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Titan (Cassini)Dass der Saturnmond Titan über Seen flüssiger Kohlenwasserstoffe auf seiner Oberfläche verfügt, dürfte jetzt als gesichert angesehen werden. Forscher entdeckten mit Hilfe eines Infrarotspektrometers an Bord der Raumsonde Cassini, dass die seit einigen Jahren bekannten, an irdische Gewässer erinnernden Gebiete in den Polregionen aus flüssigem Ethan, Methan sowie Stickstoff bestehen. Für die Suche nach Leben im All bleibt Titan damit ein heißer Kandidat.

Weiterlesen: Methanseen auf Titan bestätigt

Partielle Sonnenfinsternis 11.9.2007Wenn sich am Freitag der Mond vor die Sonnenscheibe schiebt, wird man in Mitteleuropa kaum etwas davon mitbekommen. Gerade mal 23 Prozent beträgt der Grad der Bedeckung im äußersten Norden Deutschlands, mit jedem Kilometer nach Südwesten wird es weniger. Wer mehr will, muss weit reisen: In diesen Tagen starten etliche Reisen von SoFi-Enthusiasten nach Russland oder China. Hier wird das Schauspiel als Totale Sonnenfinsternis sichtbar sein.

Weiterlesen: Sonnenfinsternis am 1. August

2008 BT18Erst seit Kurzem ist bekannt, dass der Asteroid 2008 BT18 einen Begleiter hat. Etwa 200 Meter groß ist sein Mini-Mond. 2008 BT18 selbst misst auch nur 600 Meter, es handelt sich also um einen Doppel-Asteroiden. Am Montagnachmittag deutscher Zeit passiert 2008 BT18 die Erde in einer Entfernung von 2,2 Millionen Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 45.000 Kilometern pro Stunde. Das entspricht rund der 6-fachen Entfernung Erde-Mond. Um eine Kollision muss man sich also keine Sorgen machen.

Weiterlesen: Kosmischer Besucher im Doppelpack

Ein typischer Chondrit Astronomen aus Brasilien und den USA ist es gelungen, die Quelle für die häufigsten auf der Erde gefundenen Meteoriten aufzuspüren. Mit dem Gemini-Zwillingsteleskop maßen sie das Spektrum von vier sehr jungen Asteroidengruppen im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Der Vergleich mit auf der Erde gefundenen gewöhnlichen Chondriten zeigt eine deutliche Übereinstimmung. Diese Entdeckung stellt den ersten aus einer astronomischen Beobachtung gewonnenen Beleg für den Asteroidengürtel als Quelle der Steinmeteorite dar.

Weiterlesen: Woher stammen die Meteorite?

Calorisbecken, Aufnahme von MESSENGERZwei Tage Zeit zum Fotografieren. 30 Minuten zur Messung des Magnetfeldes und der Atmosphäre. Weniger als 10 Minuten für weitere Messungen. Danach war Merkur nicht mehr der Planet, den wir vorher kannten. Der erste Vorbeiflug der Raumsonde MESSENGER am 14. Januar 2008 hat mehr zu unserem Wissen über Merkur beigetragen als Jahrzehnte der Forschung zuvor. Sicher ist vor allem eines: Der sonnennächste Planet ist alles andere als der tote, uninteressante Felsbrocken, für den man ihn gehalten hat.

Weiterlesen: Der Überraschungsplanet

Credit: NASA Eine Story, die ich vor drei Jahren geschrieben habe, ist derzeit wieder besonders aktuell. Die Vermessung der Bahnkurven der Raumsonden Galileo, Cassini, Near, Rosetta und Messenger bei ihren Swingby-Manövern an der Erde zeigten eine zusätzliche Beschleunigung der Sonden, die mit den heutigen Theorien nicht übereinstimmt.

Die Beschleunigung ist im Verhältnis zur Gesamtgeschwindigkeit gering. Aber sie ist deutlich nachweisbar. Die NASA-Wissenschaftler stellten fest, dass die Zusatz-Beschleunigung umso stärker ausfiel, je asymmetrischer die Bahn der Sonde in Bezug auf den Erdäquator war.  >>digg it!

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