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Status 06.03.2016 - Start geklappt. Landung nicht. Wie vermutet

Ja, ich hab das Eingangs schon in diesem Diary verkündet: Die Chancen für eine gelungene Rückführung der Erststufe der Falcon 9 beim SES-9 Start sind gering. Und so war es denn auch am Ende. Wegen einer mehrtägigen Reise konnte ich den Ausgang der Sache am Schluss nur noch am Handy verfolgen. Heute bin ich zurück, und habe dem Start  einen eigenen Beitrag im Space Log gewidmet, und den können Sie hier nachlesen.

Weiterlesen: Hochgeschwindigkeitsrückkehr

WrackteilAm Morgen des 31. Oktober (US Pazifik-Zeit) war die Crew von SpaceShip2 dabei, den ersten raketengetriebenen Testflug seit neun Monaten durchzuführen. Bei diesem Einsatz sollte erstmals ein neuer Treibsatz für das Hybrid-Triebwerk des suborbitalen Raumfahrzeugs im Flug erprobt werden. Dieser Antrieb hatte in den Monaten zuvor bei statischen Tests am Boden problemlos funktioniert. Beim Flugtest ging aber offensichtlich irgendetwas schrecklich schief, und nach einem zunächst nominal aussehenden Flug brach das Vehikel in einer Höhe von etwa 17.500 Metern auseinander. Einer der beiden Piloten kam ums Leben, der andere konnte mit dem Fallschirm abspringen und ist schwer verletzt.

Weiterlesen: Schwerer Rückschlag für suborbitale Raumfahrt

Hopefully notZum Patentstreit über den ich letzthin berichtete gibt es jetzt eine interessante Ergänzung. Bei einer Podiumsdiskussion am Massachusetts Institute of Technology (MIT) am vergangenen Freitag berichtete Elon Musk, dass er bei einer Schiffswerft in Lousiana eine hochseetüchtige „Barke“ habe bauen lassen, auf denen bei kommenden Starts von Cape Canaveral aus die Erststufen seiner Falcon 9 Raketen nach absolvierter Mission landen sollen. Der erste Einsatz der Barke ist bereits für Anfang Dezember geplant.

Weiterlesen: SpaceX landet auf der Barke – fürs Erste

Bezos MuskUnterschiedlicher könnten die Positionen mal wieder nicht sein. Auf der einen Seite SpaceX, das Unternehmen von Elon Musk. Auf der anderen steht Seite Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Amazon-Eigentümer Jeff Bezos. Space X hat schon eine ganze Reihe von Erfolgen zu verzeichnen und mausert sich mehr und mehr zum Platzhirsch in der Szene der privaten Raumfahrt. Blue Origin muss seine Fähigkeiten erst noch unter Beweis stellen.

Weiterlesen: Patentgefechte

TitanfallDer weltweit letzte intakte Startturm für Titan-Raketen existiert nicht mehr. Er befand sich am Space Launch Complex 4 West (SLC-4W) der Luftwaffenbasis Vandenberg, den SpaceX für die Starts ihrer Falcon 9 und Falcon 9 Heavy von der US-Westküste aus geleast hat. SpaceX legte kürzlich den Service-Tower unter Einsatz von schwerem Gerät um (hier ein Film dazu).

Weiterlesen: Letzte Titan-Startrampe geschleift – Bahn frei für SpaceX

Näh-AbteilungNeuer Rekord für SpaceX. Diesmal einer von der negativen Sorte, und zwar für den außergewöhnlichsten Grund einer Startverschiebung. Die Ursache für die mindestens zweiwöchige Verzögerung beim Start der CRS-3/SpX-3 Mission zur Internationalen Raumstation liegt an einer verölten Nähmaschine. Und wem sich jetzt der Zusammenhang zum aktuellen Start nicht sofort erschließt: Die Maschine wird gebraucht, um textile Trennsegmente zu nähen, mit denen die Nutzlasten im so genannten „Trunk“ des Dragon geschütztt sind. Der „Trunk“ ist ein Geräteteil, der sich an die Dragon-Kapsel anschließt.

Weiterlesen: Verölte Nähmaschine verhindert Start