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Der Chef des bemannten Raumfahrtprogramms höchst selbst war gekommen. Er stand etwas erhöht. Vor ihm die gespannt wartenden Journalisten. Kurz und knapp erklärte er, dass es für die Raumfahrer keine Rettung mehr gäbe. Dann, etwas nachdenklicher, meinte er, man habe sich wirklich die größte Mühe gegeben. Und weiter: Aber die Erforschung des Weltalls rechtfertige den Einsatz von Menschenleben. Menschen sterben bei diesen Versuchen. Genauso wie in Autos, Flugzeugen, Bars und Betten...

Weiterlesen: Der Marsianer – eine gute Geschichte...

Stone ISS

Die "Trekkies" kennen das: Der Weltraum ist ein Dorf und alles liegt irgendwie gleich um die Ecke. Und Physik ist was für Weicheier. Kurz mal auf den Warp 8 – Knopf gedrückt, und Sekunden später ist man am Ende der Galaxis. So geht das und so kennt man das bei Kirk & Co und so ähnlich muss es dann wohl auch bei der NASA sein.

Weiterlesen: Gravity - Parforceritt im Kino

PopcornEins gleich am Anfang. Meine beiden Jungs, die mich ins Kino nach Bad Aibling abgeschleppt haben, um mit mir „Star Trek – Into the Darkness“  zu gucken, haben mich vergattert, die Story nicht wieder so madig zu machen wie beim letzten Mal. Überhaupt, so ließen sie mich wissen, wären sie sich nicht sicher, ob das wirklich eine gute Idee sei, mich mitzunehmen.

Weiterlesen: Kirk, Khan und die Kronoskrise

Fliegerkosmonauten; Credit: Marian Kiss11. April 2013, 19:30 Uhr:
Fliegerkosmonauten

Dokumentarfilm von Marian Kiss
Deutschland / Polen 2009 · 87 min · Farbe

Kartenreservierung: www.topkino.at

Unter den sozialistischen Helden nahmen die Kosmonauten einen ganz vorderen Platz ein. Der Griff nach den Sternen gehörte zum mythischen Grundbestand eines gesellschaftlichen Großprojekts. Die Realität sah bekanntermaßen anders aus, und so bewog mehr strategisches Kalkül als romantische Himmelsstürmerei die Sowjetunion dazu, in einer von Krisen geschüttelten Phase ab 1976 zehn Kosmonauten – je einen für jeden sozialistischen Staat – ins Weltall zu bringen.

Die Regisseurin Marian Kiss beleuchtet politische Hintergründe, rekapituliert mit umfangreichem Archivmaterial den Geist einer Zeit zwischen Resignation und Hoffnung und fragt, was aus den Helden von einst geworden ist. Es ist die Geschichte der Söhne von Traktoristen, Büffelhirten, oder Schuhputzern, die sich anschickten, das All zu erobern, und die zu gefeierten Stars wurden, denen man Hymnen dichtete und Siedlungen weihte. Von denen manche tief fielen, als das System zusammenbrach, und heute an den erstaunlichsten Orten zu finden sind... Eine gescheiterte Utopie, eng verbunden mit der Erfüllung eines uralten Traums? Oder Paradebeispiel politischer Instrumentalisierung? Ein Glück, dass Kiss die Frage offen und den vergessenen Helden unserer Kindheit ihre Würde lässt.

K wie Kometen; Credit: D. B. Herrmann, MOZIm neuen Jahr bringt Dieter B. Herrmann in seiner Videokolumne "Herrmanns Himmelsblicke" einen Beitrag über Kometen. Diese in unserer Zeit recht beliebten Himmelsgäste (in früherer Zeit hatte man etwas mehr Respekt vor ihnen) treten recht unregelmäßig auf und leider auch recht unvorhersehbar. Es gibt zwar auch eine stattliche Zahl periodischer Kometen, diese sind jedoch bis auf den Halleyschen Kometen wenig spektakulär, aber selbst dieser ist längst keine Ehrfurcht gebietende Erscheinung mehr.

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J wie Jahreszeiten, Credit: D. B. Herrmann, MOZAm 21. Dezember um 12 Uhr und 12 Minuten passiert etwas Wichtiges. ... Die Tage werden wieder länger! (Was dachten Sie?!) An diesem Tag erreicht die Sonne die tiefste Stellung am Himmel der Nordhalbkugel (und die höchste auf der Südhalbkugel - dort werden ab da die Tage wieder kürzer). Wie kommen die Jahreszeiten überhaupt zustande? Ist die Erde im Winter am weitesten von der Sonne entfernt? Das Gegenteil ist der Fall - wenn auf der Nordhalbkugel Winter ist, steht die Erde viel näher an der Sonne als sonst. Das hat einen interessanten Effekt auf die Dauer der Jahreszeiten, wie Dieter B. Herrmann in seiner Videokolumne vom Dezember erklärt.

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Hooker-Spiegel am Mount-Wilson-ObservatoriumHubble kennen die meisten als Weltraumteleskop, das phantastische Bilder liefert. Seinem Namensgeber Edwin Hubble verdanken wir einige bahnbrechende Entdeckungen, zum Beispiel die des Hubble-Effekts, wie Dieter B. Herrmann in den Himmelsblicken im Oktober erklärt. Hubble hatte das seinerzeit größte Spielgelteleskop der Welt zur Verfügung, den Hooker-Spiegel am Mount-Wilson-Observatorium. Damit untersuchte er Sternsysteme außerhalb unserer Milchstraße und stellte fest, dass ihre Spektrallinien in den roten Bereich verschoben waren. Dieser Effekt trat umso stärker auf, je weiter die Galaxien entfernt waren. Dieser Effekt wird als Hubble-Effekt bezeichnet.

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G wie Galaxis - Credit: MOZ / Dieter B. HerrmannWenn das Sonnensystem als unsere kosmische Wohnung betrachten, dann ist die Galaxis quasi die Stadt, in der wir wohnen, meint Dieter B. Herrmann in den Himmelsblicken im September. Von der Seite betrachtet sieht unsere Heimatgalaxie wie eine leuchtende Scheibe aus. Das diffuse Leuchten stammt von Sternen - einer großen Zahl an Sternen - ungefähr 200 Milliarden Sonnen.

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