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Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte am 3. April mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a Fregat M den Kommunikationssatelliten Meridian-M Nr. 11 in einen Molnija-Orbit. Startort war der Weltraumbahnhof Plessezk in Nordrussland. Russland bezeichnet den Satelliten auch als Meridian 21L. Merdian-Satelliten werden sowohl zivil wie auch militärisch genutzt.

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Die 50-Prozent-Regel der Raumfahrt hinsichtlich der Erfolgsquote bei Erstflügen von Orbitalträgern fordert unerbittlich ihren Tribut. Verlief noch vor wenigen Tagen der Erstflug der Kinetica 2 erfolgreich, scheiterte am 3. April der Jungfernflug der Tianlong 3 des privaten chinesischen Herstellers Space Pioneer. Die Fehlerursache ist noch nicht offiziell bekannt, doch war auf den Fernsehbildern in der Flugsekunde 38 eine Explosion im Triebwerksbereich zu erkennen. Die Rakete setzte ihren Flug aber zunächst dennoch fort.

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Nach einer gefühlt nahezu unendlichen Entwicklungs- und Vorbereitungszeit erfolgte in den frühen Morgenstunden des 2. April (mitteleuropäischer Zeit) der erste bemannte Start des Artemis-Programms. Die Mission begann an der Startanlage 39B des Kennedy Space Centers. Damit sind mehr als 54 Jahre seit der Wasserung von Apollo 17 vergangen, die das Ende des Apollo-Mondprogramms und das vorläufige Ende der bemannten Mondflüge markierte.

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