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Am 23. September, um 13:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit, kehrte das Crew-Modul von Sojus MS-25 wieder  sicher zur Erde zurück. Das Raumfahrzeug hatte um 6:36 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Raumstation abgelegt. An Bord der Landekapsel befanden sich die beiden russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Nikolai Tschub, sowie die US-Astronautin Tracy Caldwell Dyson. Für Kononenko war es das Ende seines fünften Raumfluges. Insgesamt hat er nun 1111 Tage im Weltraum verbracht, mehr als drei Jahre. Das ist – mit Abstand - Weltrekord. Auf Platz zwei liegt ebenfalls ein Russe, nämlich Gennadi Padalka mit 878 Tagen Gesamtflugzeit.

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Sie mögen es schon erraten haben. Bei der Überschrift handelt es sich wieder mal um einen der verrückten Start-Slogans von Rocket Lab. Unter dem Titel Kinéis Killed The RadIoT Star startete der neuseeländisch-amerikanische Startdienstleister am 21. September fünf CubeSats für das in Toulouse ansässige Unternehmen Kinéis, das sich mit dem Internet of Things beschäftigt. Es war die insgesamt 53. Mission einer Electron.

Weiterlesen: Kinéis Killed The RadIoT Star – und zwar erfolgreich

Am 20. September brachte SpaceX mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 20 Einheiten große Starlink-Gruppe 9-17 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Bei 13 der Satelliten handelte es sich um „Direct-to-cell“-Einheiten. Mit diesem Einsatz überschreitet die Anzahl der aktiven Starlinks im Orbit die Zahl von 6.000. Insgesamt gestartet wurden, inklusive der Prototypen und früheren Versionen über 7.000. Mehr als 600 sind bereits wieder in der Erdatmosphäre eingetreten und verglüht.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 9-17

Nur fünfeinhalb Stunden nach dem Start von sechs Jilin-1-Erdbeobachtungssatelliten war China erneut mit einer Orbitalmission aktiv. Dieses Mal wurden vier Tianqi-Einheiten von Guodian Guake gestartet. Die Satelliten sind für das Internet of Things bestimmt. Als Träger wurde eine Kuaizhou 1A von ExPace verwendet. Startort war der Weltraumbahnhof Xichang in Zentralchina. Es war der dritte Start einer Trägerrakete dieses Typs im laufenden Jahr und der 29. Start einer Kuaizhou 1A insgesamt. Zwei der Missionen endeten als Fehlschlag.

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China brachte am 20. September mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D im Auftrag der Chang Guang Satellite Technology Corporation sechs Erdbeobachtungssatelliten der Jilin-1-Reihe in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war das Raumfahrtzentrum Taiyuan im Norden Chinas. Die genaue Bezeichnung der Raumfahrzeuge lautet Jilin-1 Kuanfu-02B 01 bis 06.

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