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Wenn die Nächte kurz und hell werden, kann man sie sehen: Dünne, silbrig-blau glänzende Wolken am Nordhimmel, oft tief am Horizont. Über 120 Jahre nach ihrer Entdeckung sind diese „Nachtleuchtenden Wolken“ nach wie vor ein Rätsel. Man weiß nicht genau, wie sie entstehen, aber sicher ist: Es werden immer mehr.  Wissenschaftler vermuten, dass sie mit dem globalen Klimawandel in Zusammenhang stehen und wollen ihnen nun auch vom Weltraum aus auf die Spur kommen.

Weiterlesen: Nachtwolken - Zeichen des Klimawandels?

Rätsel um  das Tunguska-Ereignis auch nach 100 Jahren noch nicht geklärt

Tunguska-Ereignis; Credit: Leonid-Kulik-Expedition, Wikipedia Vor genau 100 Jahren erschütterte eine gewaltige Explosion die Weiten Sibiriens – das sogenannte Tunguska-Ereignis. Am 30. Juni 1908 zerbarst ein riesiger Feuerball über dem gleichnamigen Fluss in der russischen Taiga und verwüstete mit seiner enormen Druckwelle ein riesiges Waldgebiet. Die genaue Ursache für dieses Furcht einflößende Naturschauspiel ist bis zum heutigen Tage nicht geklärt.

Weiterlesen: Feuerball über Sibirien

VLT; Credit: ESO Österreich tritt der ESO bei

Seit 23. April 2008 ist es offiziell: Österreich wird der ESO beitreten, der größten internationalen Organisation in der astronomischen Forschung.

Das Kürzel ESO steht für European Southern Observatory, auf Deutsch übersetzt soviel wie "Europäische Südsternwarte". Die ESO wurde 1962 von den Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Schweden gegründet. Von Anfang an war das Ziel die europäische Forschung im Bereich Astronomie und Astrophysik zu stärken und den Bau von großen Sternwarten auf der Südhalbkugel voranzutreiben. Damit sollte auch ein starkes europäisches Gegengewicht zur zur damaligen Zeit sehr von den USA dominierten Forschung geschaffen werden.

Weiterlesen: Wunder werden wahr

Peggy Whitson; Credit: NovostiDie Raumfahrt ist wieder um eine Erstleistung reicher. Als erster Kosmonaut der Geschichte musste heute morgen Yuri Malechenko feststellen, dass nach seiner Landung mit der Raumkapsel Sojus TMA-11 weit und breit niemand da war, um ihn und seine beiden Crew-Kameradinnen Peggy Whitson und Yi So-yeon abzuholen. Auch über den Bordfunk meldete sich niemand. So bleib Malenchenko keine andere Wahl, als zum Handy zu greifen und den Bergungskräften Bescheid zu geben, dass er nunmehr wieder auf der Erde zurück sei und doch bitte abgeholt werden möchte.

Weiterlesen: Nach Hause telefonieren

Zwei Kosmonauten-Generatonen; Credit: Dimitry Lovetzky "Er fing ungefähr vor zwei Wochen an, mir Ratschläge zu geben. Aber seitdem sind es immer mehr geworden. Vor allem über Dinge, die man bei einem Raumflug erlebt und die nicht im Training vermittelt werden". Das meinte Sergei Volkov in einem Interview Ende Januar. Sein Berater: Alexander Volkov, Held der Sowjetunion, Ex-Kosmonaut mit mehr als 400 Tagen Weltraumerfahrung aus drei Raumflügen in den Jahren 1985 - 1991 und Vater von Sergei Volkov.
Weiterlesen: Familienbande

19jähriger Subzyklus einer Ostertafel des Beda Venerabilis - Auszug aus einer Handschrift der Stiftsbibliothek Melk aus der zweiten Hälfte des 9.Jhd . In 8 Spalten werden alle notwendigen chronologischen Elemente zur Konstruktion des Osterdatums: 1. Anni Domini, 2. Indictiones, 3. Epactes lunares, 4. Concurrent, 5. Ciclus Lunae (goldene Zahl) 6. Luna XIIII Pascae (Datum des zyklischen Vollmondes) 7. Dies Dominic Pasce (Ostersonntag) 8. Lun. ips. dies (zyklisches Mondalter am Ostersonntag; quasi Kontrollsumme) 8. gelegentlich auch historische Eintragungen zum Jahr. Bild: Stiftsbibliothek Melk, CM412 Dass der Ostersonntag der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond sei, wird  vielerorts als Allgemeinwissen betrachtet und kann auch als hinreichend genau angesehen werden. Umso mehr wird aber im Jahre 2019 Verwunderung darüber herrschen, dass der Ostertermin ganze vier Wochen nach dem Ostervollmond gefeiert werden wird. Was ist passiert? Ist der Mond vielleicht doch nicht mehr der Taktangebende in diesem Spiel?  >>Bildbeschreibung siehe unten

Wieviel Mond steckt noch in Ostern?

Weiterlesen: Ostern und der Mond