Militärsatelliten Yaogan 50-01 auf eine retrograde Erdumlaufbahn. Für einen Start in eine solche schon energietechnisch sehr ungünstigen Umlaufbahn braucht es eine gute missionsbedingte Rechtfertigung. Tatsächlich sind in der bisherigen Geschichte der Raumfahrt kaum zwei Dutzend Satelliten auf solche Umlaufbahnen gebracht worden. Regelmäßig macht das eigentlich nur Israel, das aufgrund seiner ungünstigen geografischen Lage keine andere Möglichkeit hat, als Satelliten in Richtung Westen, also entgegen der Erdrotation, in den Orbit zu befördern.

Weiterlesen: Yaogan 50-01 auf retrogradem Orbit

Am 12. Januar brachte SpaceX bei der Mission Starlink 6-97 erneut 29 Satelliten für die Internet-Konstellation in den Orbit. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Der Liftoff erfolgte um 22:08 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Der Flug führte in südöstlicher Richtung auf eine Bahnneigung zum Äquator von 43,00 Grad.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 6-97

Zwei aufeinanderfolgende Fehlschläge einer an sich seit Jahrzehnten eingeführten Rakete mit normalerweise ordentlicher, wenngleich nicht überragender Fehlerbilanz sind in der heutigen Raumfahrt ein seltenes Ereignis. Genau das widerfuhr aber am 12. Januar der indischen Raumfahrtagentur mit ihrer PSLV-Trägerrakete, die an diesem Tag eigentlich ihre Rückkehr in den Dienstbetrieb nach einem Fehlschlag am 18. Mai des Vorjahres durchführen sollte. Wie beim vorausgegangenen Flug betraf die Fehlfunktion die dritte Stufe, die zuvor in Jahrzehnten keinerlei Anomalien verursacht hatte. Es war der 64. Flug eines PSLV und die fünfte Mission in der DL-Variante.

Weiterlesen: Erneuter Fehlschlag für PSLV

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