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Zwei aufeinanderfolgende Fehlschläge einer an sich seit Jahrzehnten eingeführten Rakete mit normalerweise ordentlicher, wenngleich nicht überragender Fehlerbilanz sind in der heutigen Raumfahrt ein seltenes Ereignis. Genau das widerfuhr aber am 12. Januar der indischen Raumfahrtagentur mit ihrer PSLV-Trägerrakete, die an diesem Tag eigentlich ihre Rückkehr in den Dienstbetrieb nach einem Fehlschlag am 18. Mai des Vorjahres durchführen sollte. Wie beim vorausgegangenen Flug betraf die Fehlfunktion die dritte Stufe, die zuvor in Jahrzehnten keinerlei Anomalien verursacht hatte. Es war der 64. Flug eines PSLV und die fünfte Mission in der DL-Variante.

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Nach den „Transporter“- und „Bandwagon“-Missionen hat SpaceX seit dem 11. Januar eine neue Kategorie mit der Bezeichnung „Twilight“ für Massentransporte von Kleinsatelliten im Programm. Die Satelliten dieser Reihe überqueren die überflogenen Orte bei jedem Umlauf einmal um 6:00 Uhr morgens Ortszeit und einmal um 18:00 Uhr abends. Die Bahn ist so ausgerichtet, dass sie der Terminator-Linie folgt. Die Satelliten fliegen somit quasi entlang der Dämmerungszone rund um die Erde, was letztendlich zu der Bezeichnung „Twilight“ führt. Hauptnutzlast der Mission war das Pandora-Teleskop der NASA.

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Am 9. Januar brachte SpaceX bei der Mission Starlink 6-96 erneut 29 Satelliten für die Internet-Konstellation in den Orbit. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Starlink bedient derzeit über neun Millionen Abonnenten weltweit. Zu Beginn der Woche hatte SpaceX 10.868 Starlink-Satelliten gestartet, von denen aber bereits 1445 wieder in die Erdatmosphäre eingetreten sind. 8170 Einheiten befinden sich in ihrem Einsatzorbit oder sind auf dem Weg dahin.

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